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Ein besonderer Moment - Konfirmation und Kommunion

Die Konfirmation ist eine feierliche Segenshandlung in den meisten evangelischen und neuapostolischen Kirchen sowie Christengemeinden, die den Übertritt ins kirchliche Erwachsenenalter markiert. Für Eltern, aber auch für die Jugendlichen ist die Konfirmation ein ganz besonderer Moment, der mit vielen Erlebnissen, aber auch Emotionen verbunden ist und an den man sich rückblickend mit Freude erinnert. Auch die Kommunion, die von den verschiedenen Kirchen und Konfessionen teils sehr unterschiedlich verstanden wird und bei der bezüglich einiger Aspekte des Verständnisses Konsens herrscht ist ein wichtiger und bedeutender Augenblick. Solche Momente sind es, die mit der Kamera festgehalten gehören und zwar vorzugsweise von Freunden oder aber etwas entfernteren Familienangehörigen, die die notwendige Ruhe, aber auch Zeit und Gelassenheit mitbringen. Heute leider nicht mehr in allen Regionen so weit verbreitet – jedoch mehr als ratsam – wurden Profifotografen engagiert oder das Fotostudio aufgesucht. Sofern es die Planungen noch zulassen, sollte man das Können von Profifotografen in Erwägung ziehen und für sich nutzen. Sie verstehen ihr Handwerk. Das soll nun nicht bedeuten, dass Nichtprofis zu keinen guten Bilderlebnissen gelangen. Oftmals mangelt es aber an der entsprechenden Fotoausrüstung oder auch am entscheidenden Blick. Ein weiter Vorteil liegt darin, dass man sich bei Profifotografen um nichts mehr kümmern muss und Freunde/Familienangehörige von einer enormen Last befreit sind.

Wird einem die Verantwortung am Tag der Konfirmation / Kommunion übertragen, der Fotograf sein zu dürfen, so sollte man sich im Vorfeld kritisch hinterfragen, ob man vielseitig und routiniert ist und ob man die Fotoausrüstung blind beherrscht, aber auch, ob man für diesen Anlass auch die richtige Fotoausrüstung besitzt. Mit der Kompaktkamera gelingen natürlich gute Fotos, aber dieser besondere Tag verlangt nach einer System- beziehungsweise Spiegelreflexkamera mit Wechseloptik und einem externen Blitzgerät. Schon vorher gilt es, sich über die Örtlichkeiten zu informieren, damit die Überraschungen gering gehalten werden. Auch heißt es, in Erfahrung zu bringen, ob in der Kirche fotografiert werden darf und wie die Lichtbedingungen sind. Auch, wenn heutige Kameras sehr zuverlässig sind, so ist eine Ersatzkamera ratsam. Wenn diese dann auch noch mit einem anderen Objektiv ausgestattet ist, erspart man sich nicht nur den Objektivwechsel, sondern man ist für alle Situationen bestens gewappnet. In jedem Fall sollte nicht erst in der Kirche mit dem Fotografieren begonnen werden. Der Gang zur Kirche sollte ebenso bildlich dokumentiert sein wie die Zeit am Morgen, wenn sich die Familie für den großen Anlass zurecht macht. Aber auch nach der Konfirmation / Kommunion ist der Fotograf noch in der Pflicht und darf den Auslöser betätigen. Porträtaufnahmen werden ebenso im Fokus des Aufgenommenen stehen wie Gruppen- und Übersichtsaufnahmen. In jedem Fall sollte man den Konfirmanden und die Familie beiseite nehmen und mit ihnen ein Fotoshooting abseits der Hektik veranstalten. Viele Impressionen gilt es, mit der Kamera einzufangen. Ersatzakkus sind ebenso Pflicht wie genügend Speicherkarten denn schnell sind 500 oder mehr Aufnahmen im Kasten, aus denen dann die besten auszuwählen sind. Diese gehören in ein individuelles Fotobuch, genau das richtige Medium für diesen besonderen Tag. Ja und der große Vorteil ist, dass man auch andere Familienangehörige und Freunde als Dankeschön damit erfreuen kann.

Fotografieren in der Praxis 04 / 2010

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