Sony Global Imaging Ambassadors

Die ersten Projekte der FutureofCities-Initiative starten jetzt

© #FutureofCities, Caroly Drake, Panos Pictures, United States 2014, L.A. River
© #FutureofCities, Caroly Drake, Panos Pictures, United States 2014, L.A. River
Wie werden sich unsere Städte in Zukunft entwickeln? Dieser Frage gehen die Fotografen von Panos Pictures mit Hilfe von Bildern rund um den Globus nach. Im Rahmen der gemeinsamen Initiative #FutureofCities von Sony, Panos Pictures und der World Photography Organisation (WPO) halten die Fotografen in beeindruckenden Motiven zukunftsträchtige Großstadtprojekte fest.

Im Oktober 2014 haben Sony, Panos Pictures und die World Photography Organisation (WPO) die sozialdokumentarische Initiative #FutureofCities ins Leben gerufen. Das auf neun Monate angelegte Projekt ist Teil des Global Imaging Ambassadors Programm. In enger Partnerschaft unterstützt Sony hier internationale Fotografen bei ihren Projekten mit technischem Know-how und hochwertigen Produkten und bietet ihnen so vielfältigste Möglichkeiten, um faszinierende Bilder zu schaffen.

Jetzt können die Partner der Initiative die ersten Projekte präsentieren. Mit atemberaubenden Fotos geben diese Einblick in das Nahverkehrssystem, das in Peking täglich mehr als neun Millionen Menschen transportiert, in die urbane Bienenzucht auf den Dächern von London, in die Renaturierung des Los Angeles River-Kanals und in die angesagten Whirlpool-Kinos in Bristol. Zeitgleich mit den ersten Projekten startet auch der Blog #FutureofCities futureofcities.tumblr.com, der die Initiative und alle Projekte begleiten wird.

Wie sieht die Zukunft unserer Städte aus?

Mit mehr als einem Dutzend Fotoprojekten untersucht die Initiative #FutureofCities, wie sich Städte auf der ganzen Welt entwickeln und dem enormen Zustrom von Menschen aus Vorstädten und ländlichen Gebieten gerecht zu werden versuchen. Prognosen zufolge werden bis Mitte des Jahrhunderts 75 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben. Fotografen der Agentur Panos gehen diesem Wandel nach und beschäftigen sich in ausdrucksstarken Bildern mit Themen wie Urban Farming, Ökohäusern, technologischen Innovationen, Mehrzweckumgebungen, Grünflächen, wirtschaftlichen Trennlinien und vielem mehr. Im Fokus stehen dabei insbesondere China, die Vereinigten Staaten, Großbritannien, Mexiko und Brasilien. Weitere Bilderserien kommen aus Afrika, Asien und Nordeuropa.

Die ersten spannenden Projekte

Im Oktober wurden die ersten Fotoprojekte fertiggestellt und können nun der Öffentlichkeit präsentiert werden. Alle Bilderserien wurden mit Kameras von Sony fotografiert.

1. Adam Dean, China: U-Bahn in Peking
Groß, hektisch und voller Menschen: Das Pekinger U-Bahn-System ist das zweitgrößte der Welt und bedient mit 465 Streckenkilometern den gesamten Großraum der Metropole. 1969 eingeweiht, umfasst es heute 17 Linien mit mehr als 232 Stationen und transportiert jeden Tag durchschnittlich 9,5 Millionen Pendler. Um der wachsenden Zahl von Passagieren gerecht werden zu können, gibt es umfangreiche Ausbaupläne, die die Kapazitäten des Netzes bis 2020 mehr als verdoppeln sollen. Adam Dean, der in Peking wohnt, hat sich in dieses unterirdische Labyrinth mit den Millionen von Pendlern begeben, die Tag für Tag darauf angewiesen sind, mit der U-Bahn von A nach B zu gelangen. Die gesamte Fotogalerie finden Sie hier.

2. Abbie Trayler-Smith, UK: Honig aus London
Die Zahl der Honigbienen nimmt immer mehr ab, obwohl diese Tiere für das Leben auf der Erde von enormer Bedeutung sind. Ohne Bienen würden viele unserer liebsten Früchte, Gemüsesorten und Nüsse aus den Regalen verschwinden und ein Drittel unserer Nahrungsmittel wegfallen. Manchen Stimmen zufolge könnten wir Menschen ohne Honigbienen nur noch vier Jahre auf unserem Planeten überleben. Während die Zahl der Honigbienen sinkt, verstärkt sich jedoch der Trend zur urbanen Bienenzucht: In einer Reihe der größten Metropolen der Welt finden sich heute Bienenstöcke auf den Dächern. Abbie Trayler-Smith hat sich auf den Dächern von London umgesehen und diesen Trend in Bildern dokumentiert. Die gesamte Fotogalerie finden Sie hier.

