DOCMA Award 2014 - Rollenbilder: Sein – Schein - Inszenierung

Schrill wie Lady Gaga, glamourös wie Harald Glööckler, seriös wie Frank-Walter Steinmeier oder sexy wie einst die Monroe – unter dem Titel Rollenbilder: Sein – Schein – Inszenierung gibt der aktuelle DOCMA Award den Teilnehmern die Möglichkeit, völlig neue Seiten an sich oder seinen Mitmenschen zu entdecken und im Bild umzusetzen. Eingereicht werden können digital erstellte Bilder, unbearbeitete Originale, retuschierte oder verfremdete Bilder ebenso wie Montagen, 3D-Szenen oder Mischungen aus allem. Preise im Wert von insgesamt rund 20.000 Euro winken.

Möchten Sie Menschen in ihren sozialen Rollen darstellen oder karikieren? Wollten Sie schon immer Rollenklischees wie die „Frau als solche“ in Szene setzen? Reizt es Sie, Selbstinszenierungen von Szenegängern und Angehörigen sozialer Netzwerke zu entblößen? Ist der Mensch nur das, was er zu sein vorgibt? Ist das menschliche Selbst die authentische Person oder nur die Summe aller Rollen? Spielen Sie im echten Leben lieber die strahlende Heldin oder die alte Geschlechterrolle der fleißig kochenden und putzenden Hausfrau? Wollen Sie vielleicht endlich Ihre Rollenspielfantasien ausleben oder die Welt zur Bühne machen? Fallen Sie gerne aus der Rolle oder finden Sie sich darin? Genießen Sie die Vorreiterrolle oder haben Sie Ihre Rolle ausgespielt? Unter dem Titel Rollenbilder: Sein – Schein – Inszenierung bietet der DOCMA Award 2014 die Möglichkeit, Menschen in unterschiedlichen Rollen darzustellen. Ob Selbst- oder Fremdinszenierung, ob Sie die Umgebung mit einbeziehen, mehrere Personen ins Bild zu setzen oder eine Person in unterschiedlichsten Rollen darstellen, bleibt Ihrer Fantasie überlassen. Die DOCMA-Redaktion ist gespannt auf Ihre Einsendungen.

Die eingereichten Bilder können unbearbeitete Fotos sein, kreative Raw-Entwicklungen, komplexe Retuschen, Fotomontagen, 3D-Umsetzungen oder Mischungen aus allem. Es gibt drei Teilnehmerkategorien: Meister, Geselle, Lehrling. Die Teilnehmer bestimmen selbst, zu welcher Kategorie sie gehören.

Die beim DOCMA Award eingereichten Bilder werden von einer fachlich gemischten Jury in einer zweitägigen Sitzung beurteilt. Was zählt, ist eine klare Bildidee, die vom Betrachter auch ohne lange Erklärung erkannt und verstanden wird – im Idealfall spricht das Bild den Betrachter gefühlsmäßig an, bringt ihn zum Lachen oder regt ihn zum Nachdenken an.

Die besten Bilder werden in DOCMA sowie in verschiedenen Ausstellungen präsentiert. Die erste Ausstellung zum DOCMA Award 2014 findet im Museum für Kommunikation in Frankfurt am Main statt und startet am 23. Juli 2014.

Bilder zum Award können unter http://award.docma.info hochgeladen werden. Dort finden sich auch aktuelle Informationen zum Wettbewerb. Hochladeschluss ist der 30. März 2014.

Sponsoren und Partner des DOCMA Award 2014 sind: Adobe, Fotolia, Epson, Wacom, Hensel, Hasselblad, Sigma, Olympus, Tecco, Jam Fineart Print, seen.by, Galileo Press, Fotocommunity, California Sunbounce

Hintergrund: Den DOCMA Award gibt es seit 2002. Er wurde von der Zeitschrift „DOCMA – Doc Baumanns Magazin für Bildbearbeitung“ als jährlicher Wettbewerb im mitteleuropäischen Raum zur Förderung digitaler Bildbearbeitung ins Leben gerufen. Gegründet wurde Deutschlands führende Bildbearbeitungszeitschrift von den Photoshop-Experten Doc Baumann und Christoph Künne. Bisher erschienen 56 Hefte.

Bisherige Award-Themen waren: (2003) Bildelement Ei, (2004) Gefälschte UFO-Fotos, (2005) Mischwesen, (2006) Perspektive 2030, (2007) Großes klein – Kleines groß, (2008) Gesichtspunkte, (2010) Digitale Bildfälschungen, (2011) Digitale Karikaturen, (2012) Vorsicht: Warnhinweise!, (2013) NATÜRLICH!? – Schöner als wahr.

Änderungen vorbehalten.

Fotonachrichten 01 / 2014

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