Lichtmalerei - Lightpainting

Da mit langen Belichtungszeiten gearbeitet wird, ist ein sicherer Halt der Kamera Grundvoraussetzung für Lightpainting. Ein Stativ garantiert den größtmöglichen fotografischen Spielraum, auch im Hinblick auf die optimale Ausrichtung der Kamera. Um ein Motiv bei den langen Belichtungszeiten vollständig auszuleuchten, können auch schwache Lichtquellen zum Einsatz kommen. LED-Taschenlampen bieten den großen Vorteil, dass sie dem Fotografen eine tagesähnliche Farbe garantieren und die Batterien auch lange Zeit halten. Wer sich für Glühlampen entscheidet, der erhält einen wärmeren Ton. Wichtig bei Lightpainting ist, dass das Umgebungslicht so gering wie nur möglich ist. