Deutscher Jugendfotopreis 2014 - Jugend-Bilder für die photokina 2014

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Deutscher Jugendfotopreis 2014 mit hoher Beteiligung – Ausstellung und Preisverleihung auf der photokina in Köln – Jury ist von der Qualität der Fotos begeistert – Porträts, Experimente und Fotobücher sind die wichtigsten Trends

21.000 Fotos von 5.000 Teilnehmern: die hohe Beteiligung beim diesjährigen Deutschen Jugendfotopreis machte die Jurysitzung zu einem regelrechten Foto-Marathon. Die Arbeiten der Preisträger im Alter zwischen acht und 25 Jahren werden im Rahmen der photokina 2014, vom 16. bis 21. September in Köln, präsentiert. Der Wettbewerb wird im Auftrag des Bundesjugendministeriums vom Kinder- und Jugendfilmzentrum in Deutschland (KJF) veranstaltet.

Persönliche Bilder, neue Perspektiven

Die Auswahl der Bilder erfolgte in einem zweistufigen Verfahren. Zunächst wählten Experten aus Fotografie und Medienpädagogik die Arbeiten für die Endausscheidung aus: Kein leichtes Vorhaben angesichts der Menge und der Qualität. Wichtigste Kriterien waren die Intensität und Originalität der Fotografien, bei Serien die besondere Geschichte. Aus den verbleibenden 2.500 Bildern ermittelte die Fachjury in lebhaften und engagierten Diskussionen die Siegerarbeiten, die durch besonderen Ideenreichtum, Eigenständigkeit und Aussagekraft überzeugen. Der von Bundesministerin Manuela Schwesig berufenen Jury gehörten an: Günther Anfang vom Medienzentrum München, der Galerist und Foto-Redakteur Michael Biedowicz, Max Eicke und Miriam Hüning als ehemalige Preisträger, Julia Fassbender vom Bundespresseamt und die Fachredakteurin Jana Kühle.

Der Trend geht zum Fotobuch

„Wir sind begeistert von der enormen Kreativität und von der hohen technischen Qualität der Bilder“, so Jury-Sprecherin Julia Fassbender. „Die Arbeiten vermitteln, was junge Fototalente bewegt und wie einfallsreich sie analoge und digitale Gestaltungsmöglichkeiten nutzen. Das zeigen auch die vielen künstlerisch gestalteten Fotobücher – ein Trend jetzt auch in der Jugendfotografie.“

Eine weitere Erkenntnis der Jury: „Fotografische Selbstdarstellungen sind ein wichtiges Thema“, stellt Julia Fassbender fest. „Jugendliche inszenieren sich zum Beispiel als Figuren aus Computerspielen und schlüpfen in verschiedene Rollen und Maskierungen. Hier zeigt sich, dass Jugendliche die Fotografie auch dazu nutzen, um mit Identitäten zu spielen und ihr Ich zu erkunden.“

Änderungen vorbehalten. (www.jugendfotopreis.de)

Fotonachrichten 06 / 2014

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