In drei Jahren 13 Millionen Dias gerettet – Kölner Start-up feiert Geburtstag

DIAFIX
Es sind die ersten drei Jahre, in denen laut Studien der KfW-Förderbank rund 30 Prozent der Start-ups aufgeben müssen. DIAFIX, ein Projekt des Kölner Start-ups MEDIAFIX, hat diese kritische Phase nun überstanden – und das mit großem Erfolg. Das Unternehmen zur Digitalisierung analoger Medien hat im vergangenen Jahr seinen Umsatz mehr als verdoppelt, für 2015 ist eine Steigerung um 90 Prozent das Ziel. Mit mittlerweile über 40 Mitarbeitern ist MEDIAFIX Deutschlands schnellst wachsendes Unternehmen im Bereich der Digitalisierung analoger Medien – mit dem Fokus auf das Dia-Digitalisierungsprojekt DIAFIX.

DIAFIX Dia
Angefangen hat alles mit einer Handvoll Mitarbeitern, einem Büro im Gründer- und Innovationszentrum Köln, einer Geschäftsidee und einer selbst entwickelten Maschine zur Dia-Digitalisierung. Das war am 17. Oktober 2012. Heute, nur drei Jahre später, gibt es über 40 Mitarbeiter, die Geräte wurden längst weiterentwickelt und mit ihnen über 13 Millionen Dias digitalisiert. Der große Wettbewerbsvorteil: Die selbst entwickelten Digitalisierungsgeräte, die eine hochwertige und trotzdem günstige Digitalisierung ermöglichen. Sie machen DIAFIX zum Preisführer unter den im Internet vertretenen Digitalisierungsanbietern.

Dass die Qualität dennoch stimmt, zeigen die Referenzen: Unter den über 15.000 Kunden, die bislang ihre Bilder zu DIAFIX brachten, finden sich neben Privatpersonen auch Universitäten, Archive und der ein oder andere Prominente. BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken ließ Dias aus mehreren Jahrzehnten Bandgeschichte digitalisieren, Schauspieler Peter Nottmeier brachte Dias von seiner Drehzeit bei „Switch“ aus den 90ern. Kunden reisten aus der Schweiz, der Türkei und sogar aus Brasilien an, um ihre Aufnahmen persönlich bei DIAFIX abzugeben. Ein Ende der Erfolgsgeschichte ist noch nicht in Sicht.

Dornier Do X - digitalisiertes Glasnegativ
„Schätzungen zufolge lagern noch Milliarden analoger Fotoaufnahmen in europäischen Haushalten“, erklärt Geschäftsführer Hans-Günter Herrmann. Viel Potential, dem das Unternehmen gerecht werden möchte: „Wir errichten gerade eine zweite Annahmestelle im Ruhrgebiet, um Kunden aus der Region die Anlieferung zu erleichtern. Außerdem arbeiten wir an einem Netzwerk externer Annahmestellen durch Kooperationspartner“, so Herrmann.

Änderungen vorbehalten.

Fotonachrichten 10 / 2015

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