Bildnisschutz im Blitzlichtgewitter - Promi-Shots, Eventfotografie und die Rechte der Abgebildeten

plainpicture/OJO
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Die Konzertfoto-Verbote von Beyoncé, Coldplay, Leonhard Cohen oder Cecilia Bartoli zeigen die neue Brisanz eines altbekannten Konflikts – Rechte der Prominenten vs. Rechte der Fotografen. Der Bundesverband der Pressebild-Agenturen und Bildarchive (BVPA) widmet sich auf seiner PICnight am 19. September in Berlin einem Dauerbrenner des Fotorechts – den Bildnisrechten abgebildeter Prominenter und den Rechten der Fotografen.

Kann sich der/die Abgebildete gegen eine Veröffentlichung wehren? Wie sieht die Situation bei redaktioneller oder kommerzieller Nutzung aus? Wann handelt es sich um Personen der Zeitgeschichte? Greift das Haus oder Persönlichkeitsrecht?

Für das Thema konnten wir dieses Mal Rechtsanwalt Sebastian Graalfs von der renommierten Berliner Kanzlei Schertz Bergmann gewinnen. Sebastian Graalfs ist Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht, Lehrbeauftragter für Medienrecht an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg und an der Ostkreuzschule für Fotografie und Gestaltung in Berlin. Er wird in einem Impulsvortrag die Details des Persönlichkeitsrechts bei Promi-Shots behandeln.

Der Eintritt zur PICnight kostet für Mitglieder des BVPA 45,00 EURO, für Nicht-Miglieder 59,00 EURO inkl. MWSt. und beinhaltet den Vortrag sowie ein Fingerfood-Buffet mit zwei Freigetränken (inkl. Wein und Bier). Der Betrag ist im Voraus zu zahlen. Sie erhalten nach Anmeldung eine Rechnung. Melden Sie sich gleich unter info@bvpa.org an, denn die Plätze sind begrenzt.

Die PICnight findet statt am 19.09.2013 von 19:00 Uhr bis ca. 21:00 Uhr im Schuchmanns Kaffeehaus, Paul-Lincke-Ufer 22, 10999 Berlin.

Weitere Informationen: http://bvpa.org

Fotonachrichten 09 / 2013

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