Franzis Verlag stellt neues deutsches Photomatix Pro 4.0 für Mac und PC vor

Zur HDR-Saison der Fotografie hat Franzis das neue Photomatix Pro 4.0 in der deutschen Version vorgestellt. Photomatix Pro 4.0 kommt mit einer modernisierten Oberfläche und zeichnet sich durch neue relevante Funktionen und Verbesserungen im Bearbeitungs-Algorithmus aus. In den Arbeitsbereich wurde die Echtzeitvorschau von vordefinierten und selbst erstellten Anwendungseinstellungen (Presets) integriert, so dass mit nur einem Klick auf eines der angezeigten Vorschläge das HDR Bild fertig ist.

Außergewöhnlich und relevant für Fotografen mit Detailblick ist die neue manuelle Reduzierung von Geistereffekten, unerwünschte und sich bewegende Objekte, mittels der Lassofunktion. Ein neuer Bearbeitungsalgorithmus ermöglicht zusätzlich eine hochwertige Rauschunterdrückung auf die Ausgangsbilder. Selbst einzelne Fotos und RAW-Bilder können mit den Tone-Mapping Funktionen im 8-bit-Kanal-Modus für das qualitative Aufwerten des Kontrastes bearbeitet werden. Zur späteren Analyse werden die Tone-Mapping- und Fusions-Einstellungen in die fertigen HDR-Bilder integriert und können angezeigt werden.

Neben weiteren technologischen Anpassungen zum schnelleren Arbeiten wurden auch Funktionserweiterungen durchgeführt, mit denen Photomatix Pro 4.0 hochwertige HDR-Bilder erzeugen kann.

Franzis Photomatix Pro 4.0 ist kompatibel mit den 32-Bit und 64-Bit Betriebssystemen Windows 7, Vista, XP und ab MAC OS X. Photomatix Pro 4.0 ist ab dem 8. Dezember 2010 als Downloadversion für über www.photomatix.de und ab Anfang Januar als deutsche Boxversion im Fachhandel verfügbar. Ein Update ab Photomatix Pro 2.4 auf Photomatix Pro 4.0 ist für Euro 30,00 als Download verfügbar.

Das neue Franzis Photomatix Pro 4.0 im Überblick

Um den hellsten und dunkelsten Bereichen von z.B. Landschaftsmotiven mehr Zeichnung zu verleihen, sind zwischen drei und sieben Reihenaufnahmen mit unterschiedlichen Blendenstufen wie -2, 0, +2 notwendig. Photomatix Pro 4.0 verarbeitet aus der Belichtungsreihe den gesamten Kontrastumfang der zusammengesetzten Bilder und erstellt daraus ein 32-bit-Foto. Erst die Funktion Tone Mapping mit individuellen Einstellungen im Detail Enhancer und Tone Kompressor ermöglicht die Wiedergabe der feinsten Zwischentöne auf dem Monitor oder als Druck auf Fotopapier.

Für jeden Anwender sofort sichtbar, ist die neue Integrierung von „Presets“ im Arbeitsbereich. Presets sind kleine Vorschaubilder mit vordefinierten Bearbeitungseinstellungen, die dem Anwender vorgeschlagen werden. Nur ein Klick auf das bevorzugte Vorschau-Thumbnail und das HDR Bild ist fertig. So können Anwender schnell und sicher unterschiedliche Einstellungen ausprobieren, von real bis surreal. Eigene Einstellungen lassen sich als Presets speichern und auf spätere Projekte mit einem Klick anwenden.

Die neue Funktion der Reduzierung von Geistereffekten (De-Ghosting) ist mehr als hilfreich, wenn während der Aufnahme von Belichtungsreihen unerwünschte Objekte wie Menschen oder Tiere sich bewegen und es dadurch zu geisterhaften Erscheinungen im Bild kommt. Mittels der neuen Lassoselektion werden die bestimmten Teile ausgewählt und durch neutrale Bereiche aus einem Foto der Reihenaufnahme einfach ersetzt. So behalten gelungene HDR-Bilder die richtige Ausstrahlung und sind geisterfrei.

Bei dämmrigen Lichtverhältnissen kann je nach Objektiv ein störendes Rauschen bei Aufnahmen eintreten. Die neue Version enthält eine neue, hochwertige Rauschunterdrückung, die es dem Anwender erlaubt, das störende Rauschen in Aufnahmen vor der Fusion weitestgehend zu unterdrücken. Die nachträgliche Rauschreduzierung bleibt dabei erhalten.

Photomatix Pro 4.0 ist ebenso in der Lage, Belichtungsreihen ohne extra Konvertierung im RAW Formaten zu bearbeiten, wobei alle Lichtinformationen enthalten sind, die zu besseren kontrastoptimierten Ergebnissen führt. Selbst einzelne, gelungene Fotografien, ob im TIFF-, JPEG oder RAW Format, lassen sich im Tone-Mapping im 8-bit-Kanal-Modus weiterbearbeiten.

Highlights im Überblick

  • modernisierte Benutzeroberfläche
  • erzeugt HDR-Bilder automatisch aus Belichtungsreihen
  • Professionelles Tone Mapping für 16-/32-Bit-HDR-Bilder
  • Automatische Belichtungskombination (Exposure Blending/DRI)
  • Integrierte Vorschau für die mitgelieferten und selbst definierte HDR-Voreinstellungen
  • Manuelle Bereichsreduzierung von Geistereffekten
  • Zusammenführung von Tone-Mapping und Fusion für schnellere Ergebnisse
  • Neuer Algorithmus für Rauschreduzierung: Farbrauschen kann nun sowohl in den Ausgangsbildern als auch im Ergebnis entfernt werden.
  • Möglichkeit zur parallelen Speicherung der Tone-Mapping-Informationen in einer separaten Datei oder innerhalb der TIFF-/JPG
  • Verarbeitet direkt RAW-Daten aus der Kamera ohne Umwege und ohne externe RAW-Konverter
  • Plug-In für Adobe Lightroom ab 2.0 inklusive der neuen Version 3.3
  • Exakte deckungsgleiche Ausrichtungsfunktion für Serienaufnahmen ohne Stativ (Bildregistrierung)
  • Eignet sich in besonderer Weise für hochwertige Portrait-, Panorama-, Architekturfotografie sowie für Innenaufnahmen, Herbst-, Abend- und Nachtaufnahmen

Photomatix Pro 4.0 ist kompatibel für Mircosoft Windows 7, Vista, XP (32-Bit und 64-Bit) und Apple Mac OS X: 10.3.9 oder höher (G3, G4, G5 oder Intel Prozessor) ISBN 978-3-645-70044-3

Fotonachrichten 12 / 2010

46 Bewerten  |  Drucken  |  Weiterempfehlen
Kommentare

Es wurden noch keine Kommentare zu diesem Artikel abgegeben.

Artikel kommentieren
* Diese Felder müssen ausgefüllt werden