Fotokalender an der Wand - So funktioniert’s

Fotokalender © viaprinto
Fotokalender © viaprinto
Selbst einen Kalender zu gestalten, das geht heute so schnell und einfach wie nie zuvor. Wurden noch bis vor wenigen Jahren oftmals im Fotolabor entwickelte Bilder auf „Blanko“-Kalender aus der Drogerie oder dem Schreibwarenladen geklebt, so läuft heutzutage vom Fotografieren bis zum Druck alles digital. Bei viaprinto.de kann sich jeder seinen ganz individuellen Wandkalender basteln und bestellen, ohne auch nur ein einziges Foto physisch in der Hand zu halten – Digitalisierung sei Dank. Die Digitalisierung der Fotografie bringt außerdem mit sich, dass die Gestaltungsmöglichkeiten schier unendlich geworden sind. Mit den entsprechenden Bildbearbeitungsprogrammen, wie Photoshop, Lightroom oder Gimp, lassen sich Fotos schon im Voraus so bearbeiten, dass sie in Auflösung, Farbintensität und Kontrast das optimale Ergebnis präsentieren – vorausgesetzt, der Nutzer weiß mit den Programmen umzugehen. Gute Bilder sind die Grundvoraussetzung für einen ansprechenden und vorzeigbaren Fotokalender, aber nicht der einzige Faktor, der bei dessen Erstellung eine wichtige Rolle spielt.

Hoch- oder Querformat, das ist hier die Frage

© Janusz Klosowski / PIXELIO
© Janusz Klosowski / PIXELIO
Bevor man sich an die Erstellung des Wandkalenders setzt, gilt es, das Material zu sichten, etwa die Fotos aus dem letzten Sommerurlaub. Am Format der Bilder sollte sich auch das Format des Kalenders orientieren – gar nicht so einfach, wenn man ständig zwischen Hoch- und Querformat bei den Aufnahmen wechselt. Die Bilder lassen sich in Photoshop und Co. im Zweifelsfall auch auf ein anderes Format zurechtschneiden, der Bildkomposition und der Bildqualität kommt das mitunter jedoch nicht unbedingt zugute. Es muss sich also für ein Kalenderformat entschieden werden. Man kann, wenn möglich, auf Fotos des gleichen Formates setzen. Wenn das nicht geht, empfiehlt es sich, die Bilder mit Vorsicht und geschultem Auge auf das ausgewählte Format zu trimmen.

Vorlage oder individuelles Design?

Nachdem Bilder und Format gefunden sind, geht es an die Designauswahl. Die meisten Onlinedruckereien bieten eine Vielzahl an Designvorlagen für ihre Wandkalender an. Bei Font und Design des Kalendariums kann aber auch auf Gestaltungsprogramme, wie InDesign und Photoshop, zurückgegriffen werden, um Logos und Bilder zu individualisieren. Wer sich in seiner Freizeit als Fontdesigner ausprobiert, kann auch diese für seinen Wandkalender wählen. In der Vorschau lässt sich die Eigenkreation abschließend noch einmal auf Tipp- und Bildfehler überprüfen, bevor der selbst gestaltete Wandkalender hochgeladen und zum Druck freigegeben wird. Apropos Druck: Der Vorteil der Online-Druckerei ist zweifelsohne, dass sich die eigenen Drucksachen theoretisch in unbegrenzter Stückzahl vervielfältigen lassen. Ob man den Wandkalender also nur einmal bestellt, oder als Geschenk an die halbe Familie verteilen möchte, spielt vom Aufwand her keine Rolle. Und auch, wenn es irgendwie altmodisch klingt: Über einen schönen Wandkalender als Geschenk freuen sich zum Jahreswechsel viele, denn Bilder mit einem persönlichen Bezug oder idyllischen Landschaftsaufnahmen machen deutlich mehr her, als der Katzenkalender aus der Apotheke – wetten?!

Übrigens: Im Tutorial des Blogs von viaprinto „Wandkalender gestalten und drucken“ wird noch einmal ausführlich erklärt, wie das Ganze im Detail funktioniert.

Fotografische Anwendungen 07 / 2015

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