Fujifilm selbstgestaltete Fotokalender

Tolle neue Designvorlagen, die Lust auf mehr machen

Fujifilm Selbstgestaltete Fotokalender
Im digitalen Zeitalter, wo alle von ihrem Smartphone- und/oder Tablet-Displays nicht mehr loszukommen scheinen, sind selbstgestaltete Fotokalender für die eigenen vier Wände, aber auch in Büroräumen ein absolut angesagtes Produkt. Es scheint sogar so, dass sie umso beliebter werden, je mehr uns digitale Technologien einzunehmen versuchen. Eigentlich verwundert das nicht wirklich, denn irgendwann sind wir die flimmernden Displays leid, auf denen alles so flüchtig und austauschbar ist. Zusätzliche Reize der selbstgestalteten Fotokalender sind ihre persönliche Note, dass wir sie haptisch erleben können, dass sie uns durch das ganze Jahr stillschweigend auf wundervolle Art begleiten und man zudem immer wieder Ah-Erlebnisse hat, wenn beispielsweise das Kalenderblatt wechselt. Jetzt, mit dem bevorstehenden Jahreswechsel, ist Kalendergestaltungszeit – auch, weil sie überdies sehr beliebte Weihnachtsgeschenke sind. Wir haben uns bei FUJIdirekt umgeschaut und das Angebot an individuell gestaltbaren Fotojahreskalendern – insbesondere den Wandkalender brillant – unter die Lupe genommen. Dieser, soviel vorneweg, hat uns mit seinen Designvorlagen rundum überzeugt. Aber der Reihe nach.

Bevor es losgeht … Erstellungssoftware muss nicht heruntergeladen werden

Fujifilm Selbstgestaltete Fotokalender
Auch, wenn es bereits in den Fingern juckt, muss man seinen PC starten und im Internet auf https://www.fujidirekt.de/start gehen. Auf der Startseite gibt es das Feld, um die Erstellungssoftware herunterzuladen. FUJIdirekt lässt einem als Anwender aber auch die Freiheit, direkt im geöffneten Browser beispielsweise seinen Kalender zu gestalten. Welchen Weg man wählt, darüber sollte man sich vor Beginn der Gestaltung Gedanken machen. Erstes hat den großen Vorteil, dass Sie autark von der Internetanbindung an Ihren Projekten arbeiten können. Der mögliche Vorteil, beispielsweise den Fotokalender direkt im geöffneten Browser zu gestalten, ist, dass man Festplattenspeicher spart.

Wir würden uns in jedem Fall für das Herunterladen der Software entscheiden, wenn man über keine schnelle Internetverbindung verfügt und/oder wenn es in der Vergangenheit immer wieder zu Verbindungsabbrüchen gekommen ist. Der Download der Software funktionierte bei uns übrigens reibungslos: Innerhalb von nicht einmal drei Minuten war alles startklar. EDV-Erfahrungen braucht man auch nicht – es geht quasi wie von selbst.

Die Anzeigen der online-/offline-Ausführung unterscheiden sich in einigen Punkten. Uns persönlich sagt hier die sogenannte Offline-Variante mit der heruntergeladenen Software mehr zu, da beispielsweise die Symbole größer sind. Die Funktionen sind jedoch bei beiden Varianten identisch.

Ganz ohne Internetanbindung geht es aber natürlich nicht – ist man gerade mit dem Netz nicht in Verbindung, dann wird man darauf hingewiesen, wenn man die auf seinem Rechner installierte Software öffnet. Hintergrund: Es wird geprüft, ob sich die neueste Software auf dem Rechner befindet. Wenn nicht, dann wird schnell aktualisiert. Spätestens wenn man aber die Bestellung aufgeben möchte, geht es nicht ohne Internetverbindung.

