29. WestLicht Kamera-Auktion

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Leica M3 700004

Leica Raritäten und historische Kameratechnik stehen im Fokus

Das Auktionshaus WestLicht in Wien versteigert bei seiner nächsten Kamera-Auktion am 11. Juni 2016 ab 11.00 Uhr erneut zahlreiche Raritäten aus dem Hause Leitz / Leica. Zu den Höhepunkten unter den Auktionsstücken gehören etwa die Leica M3 mit der Seriennummer 700004 aus dem Jahre 1954. Die Kamera im Originalzustand ist die 4. serienmäßig produzierte M-Kamera und nach der Leica M3 700001, die ebenfalls bei WestLicht für 900.000 Euro versteigert wurde, die früheste bekannte M3. Der Schätzpreis dieser kürzlich entdeckten Kamera beträgt 50.000 – 60.000 Euro.

Interessierte Bieter können die historischen Kameras und das Zubehör ab 7. Juni oder nach telefonischer Vereinbarung persönlich besichtigen und Gebote unter www.westlicht-auction.com abgeben. Einen Tag zuvor, am 10. Juni findet bereits zum 14. Mal die Versteigerung von Fotografien statt. Die Besichtigung der über 200 hochkarätigen Werke findet ab 30. Mai im Museum WestLicht statt, die Kataloge der Auktionen können ab sofort unter www.westlicht-auction.com bestellt werden. Die Online-Kataloge bieten eine Vielzahl von Detailinformationen und Abbildungen der einzelnen Lose.

Unter den vielen weiteren Höhepunkten der etwa 600 Auktionslose zählen eine sehr frühe Leica I mit Elmax Objektiv (Schätzwert 10.000 – 12.000 Euro), eine schwarz lackierte Leica IIIf, die 1956 in kleiner Serie für die Schwedische Armee hergestellt wurde (Schätzwert 40.000 – 50.000 Euro). Unter Sammlern sehr begehrt ist die in Wetzlar produzierte Leica für 72 Aufnahmen im Halbformat – nur etwa 30 Stück haben das Werk verlassen, die letzte ausgelieferte Kamera kommt mit einem Schätzwert von 30.000 – 35.000 Euro zum Ausruf. Zwei schwarz lackierte Leica M3 Kameras aus Erstbesitz, beide mit den Originalobjektiven und Verpackung sind ebenfalls begehrte Sammlerstücke. Eine ganz besondere Kamera jedoch ist ein Unikat: Als Hommage an den berühmten Fotografen David Douglas Duncan, der im Januar dieses Jahres seinen 100. Geburtstag feierte, wurde mit den letzten verfügbaren Originalteilen aus 1956 eine Kopie der speziell für Duncan gefertigten M3D gebaut. Das Original war eine der ersten Kameras mit dem Schnellaufzug Leicavit, diese wurde bei WestLicht im Jahr 2013 für den Weltrekordpreis für eine serienmäßig hergestellte Kamera für 1.800.000 Euro verkauft. Die jetzt in liebevoller Kleinarbeit gefertigte Leica M3D-100 in schwarzer Lackierung mit passendem Summilux Objektiv hat einen Schätzpreis von 50.000 – 60.000 Euro. Viele weitere Kameras inklusive seltener Sonderserien, Prototypen, Objektive und Zubehör – auch für Anwender zu sehr erschwinglichen Preisen – runden das Angebot der etwa 200 Leica Lose ab.

Gebote können online, schriftlich oder per Telefon, weltweit live über www.liveauctioneers.com oder persönlich im Auktionssaal von WestLicht, Westbahnstraße 40, 1070 Wien erfolgen.

Änderungen vorbehalten.

Fotonachrichten 05 / 2016

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