Fotoadventskalender: Alles aus einer Hand - Die Würfel sind gefallen

So kam der Fotoadventskalender mit Anleitung und Schnüren zum Aufhängen bei uns an Bildgalerie betrachten

So kam der Fotoadventskalender mit Anleitung und Schnüren zum Aufhängen bei uns an

Adventskalender gibt es in Hülle und Fülle im Handel zu kaufen. Irgendwie gleichen sie sich wie ein Ei dem anderen – wir sind kein Freund davon. Uns fehlt es bei diesen Exemplaren, die mitunter ganz lecker gefüllt sind, an Individualität. Diese ist uns wichtig, wenn wir Adventskalender an unsere Lieben, ob Klein oder Groß verschenken und die Weihnachtszeit einläuten möchten. Wir haben uns im Netz umgeschaut und sind auf den Fotoadventskalender von Fujifilm, bestehend aus 24 Kartonwürfeln, gestoßen. Irgendwie hat uns dieser gleich angesprochen. Hier können wir als persönliche Note unsere Fotografien wirkungsvoll einsetzen und jeden Würfel nach Herzenslust befüllen. Die Würfelgrößen mit 5×5 cm, 7×7 cm und 9×9 cm sind für uns perfekt. Die kleinen bekommen den 5×5cm, die Halbwüchsigen in 7×7 cm und unsere Eltern zusammen den Großen. „Also ran an die Gestaltung“ haben wir uns gesagt, damit unsere Fotoadventskalender auch rechtzeitig vorliegen. Und dass der erste Advent in gar nicht so weiter Ferne liegt, zeigen uns Lebkuchen und Co. bereits in den Supermarktregalen.

Vorbereitungen treffen – 24 Bilder auswählen

Selbstredend benötigt man für den selbstgestalteten Fotoadventskalender Bilder, und zwar 24 unterschiedliche, wenn man nicht mit Dopplungen aufwarten möchte. Unser Tipp: Die 24 Aufnahmen, die man für den Fotoadventskalender ins Auge gefasst hat, in einem separaten Ordner ablegen. Da die maximale Bildgröße 9×9 cm beträgt und man den Fotoadventskalender online erstellt, empfiehlt sich das herunterrechnen der Bilddaten – bitte aber nur an der Kopie, nie am Original. Das Herunterrechnen der Bilder kostet zwar etwas Zeit, aber die ist mehr als gut angelegt, denn dadurch verkürzt sich extrem die Zeit bei der Gestaltung des Fotoadventskalenders. Hintergrund: Beginnt man mit der Gestaltung des Fotoadventskalenders, dann muss man den Ordner angeben, in dem sich die Aufnahmen befinden. Sind in diesem beispielsweise 100 hochauflösende Aufnahmen mit 4 MB und mehr Datengröße, dann werden diese Bilder alle hochgeladen. Je nach Internetverbindung kann das dauern – wer aber wartet schon gern, wenn er endlich mit der Zuordnung und Gestaltung beginnen möchte.

Ob man sich bei der Bildauswahl thematisch Weihnachten aufgreift, ist jedem selbst überlassen. Ist der Fotoadventskalender beispielsweise für die Großeltern gedacht, dann bieten sich natürlich Aufnahmen der Familie hervorragend an. Geht der Fotoadventskalender an einen Gartenfreund, dann können auch Rosenimpressionen genommen werden und ist der Empfänger ein Freund von Stoffbären, dann können diese als Motive herhalten. Wichtig ist, dass die Bilder alle schon im Querformat vorliegen. Mit der FUJIdirekt-Fotoadventskalender-Software ist es nicht möglich, Aufnahmen vom Hoch in das Querformat zu ändern. Was hingegen natürlich möglich ist, ist Motive auszurichten.

Ohne Software herunterladen gleich loslegen

Ohne Software herunterzuladen kann der Fotoadventskalender direkt über die Homepage von FUJIdirekt erstellt werden. Wir haben es mit einer langsamen Internetverbindung ausprobiert und es klappte reibungslos. Wer über keine stabile Internetverbindung verfügt, dem empfehlen wir immer mal wieder zwischendrin die Speicherung. Da dies online erfolgt muss man sich anmelden beziehungsweise neu registrieren. Aber das ist ja kein Hexenwerk und geht auch ganz schnell.

Für eine der drei Kartonwürfelgrößen entscheiden
Im ersten Schritt muss man sich für eine der drei Kartonwürfelgrößen entscheiden. Die Kosten reichen von € 9,95 (5×5 cm) bis € 19,95 (9×9 cm). Vor dem Hintergrund, was man sonst so für dieses Geld bekommt, wie beispielsweise eine Pizza, finden wir den Fotoadventskalender schon sehr sympathisch.