Fotokalenderauswahl bei FUJIdirekt

Fujifilm Selbstgestaltete Fotokalender
Was uns schon einmal begeistert ist, dass das Angebot vielseitig, aber nicht überfrachtet ist. Wie heißt es doch so schön: Wer die Wahl hat, hat die Qual. Uns geht es immer so, dass uns die Entscheidung umso schwerer fällt, desto größer die Vielfalt ist. Ohne den Fotoadventskalender stehen insgesamt acht Vorlagen mit Wandkalender brillant mit drei Formaten und insgesamt fünf Größen, Wandkalender, Familienkalender, Küchenkalender, Tischkalender und Jahreskalender zur Auswahl. Gelungen finden wir, dass man visuell ohne weiter klicken zu müssen erfährt, worin sich die einzelnen Kalendervorlagen unterscheiden. Bei den Wandkalendern stehen die Fotografien im Mittelpunkt, während Wand-, Familien- und Küchenkalender auch Platz für Notizen, wie beispielsweise Geburtstage oder Termine, lassen. Mit dem Tischkalender bringt man visuellen Schwung auf den Schreibtisch und mit dem Jahresplaner, den es bis zum Format A1 gibt, hat man das ganze Jahr im Überblick und kann natürlich auch hier Eintragungen vornehmen.

Unser Fokus richtet sich auf den Wandkalender brillant, denn für uns ist dieser das bevorzugte Produkt, weil wir unsere Aufnahmen bei den angebotenen Formaten 20×30 cm, 30×45 cm, 50×70 cm (obere Reihe, links Wandkalender brillant) sowie die beiden Formate 30×30 cm und 30×60 cm wirkungsvoll herausstellen können. Die einzelnen Kalenderbilder werden auf Fotopapier, und zwar Fujicolor Crystal Archive Paper, gedruckt. Dieses, so FUJIdirekt, steht für eine top Farbwiedergabe und seine Brillanz – Das wollen wir natürlich testen. Nun, FUJIdirekt hat dem Wandkalender ja nicht umsonst das Wort brillant an die Seite gestellt. Zudem lassen wir uns zudem von der Kundenbewertung sehr gut mit 4,67 von 5 leiten.

Wandkalender brillant – Tolles Sortiment an Designvorlagen

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Die Wandkalender brillant werden in drei unterschiedlichen Formaten rechteckig (Größen 20×30 cm, 30 × 45 cm, 50 × 75 cm), quadratisch (30 × 30 cm) und im Panorama (30 × 60 cm) angeboten. Wir entscheiden uns für rechteckig und die goldene Mitte mit der Größe 30 × 45 cm. Ist die Größe ausgewählt, geht man auf „Jetzt erstellen“ und für uns tritt der Wow-Effekt ein.

Es erwarten uns 17 Designvorlagen – die klicken wir trotz ihrer eindeutigen Bezeichnungen einfach mal durch. Wir finden sie rundum sehr gelungen. Moderner Style, aber nicht abgehoben, der Raum für zusätzliche Individualität lässt. Eyecatcher auf den einzelnen Seiten, wie beispielsweise „Hotel“ oder „Ticket“, können natürlich auch entfernt werden, wenn sie nicht gefallen oder auch nicht zum Bild passen.

Unser Tipp ist, sich durch die 17 Designvorlagen einfach mal durchzuklicken und die einzelnen Kalenderseiten auf sich wirken zu lassen. Die angegebenen Bezeichnungen wie beispielsweise „Städtetrip“ legen nahe, dass man diese Designvorlage für Aufnahmen einer Städtereise nutzt. Das Layout ist in jedem Fall gut darauf abgestimmt – man kann diese Vorlage aber ebenso gut für andere fotografische Schwerpunkte nutzen, wie beispielsweise Menschen. Auf gut Deutsch: Nur weil sich die Designvorlage „Städtetrip“ schimpft, müssen dort nicht zwangsläufig Aufnahmen einer Städtetour zu sehen sein.

Wie wir werden Sie sicherlich über die Bezeichnung „leeres Produkt“ – uns fällt aber auch keine bessere ein – stolpern. Hier ist alles blanko und man seiner Gestaltungskreativität von Anfang bis Ende freien Lauf lassen. Da uns die Designvorlagen überzeugen und wir auch schnell unseren Wandkalender fertiggestellt haben möchten, greifen wir auf diese zurück.

Kommen wir zurück zu unserem Beispiel „Städtetrip“. Klickt man darauf, dann ist als Bild die entsprechende Designvorlage rechts zu sehen. Warum man sich bei FUJIdirekt für so eine kleine Abbildung entschieden hat wissen wir nicht. Unser Verbesserungsvorschlag wäre hier in jedem Fall, dem Bild mehr Raum zu gönnen – man hat ja den Platz. Mit einem Doppelklick auf das Bild öffnet sich die gewünschte Designvorlage und dann wird es wieder ganz großes Kino.

