Leica: Spatenstich für den dritten Bauabschnitt im Leitz-Park Wetzlar

Auf dem Weg von der Vision zur Realität: Mit dem am Dienstag, den 7. Juni, erfolgten Spatenstich zum dritten Bauabschnitt des Leitz-Parks schreitet der Ausbau des Entwicklungs- und Industriestandortes Wetzlar zu Deutschlands führendem Zentrum der optischen Industrie in großen Schritten voran.

Spatenstich Leitz-Park III © Michael Agel
Spatenstich Leitz-Park III
© Michael Agel
Rund 250 geladene Gäste, unter ihnen der Regierungspräsident des Regierungsbezirks Gießen, Dr. Christoph Ullrich und Wetzlars Oberbürgermeister Manfred Wagner sowie der Landrat des Lahn-Dill-Kreises Wolfgang Schuster, der Mehrheitseigentümer und Aufsichtsratsvorsitzende der Leica Camera AG, Dr. Andreas Kaufmann und Oliver Kaltner, Vorstandsvorsitzender der Leica Camera AG, feierten die Erweiterung des Areals auf dem Schanzenfeld am südöstlichen Tor der Stadt Wetzlar.

In weitere vier Gebäude wird die Salzburger Unternehmensgruppe von Dr. Andreas Kaufmann in den kommenden zwei Jahren investieren, um auf dem bestehenden Areal rund 26.000 Quadratmeter zusätzliche Bruttogeschossfläche zu schaffen. Nach Abschluss dieser dritten Bauphase wird der Leitz-Park im Jahr 2018 um eine attraktive Leica Erlebniswelt mit Museum, Archiv, Akademie und Outlet-Store, ein 4-Sterne Hotel, ein Gebäude der CW Sonderoptik GmbH sowie ein Bürogebäude erweitert sein.

Spatenstich Leitz-Park III © Michael Kisselbach
Spatenstich Leitz-Park III
© Michael Kisselbach
„Wir freuen uns sehr zu sehen, wie der Leitz-Park bereits heute von den Bürgern der Region und den Mitarbeitern der ansässigen Unternehmen angenommen wird“, so Dr. Andreas Kaufmann. „Der Spatenstich zum dritten Bauabschnitt markiert nun den nächsten Meilenstein: Den Ausbau des Leitz-Parks zu Deutschlands führendem Zentrum der optischen Industrie. Ich bin sicher, dass das Areal mit der nächsten Ausbaustufe weiter an Attraktivität gewinnen und auch seine internationale Strahlkraft noch erhöhen wird“.

Der Startschuss für den neuen Bauabschnitt bedeutet für den Investor Dr. Andreas Kaufmann die konsequente Weiterentwicklung eines anspruchsvollen Projektes, das 2002 mit einer Beteiligung an der Uwe Weller Feinwerktechnik GmbH und dem darauf folgenden Ankauf des ehemaligen Militärgeländes Schanzenfeld seinen Anfang nahm. Der Vision, der optischen Industrie an dem Traditionsstandort Wetzlar ein neues Zuhause zu geben, folgten mit der Ansiedlung der VIAOPTIC GmbH und dem Herzstück des Leitz-Parks, der neuen Unternehmenszentrale der Leica Camera AG, schnell Taten. 100 Jahre nach der Entwicklung der legendären Ur-Leica durch Oskar Barnack in Wetzlar zogen 2014 die Mitarbeiter des weltweit renommierten Kameraherstellers in das hochmoderne Produktions- und Verwaltungsgebäude im Leitz-Park ein. Nach 25 Jahren im benachbarten Solms kehrten sie damit wieder an die Geburtsstätte des Unternehmens zurück; jenem Ort, von dem aus die Marke Leica ihren weltweiten Siegeszug antrat.

„Mit dem heutigen Spatenstich für die dritte Bauphase des Leitz-Parks investieren Sie nicht nur in Ihr Unternehmen sondern vor allem in diesen mittelhessischen Standort“, freute sich Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich. Mittelhessen sei traditionell eine Schnittstelle, wenn es um die Optikbranche gehe. Bis heute präge dieser Wirtschaftszweig mit hohem Potenzial die Region in besonderem Maße.

Dr. Andreas Kaufmann © Michael Agel
Dr. Andreas Kaufmann
© Michael Agel
Manfred Wagner, Oberbürgermeister der Stadt Wetzlar, fügte hinzu: „Unsere traditionsreiche Dom-, Goethe- und Optikstadt entwickelt sich sehr dynamisch. Im Bereich der ehemaligen Spilburg-Kaserne ist ein hochattraktiver Technologie- und Gewerbepark mit über 2.000 Arbeitsplätzen entstanden. An dieser Erfolgsgeschichte haben die bisherigen Abschnitte des Leitz-Parks einen großen Anteil, der weit über unsere mittelhessische Region hinaus wahrnehmbar ist. Ich freue mich, dass in dieser Erfolgsgeschichte mit dem heutigen Spatenstich für den dritten Bauabschnitt ein weiteres Kapitel aufgeschlagen wird. Mein Dank gilt der Familie Kaufmann für ihr Engagement und das damit verbundene Bekenntnis zu dem Industriestandort Wetzlar.“

Eingebettet in den öffentlichen Raum, dokumentieren die Pläne der Frankfurter Architekten Gruber + Kleine-Kraneburg, die für die Konzeption des gesamten Areals verantwortlich zeichnen, eindrucksvoll den gestalterischen Anspruch des Leitz-Parks. Es entsteht ein High-Tech-Zentrum im Herzen Wetzlars, das mit anspruchsvollem Design einen öffentlich zugänglichen Ort für Bürger der Region sowie internationale Gäste schafft. Darüber hinaus wird ein hochmoderner Arbeits- und Erlebnisraum geschaffen, an dem Entwicklung, Produktion und Wissenschaft sowie Kultur, Gastronomie und Wohnen eine harmonische Einheit bilden.

Bereichert wird der Leitz-Park durch ein attraktives Hotel der arcona HOTELS & RESORTS Gruppe. Das Gebäude mit 129 Zimmern und Suiten im modernen Design bietet zeitgemäßen Komfort und wird über ein Restaurant mit 120 Sitzplätzen sowie einer großzügigen Bankettfläche mit bis zu 500 Quadratmetern verfügen. Das gesamte Haus wird dem Thema Fotografie gewidmet sein und dieses in allen Bereichen aufgreifen und interpretieren.

„Mit dem Einzug der Leica Camera AG haben wir 2014 einen wichtigen Meilenstein für die Entwicklung des Projektes erreicht. Die neue Leica Erlebniswelt mit ihrem Museum und dem Archiv wird Besuchern aus aller Welt die Möglichkeit bieten, noch intensiver in die spannende Historie und die Kultur der Leica Fotografie einzutauchen. Von dem modernen Hotel und der Ausweitung des gastronomischen Angebots werden, neben den ansässigen Unternehmen, auch die Stadt Wetzlar und die Touristik in der Region stark profitieren“, so Wolfgang Kisselbach, Geschäftsführer der Leitz-Park GmbH und somit Gesamtverantwortlicher aller Flächen und Gebäude.

Änderungen vorbehalten.

Fotonachrichten 06 / 2016

18 Bewerten  |  Drucken  |  Weiterempfehlen
Kommentare

Es wurden noch keine Kommentare zu diesem Artikel abgegeben.

Artikel kommentieren
* Diese Felder müssen ausgefüllt werden