Anschließend schauen wir uns die Designauswahl an. 16 Optionen hat man hier. Wir finden die Designvorlagen sehr gelungen. Sie greifen mehr oder weniger intensiv visuell Weihnachten auf, mal knalliger und bunter und dann wieder aber auch sehr zurückhaltend. Für uns ist mit den 16 Vorlagen somit für jeden Geschmack, von Jung bis Alt, Geschmack das passende dabei. Unsere Designfavoriten sind Textil mit Elchen, Sternchen (gold/rot) und Stern (weiß/grün). Wir mögen es lieber etwas zurückhaltender. Zudem harmonieren diese Vorlagen gut mit unseren Bildern, die wir für den Fotoadventskalender ins Auge gefasst haben und treffen auch vortrefflich den Geschmack derjenigen, für die wir sie machen.

Designauswahl treffen
Hat man sich für die Würfelgröße und ein Design entschieden, dann geht man auf „Erstellen“. Jetzt kann man einmal auf den zuvor angelegten Ordner mit seinen 24 Aufnahmen gehen. Man hat aber auch die Option, Bilder von Flickr beziehungsweise einem Speicherservice auszuwählen.

Bildquelle auswählen
Nun werden die Bildquelle ausgewählt und die Aufnahmen hochgeladen. Wir haben unsere 24 Bilder in einem separaten Ordner auf unserer Festplatte abgelegt, den wir nun aufrufen.

Unsere abgelegten Bilder auswählen
Anschließend werden die Aufnahmen hochgeladen – den Fortschritt des Downloads bekommt man in Form eines grünen Balkens angezeigt. Die Aufnahmen erscheinen dann nach und nach alle links in dem Bereich, in dem zuvor stand „Keine Bilder vorhanden“.

Bilder hochladen
Jetzt geht es an die Verteilung der 24 Aufnahmen auf die 24 Würfel. Einfach Bild anklicken und auf den Würfel rüberziehen. Hier hat man dann noch die Möglichkeit mit der Ausrichtung zu spielen. Dann wird rechts der nächste Würfel aufgerufen und auf ihm das nächste Foto platziert. Das macht man insgesamt 24 Mal und schon steht in Windeseile der Fotoadventskalender.

Verteilung der 24 Aufnahmen auf die 24 Würfel
Sind alle 24 Fotoadventskalenderwürfel mit den Fotos versehen, dann geht man einfach auf „Bestellen“ unten rechts. Hier bekommt man noch einmal den Gesamtpreis einschließlich Porto angezeigt.

Bestellvorgang
Dann geht es zur virtuellen Kasse und nun heißt es, sich anzumelden oder neu zu registrieren.

Anmelden oder registrieren
Und dann ist man schon nahezu am Ende angelangt und muss nur noch die gewünschte Zahlungsweise angeben.

Zahlungsweise auswählen

Bastelspaß mit Erfolgsgarantie

Wir mussten keine 8 Tage auf unsere 24 Würfel waren, die natürlich nicht als Würfel bei uns eintrafen. Unser Fotoadventskalender kam wie ein Überraschungspaket an, das nicht nur unseren Fotoadventskalender enthielt, sondern auch noch Schnüre, um diesen bei Bedarf aufhängen zu können und dann noch zwei Gutscheinen von zwei Herstellern.

Neben einer absolut verständlichen kurzen Anleitung, wie man beim Würfelbastelspaß vorgehen sollte, enthielt die Sendung 12 Pappen mit unseren 24 gestanzten Würfelvorlagen. Wir haben gleich losgelegt und Bastelspaß war angesagt. Als Testperson erachten wir uns als prädestiniert, denn wir gehören hin und wieder zu den Grobmotorikern sowie Ungeduldigen mit manchmal zwei linken Händen. Wir hatten null Probleme und sofern der Fotoadventskalender nicht für die eigenen Kinder gedacht ist, sondern beispielsweise für die Großeltern kann man diese ab 12 Jahre wunderbar mit einbeziehen. Da uns der Fotoadventskalender so gut gefällt, haben wir uns übrigens dazu entschlossen, uns selbst nicht zu vergessen und noch einmal einen für uns bei FUJIdirekt bestellt.

Fotografische Anwendungen 10 / 2015

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3 Kommentare

Eine echte Alternative zu Basteln & Co.! Und als Feinmotorikerin müsste das ja noch schneller von der Hand gehen...;-) Danke fur die tolle Anregung!

von Christiane
16. Oktober 2015, 21:54:20 Uhr

Hallo Tobias, wir haben, wie beschrieben, die 24 Bilder klein gerechnet. Die Einbindung in den Kalender hat keine 10 Minuten gedauert. Für das Basteln haben wir rund eine Stunde gebraucht - mit jedem Würfel wurden wir schneller.

von Prophoto-Team
16. Oktober 2015, 14:28:58 Uhr

wie lang hat denn die Erstellung und basteln der 24 Würfel gedauert?

von Tobias
16. Oktober 2015, 14:25:29 Uhr

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