Erlebniswelt Fotografie Zingst - Max Hünten Haus Zingst

Jens Redeker Bildgalerie betrachten

Jens Redeker

Vor einem Jahr eröffnet – Sehr gut besucht, intensiv genutzt und beliebt

Das Max Hünten Haus Zingst gilt in allen Belangen als gelungener Wurf, seine Architektur zukunftsweisend. Das Nutzungskonzept ist einzigartig: Zwei Bibliotheken, das Zentrum der Erlebniswelt Fotografie mit dem Sitz der Fotoschule Zingst, dem leistungsstarken Printstudio und attraktiven Fotoschauen in der Galerie. In der Summe ergab das eine sehr positive Bilanz. Vom ersten Tag an haben die Zingster und ihre Gäste das »Max« voll akzeptiert.

Eine Bibliothek ist im Normalfall eine Sache für die reiferen Jahrgänge. Im Max Hünten Haus Zingst ist das ganz anders. Begünstigt durch die Lage zwischen Schule und Kindergarten sind es die ganz Jungen, die Leben in das vorbildlich moderne Haus bringen. Geboten wird für alle Altersklassen das Richtige. Das Medienangebot reicht vom Internetzugang über Hörbücher und DVD-Filme bis hin zur anspruchsvollen Literatur – ein-schließlich einer außergewöhnlichen Sammlung von Foto-Bildbänden.

Stichwort »Fotografie«. Im Max Hünten Haus ist alles vereint was die Erlebniswelt Fotografie in der Gesamtheit betreibt. Hier ist die Fotoschule Zingst mit ihrem weitgefächerten Workshop-Angebot untergebracht. Da gibt es digitale Arbeitsplätze für die Bildbearbeitung, die in dem technischen Niveau selten anzutreffen sind und an gleicher Stelle arbeitet das professionell ausgestattete Printstudio – powered by EPSON.

Das »MAX« hat eine Leica Boutique zu bieten und verfügt über ausreichend fotografische Ausrüstung als Rent-Service-Angebot für die fotointeressierten Gäste.

Die regelmäßig wechselnden Fotoschauen in der Galerie locken nicht nur zu den Eröffnungsveranstaltungen kontinuierlich viele Interessierte an. Fotografie und Kulturchef Rico Nowiki bringt den Erfolg auf einen ganz einfachen Nenner: »Der Mix macht’s!« Mit berechtigtem Stolz ergänzt der Kultur-Manager : »Mehr als 22 Tausend Besucher wurden von Januar bis November im Max Hünten Haus Zingst gezählt«.

Die Erlebniswelt Fotografie hat mit dem Kurator Klaus Tiedge im ersten Jahr zwölf erfolgreiche Ausstellungen gemacht. Herausragend waren im Rückblick die Ausstellungen »Light – Pole – Dance « mit Fotografien von Peter Konschake, gefolgt von Monika Lawrenz’ Landschaftsaufnahmen aus dem Buch »Stille und Weite«, welches die Fotografin mit Ex-Bischöfin Margot Käßmann herausgegeben hat. Der finale Höhepunkt der Ausstellungssaison im »MAX« ist die zur Zeit laufende Ausstellung »Kids and Camera«. Die Schau zeigt Ergebnisse aus den Kinderworkshops der Fotoschule Zingst. Die jüngsten der Fotografen haben, wie zu sehen ist, begeisternde Bilder gemacht.

Auch die Zahlen für die Ausleihe von Büchern können sich sehen lassen, bilanziert Bibliothek-Chefin Silke Preußner: »Über 16 Tausend ‚Kunden’ konnten gezählt werden. Außerdem wurden zusammengerechnet 67 Veranstaltungen durchgeführt. Dazu gehörten klassische Lesungen von Autoren, aber auch unterhaltende Nachmittage für die potentielle, jüngste Leserschaft.

Die Gesamtbilanz des Max Hünten Hauses Zingst fällt für das erste Jahr mehr als positiv aus. Damit das in der Zukunft so bleibt, wird die Planung für 2013 ideenreich voran getrieben.

Fotonachrichten 11 / 2012

0 Bewerten  |  Drucken  |  Weiterempfehlen
Kommentare

Es wurden noch keine Kommentare zu diesem Artikel abgegeben.

Artikel kommentieren
* Diese Felder müssen ausgefüllt werden