Fotozubehör so facettenreich wie noch nie

Aufnahmegeräteinnovationen bedingen Zubehörinnovationen

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Innovationen, aber auch die Weiterentwicklung von Features bei den Aufnahmegeräten – die heute vom Smartphone bis hin zur Mittelformatkamera reichen – ziehen bahnbrechende Erfindungen im Bereich des Zubehörs nach sich, wie der Photoindustrie-Verband in Frankfurt am Main, berichtet. Im Fokus der Entwickler stehen ebenso den Spaß an der Fotografie zu erhöhen, wie die Qualität der Bildausbeute zu steigern. Die Bandbreite an Foto- und Imagingzubehör – bevorzugt angeboten von den Zubehörspezialisten der Foto- und Imagingbranche, denn sie wissen was Verbraucher wünschen – ist heute dementsprechend so facettenreich, wie niemals zu vor.

Betrachtet man allein die Foto-Zubehörpalette rund um Smartphones, die als „Immer-Dabei-Kamera“ gelten, so ist ein ganz neuer Markt entstanden. „Dieser umfasst mit Stativen, Objektiven, Lichtaufsätzen oder Verbindungsmöglichkeiten zu Kameras sowohl die Hardware als auch mit Foto-Apps die Software bis hin zu neuen Dienstleistungen rund um die Bildausgabe, nehmen wir hier als ein Beispiel nur die Postkarte, die zahlreiche Bilddienstleister seit diesem Jahr neu in ihrem Programm führen“, so Christoph Thomas, Vorsitzender des Photoindustrie-Verbandes. Auch um den noch recht jungen Markt der Action Cams entwickelt sich ein weitreichender Zubehörmarkt, der, entsprechend der Nutzung der Kameras, im Sekundentakt an Vielseitigkeit gewinnt. Neben Halterungen für Fahrräder, Snowboards, Drachen - um nur einige Beispiele zu nennen -, werden inzwischen auch schon Vorrichtungen angeboten, damit Vierbeiner mit einer Action Cam ausgestattet werden können. „Enormes Wertschöpfungspotenzial liegt“, so Christoph Thomas, „auch in der sogenannten Drohnenfotografie, die immer mehr Anhänger findet.“ Mit der steigenden Nachfrage nach Fotodrohnen wächst die Zahl ihrer Anbieter, aber auch die der Modelle. Preislich gesehen gibt es nach oben sozusagen keine Grenzen. Die teuerste Fotodrohne liegt nach Angaben des Photoindustrie-Verbandes bei über 40.000 Euro. Natürlich kann man es auch wesentlich preiswerter haben – mit Einsteigermodellen für Hobbyisten ab 300 Euro. Neu- beziehungsweise Weiterwicklungen sind auch im Bereich des Kamerazubehörs, hier vornehmlich für kompakte System- und Spiegelreflexkameras, auszumachen. Durch die Videofunktion, die, nach Angabe von Christoph Thomas, eine Filmqualität à la Hollywood garantiert, ist ein neuer Markt mit Riggs, Beleuchtungsvorrichtungen, Kugelköpfen, Mikrophonen und vielem mehr entstanden, der Anwender die Stärken dieses Kamerafeatures in vollem Umfang nutzen lässt. „Es gibt quasi nichts“, so Christoph Thomas, „was es nicht gibt, und dazu gehört beispielsweise auch ein Stativ-Skateboard für Kameras bis hin zum Regen-Sonnenschirm oder Equipment für die 3D Fotografie.“

Fotonachrichten 10 / 2013

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