Sihl - Fortschritt durch Innovation und Präzision, Der Weg zum erfolgreichen Inkjet-Material

Beschleunigte Produktzyklen und steigende Qualitätsansprüche erfordern sowohl technische Kompetenz als auch flexible Produktions- und Liefermöglichkeiten. Sihl bündelt seit über 100 Jahren Entwicklungsarbeit mit deutscher sowie europäischer Produktionsüberlegenheit zu einem nachhaltigen Produktangebot.

Sihl - Fortschritt durch Innovation und Präzision, Der Weg zum erfolgreichen Inkjet-Material
Der technische Fortschrift entwickelt sich zusehends schneller und damit wachsen die Ansprüche der Dienstleister und Kunden an die Produkte des Marktes. Das verlangt eine zeitnahe Anpassung bei im Markt bereits eingeführten Produkten sowie die Entwicklung völlig neuer Lösungen für den Inkjet-Bereich. Die Sihl GmbH bietet aufgrund ihrer Kompetenz und ihren technischen Möglichkeiten kurzfristige, technisch hochwertige Lösungen für alle diese Anforderungen an. Dabei ist ‘Time to Market’ zum wesentlichen Erfolgsfaktor geworden. Besonders im Bereich der Hochtechnologie hat sich eine kurze Produkteinführungsphase bewährt. Da die Sihl GmbH in Deutschland und Europa forscht, entwickelt und produziert, kann dieses Unternehmen vergleichsweise rasch auf die Marktgegebenheiten reagieren und – das ist sehr wichtig – auch die schnelle und sichere Lieferfähigkeit sowie die entsprechende Konstanz möglich machen. Die Sihl GmbH ist auf Veränderungen bestens vorbereitet und versteht Qualität – auch für neue Produkte – als absolutes Muss.

Die tragenden Säulen hierfür sind:

  • die permanente Marktbeobachtung mit Ableiten von Trends,
  • das ständige Ausweiten des technologischen Know-hows,
  • sowie die trotz flexibler Gestaltungsmöglichkeit sicher beherrschten Arbeitsprozesse.

Um schnell reagieren zu können, hat die Sihl GmbH einen so genannten ‘Integrated Process Development’ etabliert. Hierin arbeiten die verschiedenen Fachbereiche wie Entwicklung, Materialwirtschaft, Produktion, Qualitätssicherung, Marketing und Controlling von Anfang an parallel. Basierend auf definierte Entwicklungsstufen generieren die Teams zum jeweiligen Ende der vorgegebenen Zeitrahmen festgelegte Ergebnisse. Wichtige Elemente des Entwicklungsprozesses sind Überlegungen zum Zusammenwirken verschiedener, definierter Anforderungen sowie die Realisierung der sich daraus ergebenen Vorgaben.

Ständige Kontrollen optimieren die Abläufe

Eine permanente Fehleranalyse zeigt Schwachpunkte bereits in der Entwicklungsphase auf. Lösungen können so effektiver und zeitnah erfolgen. Die Anforderungen und Prüfungen werden für die Produktion festgelegt. Dies alles geschieht noch in der Vorphase und während der ersten Testläufe. Erst wenn das Produktdesign endgültig steht, geht es über Produktionsversuche in die ersten Produktionsläufe. An deren Ende stehen nicht nur das fertige Produkt, sondern auch verlässliche Zulieferer, gesicherte Spezifikationen zu Ausgangsstoffen und Zwischenfabrikaten, Vorschriften zu Prozessschritten, Qualitätsprüfungen und Materialverfügbarkeiten sowie Vorgaben zu Produktmarketing und Verkauf. Dies alles ist eingebunden in die vielen gesetzlichen Genehmigungen und Vorschriften, behördlichen Auflagen und darüber hinaus in selbst auferlegten Zielsetzungen wie Arbeitssicherheit und Umweltschutz.

Vom ersten Versuch zum fertigen Produkt

Die Sihl GmbH entwickelt, produziert und vermarktet beschichtete Papiere und Folien. Um im technischen Fortschritt bestehen zu können, sind ein umfangreiches Know-how sowie effiziente Fertigungsmöglichkeiten erforderlich. Die Sihl GmbH hat diese aufgebaut und sie dem kontinuierlichen Verbesserungsprozess unterworfen. Die unverzichtbare Basis ist ein breit angelegtes Wissen über Papiere, Folien, Kunststoffe und Lacke sowie diverse Beschichtungstechniken. Die Herstellung der für die Beschichtung notwendigen Rezepturen erfolgt natürlich im Werk direkt und basiert auf Entwicklungen des Forschungsteams. Die benötigten Beschichtungslacke werden im großen Maßstab in hoch automatisierten Anlagen hergestellt. Mit mehreren Verfahrensschritten – wie beispielsweise dem Dispergieren, Mahlen, Filtern oder Aufheizen – erfolgt die endgültige Aufbereitung. Aus diesem Großansatz wird die Streichmasse an die Beschichtungsmaschine geliefert. Diese unterliegt vor der Lieferung in die Fertigung einer strengen Qualitätskontrolle bezüglich Zusammensetzung und Funktionalität. Erst nach der Freigabe kann die Produktion starten.