Etwas unscheinbar in der Online-Variante, dafür aber nicht weniger gewichtig, befinden sich links oben vier Symbole mit „Ihre Bilder“, „Hintergründe“, „Effekte“ und „Cliparts“. Unser Tipp: einfach mal „Hintergründe“, „Effekte“ und „Cliparts“ durchklicken (Doppelklick), dann kann man sich die Vorlagen in groß ansehen. Wenn es nicht gefällt, dann einfach auf „Entfernen“ (unten) gehen oder mit einem Doppelklick einen anderen Hintergrund aktivieren.

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Das Angebot an „Hintergründen“, „Effekten“ und „Cliparts“ ist umfangreich, aber nicht überfrachtet. Das finden wir für uns sehr sympathisch, denn wie wir eingangs schon ausführten, fällt uns die Entscheidung umso schwerer, je mehr Möglichkeiten es gibt.

Fujifilm Selbstgestaltete Fotokalender

Jede Designvorlage lässt sich also nach Herzenslust weiter individualisieren – theoretisch kann man so jede einzelne Kalenderseite anders gestalten. Ob das Sinn macht, ist Geschmackssache. Wir bevorzugen beim Kalender eher den einheitlichen Look und uns reichen die vorhandenen durchdachten Designvorlagen vollkommen aus.

In den Designvorlagen variiert je nach Monat die Anzahl der Aufnahmen die man platzieren kann. Hier hat man auch wieder alle Freiheiten. Natürlich steht es einem frei, statt der beispielsweise drei vorgeschlagenen Bilder eines Kalenderblattes, nur eins zu setzen. Mit einem Doppelklick entfernt man einfach die anderen zwei Bildplatzhalter. Ja, und wem drei Bilder nicht ausreichen, der kann natürlich auch aufstocken.

Auch nicht in Stein gemeißelt ist die Positionierung des Datums – dieses kann natürlich verschoben und verändert werden, sei es in der Schriftgröße und -art sowie -farbe. Das Datum kann auch verschoben werden. Hier hätten wir noch einen weiteren Verbesserungsvorschlag an die Softwareentwickler von FUJIdirekt, und zwar dass man das Datum im Ganzen verschieben kann. Aber das ist ja eine Kleinigkeit.

Anschließen integrieren wir unsere Bilder in die Kalenderseiten und gehen auf den Ordner ganz links oben „Ihre Bilder“. Für alle, die über ein Firmennetzwerk gehen, unser Tipp, den Rechner wegen der spezifischen jeweiligen Sicherheitsvorgaben davon losgelöst zu betreiben. Überhaupt empfehlen wir, die für den Kalender in Frage kommenden Aufnahmen in einem separaten Ordner z.B. Kalender 2016, zu speichern. Dann weiß man, welche Bilder in jedem Fall in dem Kalender verewigt werden sollen und muss nicht immer 100 und mehr Bilder durchschauen. Wer zu faul ist und keinen separaten Ordner anlegen möchte, für den haben die FUJIdirekt-Softwareentwickler die Möglichkeit eingeräumt, die Bilder mit Sternchen zu versehen und dann danach zu sortieren. Das ist praktisch und funktioniert sehr gut.

Unsere interne Vorgabe, dass wir den Wandkalender brillant mit dem Herunterladen der Software sowie dem Kennenlernen der Möglichkeiten innerhalb von maximal zwei Stunden bis zur Auftragserteilung fertig gestellt haben, wurde eingehalten. Es ist also nicht sonderlich zeitintensiv. Übrigens, das nur am Rande: Man kann natürlich die Arbeit an seinem Fotokalender auch unterbrechen. Einfach abspeichern und zu einem späteren Zeitpunkt damit fortfahren.

Für die Auftragserteilung ist es natürlich notwendig, mit dem Internet verbunden und entweder bereits als Kunde bei FUJIdirekt registriert zu sein oder sich neu zu registrieren. Was uns richtig zusagt ist, dass man den offenen Betrag per Rechnung, PayPal, Lastschrift und Kreditkarte begleichen kann.

Früher als angekündigt, nach nicht einmal einer Woche nach Auftragserteilung, lag unser Wandkalender brillant in der Post. FUJIdirekt, so unsere Erfahrung, hält wirklich, was uns versprochen wurde.

Fotografische Anwendungen 10 / 2015

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