Nikon zeigt die Magie des Alltags und verwandelt Parkplätze in faszinierende Motive

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Nikon hilft Fotografen, das frustrierende „vemödalen“ zu überwinden – den Versuch, etwas Großartiges festzuhalten, wenn es bereits tausende identische Fotos gibt. Dazu zeigt Nikon „die Magie des Alltags“ und verändert die Fotografie eigentlich langweiliger Themen.

Nikon wollte Fotografen dazu inspirieren, das kreative Potenzial der gewöhnlichsten Objekte zu entdecken, und versammelte vier Fotoexperten aus der ganzen Welt, um gewöhnliche Parkplätze mit der Nikon D750 in sensationelle Motive zu verwandeln. Diese Profis zeigen, wie man als Fotograf mit der richtigen Ausrüstung, Denkweise und den entsprechenden Fähigkeiten visuell beeindruckende Bilder aus den augenscheinlich uninteressantesten Umgebungen schafft.

„Eine der größten kreativen Herausforderungen für Fotografen ist es, Motive festzuhalten, die ihre Arbeit von den vielen ähnlichen, bereits existierenden Bildern abgrenzen“, erläutert Adrien Barakat, einer der vier leitenden Fotografen des Projekts. „Es ist einfach, sich auf eher traditionelle Aufnahmen zu konzentrieren, aber ein wirklich kreativer Fotograf kann seine eigene Geschichte in jeder Umgebung entdecken. Wir haben gezeigt, dass es möglich ist, an alltäglichen Orten die Magie zu entdecken und sie zu etwas Außergewöhnlichem zu machen, wenn man die Technik beherrscht, sich die Zeit nimmt, das Motiv zu verstehen, und die Aufnahmen ausreichend vorbereitet.“

Jeder Fotograf wurde wegen seiner nachgewiesenen Fähigkeit ausgewählt, die Schönheit von Dingen zu entdecken, deren ästhetischer Wert üblicherweise eher gering ist. Zu den individuellen Interpretationen gehören auch Alastair Philip Wipers einsame dänische Parkplätze bei Nacht, die auf filmische Assoziationen setzen, und Aaron Peggs Porträt einer Ballerina, das das Auge ermutigt, die Führungslinien und Fluchtpunkte des Orts zu erkennen. Der Schweizer Fotograf Adrien Barakat untersuchte die Theorie „alles ist ein Motiv, und jedes Motiv hat einen Rhythmus“, indem er die verschiedenen Möglichkeiten zur Aufwertung eines Parkplatzes mithilfe dessen natürlicher Anonymität und Typologie aufzeigte. Der in Frankreich ansässige Juan Jerez spielte mit dem Licht und unerwarteten Objekten, um zu zeigen, dass die Schönheit eines Fotos nicht vom Motiv abhängig ist, sondern der Art und Weise der Präsentation.

„Nikon hat mich herausgefordert, andere Fotografen zu inspirieren, die Grenzen ihrer Kreativität zu erweitern und gleichzeitig ihre Fähigkeiten zu verbessern“, sagt Juan Jerez. „Für mich war das eine Gelegenheit, zu zeigen, wie die Kombination aus einem kreativen Auge und technischer Erfahrung die Schönheit von für viele Menschen unbedeutenden Orten offenlegen kann – nicht nur bei Parkplätzen.“

Nikon begleitete Alastair Philip Wiper bei seinem Shooting in Kopenhagen, um bei einem Blick hinter die Kulissen zu entdecken, wie er mit dem Projekt umgeht. Das Ergebnis ist unter folgendem Link zu sehen: www.youtube.com/watch?v=Fqm-YAdcjaw

Nikon fordert Fotografen aus ganz Europa auf, diesem Beispiel zu folgen und ihre frisch inspirierte Fotografie unter dem Hashtag #MagieDesAlltags zu teilen.

Über die Fotografen:

Alastair Philip Wiper: Alastair ist ein englischer Fotograf und Autor, der in Kopenhagen lebt. Die Dinge, die Menschen schaffen und bauen, faszinieren ihn. Er wählt einen anthropologischen Zugang zu seinen Fotomotiven und sucht die zufällige Schönheit in der Infrastruktur.

Juan Jerez: Juan ist ein spanischer Architekt und Fotograf und arbeitet in Paris. Er spezialisiert sich auf Fotos, die eine Geschichte erzählen können, arbeitet dabei aber nicht mit Worten, sondern mit Licht, Schatten und Formen, um einen anderen Blick auf die Welt zu zeigen.

Aaron Pegg: Aaron ist ein Fotograf aus New York, der im November 2013 begann, Fotografien von leeren Bahnhöfen in seiner Heimatstadt zu machen. Fotos auf Instagram inspirierten ihn, die Kamera zu nehmen und „Bahnhöfe in ihrer ‚rohesten Form‘ zu zeigen, ihre Führungslinien, Tiefe und Symmetrie einzufangen und ihre Schönheit zu illustrieren“.

Adrien Barakat: Adrien ist ein Schweizer Architekt und Fotograf. Sein Architekturwissen ermöglichte es ihm, ein außergewöhnliches kritisches Auge, Raumverständnis und einen besonderen Blick fürs Detail zu entwickeln, um ästhetische Qualitäten und Stärken seiner Motive auszudrücken.

Änderungen vorbehalten.

Fotonachrichten 11 / 2015

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2 Kommentare

Da gebe ich Nikole G recht, ziemlich "angestrengte" Bilder und sehr öde. Da braucht man wirklich kein Bohei drum machen. Mit freundlichen Grüßen, Emil Alfter

von Emil Alfter
25. November 2015, 16:02:54 Uhr

Mich reißen den Bilder nicht vom Hocker. Da ist die Blende-Galerie mit Aufnahmen von Amateuren sehr viel sehenswerter

von Nikole G
20. November 2015, 14:38:04 Uhr

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