Tests sichern Qualität

Sihl - Fortschritt durch Innovation und Präzision, Der Weg zum erfolgreichen Inkjet-Material
Die Zusammensetzung der für die spezielle Beschichtung der Materialien benötigten Streichrezepturen und das grundsätzliche Design der Produkte werden in der Entwicklungsabteilung entworfen, die durch Kleinansätze im Labormaßstab so genannte Handstriche anfertigt. Diese durchlaufen eine umfangreiche Überprüfung auf ihre Funktionalität. Ist die richtige Zusammensetzung gefunden, erfolgt ein erster Maschinenversuch auf einer Produktionsanlage. Erweist sich die Streichrezeptur auch dort als tauglich, werden anschließend in mehreren Verfahrensstufen die Prozessparameter für die endgültige Produktion auf der Großanlage fixiert. Begleitet werden diese Versuche durch die interne Prüfinstanz, dem Anwendungszentrum. Dort können alle marktgängigen Verfahren nachgestellt werden. Durch die Praxistests auf aktuellen Druckern ist eine weitergehende, umfassende Begutachtung möglich. Diese Erfahrungen gehen in die Kompatibilitäts-Bewertungen ein, die der Kunde auf der Sihl Homepage (www.sihl.com) im Media-Finder jederzeit abrufen kann.

Produktion ‚Made in Europe’

Der Weg vom Basisprodukt bis zum fertigen Druckpapier beginnt im Rohstofflager. Dort erfolgt die Entladung der unterschiedlichen Rohstoffe, welche sofort im System erfasst werden, um während und nach der Produktion bestimmte Chargen zurückverfolgen zu können. Die Auswahl der Rohstoffe, die für die weiter veredelten Fertigprodukte benötigt werden, erfolgt zuerst einmal nach der spezifizierten Eignung. Eingangskontrollen und Stichproben stellen bereits vor der Beschichtung eine effektive Fehlerbeseitigung sicher. Unbrauchbare Chargen werden sofort gekennzeichnet und damit für die Produktion gesperrt. In der so genannten Beschichtung werden die angelieferten Rohmaterialien – Papiere oder Folien in Rollenform – mittels verschiedener Auftragsverfahren mit dem entsprechendem Coating versehen. Das Coating wird in flüssiger Form aufgebracht, durch das Auftragswerk dosiert und der Flüssiganteil in der Trockenstrecke verdampft.

Diese komplexen Produktionsvorgänge können durch die Vielzahl an Beschichtungstechniken auf die steigende Vielfalt der Anwendungen angepasst werden. Hierdurch erreicht die Sihl GmbH ein unvergleichbar großes Sortiment an hochwertigen Druckträgern. Der Fokus im Werk Düren sowie den anderen Standorten der Gruppe liegt klar auf einer möglichst flexiblen Produktion unterschiedlicher Papierlösungen auf höchstmöglichem, technischen Niveau. Zudem sind die entsprechenden ISO-Zertifizierungen vorhanden. Auf den durch die

Sihl GmbH modifizierten und ausgebauten Anlagen können – je nach Produktausstattung – mehrere Beschichtungen in einem Arbeitsgang beziehungsweise auch in mehreren Arbeitsgängen aufgebracht werden. Erfolgt die Beschichtung mit Hilfe von mehreren Arbeitsprozessen, werden die Rollen in dem so genannten Halbfabrikatlager zwischengelagert, wo sie auf den nächsten Arbeitsgang oder die Konfektionierung warten.

Konfektionierung und Veredelung

Nach Abschluss der Beschichtung erfolgt die Konfektionierung in Groß- oder Kleinrollen sowie Formatbögen. Eine weitere Art der Weiterveredelung ist die Kaschierung. Dieser Verfahrensschritt ermöglicht die Herstellung von selbstklebenden Materialien oder von speziellen Materialverbunden wie zum Beispiel dem einreißfesten EnDuro Material für Brief- und Buchumschläge. Die beschichteten Produkte werden durch die Qualitätskontrolle anhand von verschiedenen Prüfvorgaben getestet und für die Verwendung als Fertigprodukt freigegeben. Für die Ausrüstung in Kleinrolle, Großrolle oder Formate sind im Werk verschiedene, leistungsfähige Ausrüstmaschinen vorhanden. Die Großrollenausrüstung bedient Kunden, die die fertig beschichteten und/oder kaschierten Produkte in Eigenregie beispielsweise zu Wett-Tickets, Anhängeetiketten oder Medien zur Datenaufzeichnung weiterverarbeiten möchten. Diese Abnehmer erhalten Großrollen. In der Kleinrollenausrüstung werden alle Formen von Rollen für Registrierkassen bis hin zu 160 cm breiten Rollen für Lösungsmittel-Tintenstrahldrucker gefertigt. Blattware in den Fotoformaten 10×15 cm bis hin zu A0-Bögen kommen aus einer vollautomatischen Schnittanlage. Von der Ausrüstung gehen die fertigen Formate oder Rollen in den Versand.

Alle lieferbaren Materialien sind in Deutschland über die Sihl Direct GmbH (www.sihl-direct.de) verfügbar. Sihl ist vom 16. bis 21. September 2014 auf der photokina in Köln: Halle 3, Stand D-41/D-49.

Änderungen vorbehalten.

Fotonachrichten 05 / 2014

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