3. Carolyn Drake, USA: L.A. River, Teil 1
Die Stadt Los Angeles will den Los Angeles River-Kanal renaturieren und das Ökosystem des Flusses verbessern, um so ein attraktives Umfeld für Einwohner und Touristen zu schaffen. Bislang zieht er sich durch Industriebrachland. Dazu sollen bis zu eine Milliarde US-Dollar aus staatlichen, bundesstaatlichen und kommunalen Mitteln aufgewandt werden. Weitere Investitionen in Milliardenhöhe für gewerbliche Erschließung und Wohnungsbauprojekte werden voraussichtlich folgen. Wie am 24. Mai 2014 in einem Artikel der Los Angeles Times aufgezeigt kann sich die Gentrifizierung, die mit diesen Vorhaben unweigerlich einhergehen wird, jedoch nachteilig auf die Arbeitersiedlungen auswirken, die seit Generationen im Gebiet des Los Angeles Rivers bestehen. Carolyn Drake hat den Fluss zwischen dem Sepulveda Stausee und dem Zentrum von Los Angeles fotografiert und mit Anwohnern, Aktivisten und Künstlern über die Situation gesprochen. Die gesamte Fotogalerie finden Sie hier.

4. Guy Martin, UK: Manche mögen’s heiß
„Play together – stay together”: Das ist das Geheimnis eines guten städtischen Miteinanders, wie eine kürzlich veröffentlichte Studie konstatiert. Bristol im Südwesten Englands gehört zu den Städten, die damit wirklich ernst machen, und so fand dort vor kurzem Englands erstes „Whirlpool-Kino“-Event statt. Menschen, die sich nie zuvor getroffen hatten, ließen sich gemeinsam in einem Outdoor-Whirlpool nieder, um auf zwei riesigen Leinwänden einen Film anzusehen. Guy Martin war als Fotograf dabei und versuchte, dem nachzugehen, was sich in einem Whirlpool im winterlichen England entwickeln kann. Die gesamte Fotogalerie finden Sie hier.

Medialer Begleiter der Initiative – #FutureofCities-Blog

Im Rahmen der #FutureofCities-Initiative werden auch Nicht-Panos-Fotografen aus den Communities von Sony und der WPO zur Teilnahme aufgerufen. Darüber hinaus sind alle Interessierten eingeladen, unter dem Hashtag #FutureofCities eigene Fotos zu diesem Thema in den sozialen Medien zu posten.

Begleitend zum Projekt ist deshalb auch ein Blog entstanden, in dem die aufschlussreichsten, witzigsten, innovativsten und interessantesten Kommentare und Fotos zur #FutureofCities-Kampagne gesammelt werden. Außerdem sollen dort zusätzliche Interviews und weitere Bilder von teilnehmenden Fotografen präsentiert werden. Zu finden ist der Blog unter futureofcities.tumblr.com.

Adrian Evans, Direktor von Panos Pictures, sagt über die Initiative: „Was dieses Projekt so spannend macht, ist seine Attraktivität für eine breite Öffentlichkeit: Es widmet sich einem Thema, das für unzählige Menschen Bedeutung hat. Da bereits mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten wohnt, sind wir uns alle der Vorzüge und Herausforderungen des Stadtlebens bewusst. Die meisten von uns haben auch eigene Vorstellungen davon entwickelt, wie unsere Städte in Zukunft aussehen sollten. Sony hat den Fotografen von Panos auch diesmal hochmoderne Digitalkameras zur Verfügung gestellt, damit sie den Fragen und Problemen optisch nachgehen und das Projekt #FutureofCities mit Leben erfüllen können.“

Alle Interessierten sind eingeladen, unter dem Hashtag #FutureofCities in den sozialen Medien eigene Fotos von Städten im Wandel zu posten und das Projekt via Instagram, Twitter und Facebook zu verfolgen.

Änderungen vorbehalten.

Fotonachrichten 11 / 2014

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