Photo+Adventure - Ein lohnenswerter Besuch

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Wir haben den Weg von rund 250 km zur Photo+Adventure auf uns genommen und dieser hat sich auf ganzer Linie gelohnt. Es war für uns auch richtig, mit dem Auto anzureisen, denn somit hatten wir alle Zeit der Welt und waren nicht an irgendwelche Fahrpläne gebunden – unser Besuch der Photo+Adventure dauerte nämlich länger als geplant.

Photo+Adventure und Landschaftspark Duisburg, das ist eine wunderbare Symbiose, die für uns überaus lohnenswert war und ist. Schon jetzt sollte man sich dementsprechend den Termin mit dem zweiten Juniwochenende in 2016 vormerken, denn man hat etwas verpasst, wenn man nicht da war und ist. Bei der Photo+Adventure kommt jeder generationsübergreifend auf seine Kosten – ob man sich nun über eine Auswahl neuester Foto- und Imagingprodukte informieren möchte, ob man plant, sein Fotoequipment zu vervollständigen, ob man – natürlich auch aus fotografischer Sicht – Industriearchitektur in Kombination mit Fauna und Flora hautnah erleben möchte, ob man durch Fotoworkshops sein Wissen erweitern möchte oder ob man sich mit anderen zum schönsten Hobby der Welt, der Fotografie, austauschen möchte.

Die Stimmung, so unsere Empfindungen, ist einzigartig mit einem, einem Fotofestival entsprechend, wundervollen Miteinander. Dies führt dazu, dass man mit anderen leicht ins Gespräch kommt und über Gott und die Welt, aber natürlich auch die Fotografie spricht, sich gegenseitig beim Weg zum bestmöglichen Bild unterstützt. An jeder Stelle ist man von Fotobegeisterten jeden Alters umgeben – und hier sieht man mitunter Fotoequipment, das einen vor Neid erblassen lässt. Das bedeutet im Umkehrschluss jedoch nicht, dass die Photo+Adventure sich nur an die ambitionierten Fotobegeisterten wendet. Einige wenige waren auf der Photo+Adventure mit ihrem Smartphone unterwegs – sie bedauerten zutiefst, ihre Kamera zu Hause gelassen zu haben.

130 Aussteller, überwiegend Hersteller von Foto- und Imaging, präsentierten ihre Produkte und versorgten die Besucher der Photo+Adventure kompetent mit Hintergrundinformationen – an den Ständen nahm man sich richtig Zeit. Kaufen konnte man auf der Photo+Adventure auch und auch wir haben uns dazu hinreißen lassen.

Ein bunter Blumenstrauß an Fotoworkshops erwartete die Besucher auf der Photo+Adventure und so wunderte es nicht, dass man beispielsweise ein Modell mit Boxhandschuhen sah, welches mit wassergefüllten Luftballons beworfen wurde, die sich mit einem Schlag entehrten. Oder an anderer Stelle sah man ein Modell auf einem Trampolin in Kombination mit der Industriekulisse. Der Zuspruch zur Photo+Adventure, so unser Eindruck, war super. Die Veranstalter sprechen davon, dass schon am ersten Tag die Besucherzahlen aus dem Vorjahr getoppt wurden. Dadurch dass das Gelände mit seinen 180 Hektar so groß ist, hatte man jedoch immer seinen fotografischen Freiraum.

Natürlich wurde auf der Photo+Adventure auch für das leibliche Wohl gesorgt und hier ist den Machern mit dem Angebot eine wunderschöne Mischung gelungen, zu mehr als vertretbaren Preisen. Stärkung ist auch angesagt, denn man läuft im Landschaftspark Duisburg mit seinen 180 Hektar (rund 200 Fußballfeldern) mehr als man denkt und vor allem Stufen, wenn man beispielsweise den erloschenen Hochofen, der zum Aussichtsturm ausgebaut wurde, erobert. Die Höhe ist schwindelerregend – aber jede einzelne Treppenstufe hat sich mit ihren unterschiedlichsten Impressionen für uns gelohnt.

Die Photo+Adventure ist eine Veranstaltung für die ganze Familie – auch, wenn diese möglicherweise nicht so fotobegeistert ist wie man selbst. Speziell für Kinder hatte die Photo+Adventure zahlreiche Angebote im Programm.

Wohin die Reise geht, das wurde in Duisburg gleich vielfach aufgezeigt. Jordanien erhofft sich jedenfalls laut Messeauftritt künftig wachsenden Zuspruch im Segment Abenteuerreisen. Wer in die Fußstapfen von Lawrence von Arabien treten will, konnte in Duisburg schon erste Eindrücke schnuppern. Mindestens ebenso begehrt, so unser Eindruck scheint – gemessen am Zuspruch vor dem Messestand – der Wandertripp durch Mecklenburg-Vorpommern zu sein. Aber auch die Segelkreuzfahrt nach Grönland war in der zur Messehalle umfunktionierten Kraftzentrale zu buchen. Dass auf den Spuren von Jules Verne auch heute noch die Reise um die Welt in 80 Tagen reizvoll sein kann, das schilderte die Multivisionsshow von André Schumacher.

Fotonachrichten 06 / 2015

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