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Badefreuden in Bildern

Kind auf dem Surfbrett, Papa beim Burgenbauen, Mutter beim Strandvolleyball (oder umgekehrt?) werden in jedem Urlaub abgelichtet. Teleobjektive machen es möglich, noch den weit entfernten Surfer formatfüllend ins Bild zu setzen. Doch den großen Spaß beim Baden, Planschen und Schwimmen in Bildern festzuhalten, davor scheuen sich mitunter Kamerabesitzer.

Prinzipiell schadet ein wenig Spritzwasser der Kameraausrüstung nicht – vorausgesetzt das salzige Nass wird gleich abgewischt. Auf der sicheren Seite ist man in jedem Fall mit einem Unterwassergehäuse, das nicht nur zum abtauchen bestens geeignet ist. Unterwassergehäuse gibt es für fast alle Kameramodelle und sie garantieren, dass weder Sandkörner noch Feuchtigkeit der Kamera zu Leibe rücken. Verfügt man über eine wasserdichte Kamera, so ist kein Unterwassergehäuse notwendig.

Unterwassergehäuse, auch wenn sie an Land eingesetzt werden, verlangen nach Pflege. Hier sollte man sich an die Bedienungsanleitung der Hersteller halten und zum Beispiel die Dichtungen nur mit den dafür vorgesehenen Pflegeprodukten behandeln.

Speicherkarten, Akkus aber auch Objektive sollten nach Möglichkeiten nicht am Strand gewechselt werden sondern lieber in geschlossenen Räumen. Feuchtigkeit aber auch Sand kann schnell in das Innere der Kamera gelangen und zum Beispiel sich auf die Kontakte setzen. Wird eine fotografische Pause eingelegt, so gehört die Kamera in eine Fototasche sicher aufbewahrt. Auch sollte man die Fotoausrüstung vor Langfingern schützen und ein wachsames Auge haben.

Fotos vom Badespaß lassen sich nicht nur an fremden Ufern machen. Schon das heimische Schwimmbad oder der nächstgelegene See laden zum Baden und zum Fotografieren ein. Ein ins Wasser führender Steg ist zum Beispiel ein guter Standort, um Kinder oder Erwachsene beim Schwimmen aufzunehmen. Die Bewegung des Wassers und die dadurch entstehende Lichtbrechung ergeben reizvolle Farbmotive, zumal wenn das Blau des nassen Elements mit einem farbigen Badeanzug kontrastiert. Verfügt das Objektiv über ein Filtergewinde so bietet sich bei solchen Aufnahmen die Verwendung eines Polarisationsfilters an, das die Spiegelung des Wassers reduziert und damit einen klareren Durchblick auf den Schwimmer gewährt.

Vom Badesteg aus oder vom Rand eines Schwimmbeckens lassen sich auch die tollsten Sprünge beobachten. Hier heißt es, reaktionsschnell zu sein. Eine sehr kurze Belichtungszeit von 1/1.000 friert die Bewegung ein. In gewisser Weise könnte man dabei von Überraschungsfotos sprechen, denn bei so schnellen Abläufen ist das Auge langsamer als der Verschluss der Kamera. Sofern die Kamera über eine Serienbildfunktion verfügt, sollte diese auch zum Einsatz kommen. Ansonsten heißt es, den Auslöser möglichst oft zu betätigen und recht viele Sprünge zu fotografieren. Vielleicht ist dann ein meisterlicher “Treffer” dabei.

Fotografieren in der Praxis 07 / 2010

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