Felix Schoeller Photo Award 2013- Die Jury hat entschieden - 25 Nominierte

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Der erste internationale Felix Schoeller Photo Award geht in die entscheidende Phase: Aus über 1.300 Einreichungen hat die fünfköpfige Jury unter dem Vorsitz des Düsseldorfer Fotografen Michael Dannenmann 25 Nominierte für die fünf Kategorien und weitere fünf Nominierte für den Nachwuchsförderpreis ausgewählt. Alle Nominierten sind in einer Galerie auf www.felix-schoeller-photoaward.com zu sehen. Die Preisverleihung an die Kategoriesieger und den Felix Schoeller Photo Award in Gold findet am 13. Oktober 2013 im Kulturgeschichtlichen Museum Osnabrück statt.

16. September – Ein Beurteilungsmarathon erwartete die fünfköpfige Jury an diesem Montagmorgen. Auf 200 qm standen Tische bereit, auf denen Fotos über Fotos, Kategorie für Kategorie, ausgelegt wurden. Und die Jury hatte Entscheidungen zu treffen. Zuerst für die Nominierten der fünf Kategorien und den Nachwuchsförderpreis. Danach für die Sieger, die allerdings bis zur Preisverleihung am 13. Oktober geheim gehalten werden. Gut 130 Arbeiten wurden studiert und diskutiert. Bereits zwei Wochen zuvor hatte die Jury aus den über 1.300 Einreichungen die ca. 10 % zu filtern, aus denen die Nominierten und Sieger erkoren werden sollten. Konnte hierbei noch jedes Jury-Mitglied für sich allein entscheiden, musste nun eine gemeinschaftliche Entscheidung her. Am frühen Abend waren die Würfel gefallen. Die Jury beurteilte die Qualität der eingereichten Arbeiten in der Spitze als besonders hoch. Der Award an sich hat einen guten Start hingelegt. Jurymitglied Werner Lippert, Ausstellungsmacher und Museumsdirektor, fasste es so zusammen: „Die enorme Teilnahme am Felix Schoeller Photo Award zeigt zum einen den Stellenwert eines solchen Awards unter den professionellen Fotografen. Zum anderen aber ist die große Beteiligung auch ein Indiz für die jetzt schon hohe Akzeptanz dieses Awards, der ja in diesem Jahr erstmals ausgeschrieben wurde.“ Thomas Gerwers, Herausgeber der Fachzeitschrift Profifoto, fügt hinzu, dass viele Awards in Deutschland ja Nachwuchsförderpreise seien. „Da ist es gut, dass die Felix Schoeller Group diesen Award für Profis ausgeschrieben hat. Auch aus diesem Grund wird er sich schnell seinen Platz in der deutschen und internationalen Award-Landschaft erobern.“

Jörg Winde, Professor für Foto-Design in Dortmund, konnte keine kulturellen Unterschiede bei den eingereichten Arbeiten feststellen: „Durchgängig auffallend war, dass die Teilnehmer viel Wert auf die Konzeption ihrer Arbeiten gelegt haben. Als Beispiel mag die Kategorie Architektur/Industrie gelten. Oft standen die Gebäudeaufnahmen in einem gesellschaftlichen Kontext. Ein Merkmal, das sich länderübergreifend feststellen ließ.“

Auf die Zusammenarbeit der Jury angesprochen, sagte Ellen Dietrich, Ressortleiterin Foto der ZEIT: „Die große Leidenschaft für Fotografie hat uns verbunden. Das hat mich sehr fasziniert. Jeder urteilte aus unterschiedlich strengem Blickwinkel, und doch einigten wir uns schnell bei unseren Urteilen. Das war eine schöne Erfahrung!“ Das bestätigte auch der Juryvorsitzende Michael Dannenmann, der der Jury für die hochkonzentrierte und harmonische Zusammenarbeit dankte. „Die Standpunkte und Auffassungen wurden deutlich formuliert, aber auch bei berechtigten Einwänden wieder zurückgenommen. Die Jury hat sich ausschließlich auf die Aufgabe konzentriert und mit hohem Verantwortungsbewusstsein für die Teilnehmer entschieden.“

Große Arbeiten, große Formate.

Am 13. Oktober 2013 findet die Preisverleihung im Kulturgeschichtlichen Museum Osnabrück statt. Direkt im Anschluss daran eröffnet der CEO der Felix Schoeller Group, Dr. Bernhard Klofat, die Ausstellung mit dem Titel „Winners & Nominees 2013 – Felix Schoeller Photo Award“. Rund vier Wochen lang, bis zum 10.11.2013, sind die Werke der 30 Foto-Künstler zu sehen. In Kooperation mit der Stadt Osnabrück und dem Kulturgeschichtlichen Museum werden die Sieger großformatig präsentiert: Die Siegerarbeiten sind im Format 120 × 100 cm bzw. 70 × 100 cm zu sehen.

„Wir sind überwältigt vom Erfolg des Awards und freuen uns auf die Preisverleihung sowie auf die anschließende vierwöchige Ausstellung. Unser Ziel war es, einen Status internationaler, zeitgenössischer Fotografie zu erzeugen. Das haben wir gleich im ersten Anlauf erreicht. Gemeinsam mit der Jury stellen wir fest: Es gibt einen Bedarf unter den Profi-Fotografen dieser Welt für einen breit angelegten Award, wie es der Felix Schoeller Photo Award ist. In den fünf Kategorien spiegeln sich die vielen Facetten und die enorme Ausdruckskraft der aktuellen Foto-Kunst wieder“ resümiert Dr. Friederike Texter, Head of Corporate Communications der Felix Schoeller Group.

Einreichungen pro Kategorie:

Porträt: 329
Landschaft / Natur: 202
Architektur: 171
Fotojournalismus / Editorial: 191
Freie / konzeptionelle Fotografie: 367
Nachwuchsförderpreis: 74

Nominierten-Galerie:

Ab sofort sind die Motive aller Nominierten für den Felix Schoeller Photo Award auf der Website zu sehen. Dazu Hintergrund-Informationen zum Fotokünstler und zum eingereichten Werk.

Foto-Download:

Hochauflösende Fotos von eingereichten Arbeiten sind im Presse-Bereich für den Download hinterlegt. www.felix-schoeller-photoaward.com

Fotonachrichten 10 / 2013

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