Deutscher Jugendvideopreis 2015: Kreativität ohne Grenzen

Der Bundeswettbewerb für Video und Animation vergibt Preise im Gesamtwert von 13.000 Euro

Deutscher Jugendvideopreis 2015
Ob Spielfilm, Dokumentation oder Musik-Clip, Videoexperiment oder Animation: Der Deutsche Jugendvideopreis lädt junge Filmemacher ein, ihre neuen Werke zu präsentieren. Teilnehmen können alle unter 26 Jahren, die in Deutschland wohnen und im Filmbereich nicht professionell tätig sind. Thema und Genre sind frei wählbar, ebenso die filmische Umsetzung. Die Beiträge können bis 15. Januar 2015 eingereicht werden, entweder auf DVD oder online unter Angabe des Download-Links. Die besten Arbeiten werden vom 26. bis 28. Juni 2015 beim „Bundesfestival Video“ in Halle (Saale) mit Preisen im Gesamtwert von 13.000 Euro ausgezeichnet. Gefördert wird der Wettbewerb vom Bundesjugendministerium, Veranstalter ist das Deutsche Kinder- und Jugendfilmzentrum. Informationen und Filmanmeldung: www.jugendvideopreis.de.

Handy-Clips und großes Kino

Die Leidenschaft fürs Filmemachen hat ganz unterschiedliche Facetten. Die einen drehen elegante Spielfilme in Full-HD, die anderen lieben es „quick and dirty“ und verpassen ihrem Clip einen Vintage-Look. Für all das, was junge Medienmacher inhaltlich und ästhetisch interessiert, bietet der Deutsche Jugendvideopreis ein Forum. In diesem Wettbewerbsjahr sind besonders Animationsfilme und Videoexperimente willkommen. Dabei sind sämtliche technischen Spielarten: Legetrick, Brickfilm, 3D-Animation gefragt. Die Filme können eine Geschichte erzählen, mit dem Medium spielen oder Videokunst vom Feinsten sein. „Wir freuen uns auch auf experimentelle Clips mit Smartphones und Tablets gedreht“, so Wettbewerbsleiter Jan Schmolling.

Der Bundeswettbewerb als Sprungbrett und Impulsgeber

Der 1988 gegründete Deutsche Jugendvideopreis zählt zu den wichtigsten Foren der jungen Filmszene in Deutschland. Viele Filmschaffende haben hier ihre ersten Erfolge gefeiert – wie etwa Benjamin Quabeck, Julia von Heinz, Philipp Kadelbach oder Axel Ranisch. Der Wettbewerb ist aber auch ein bedeutender Impulsgeber für medienpädagogische Projekte.

Fotonachrichten 10 / 2014

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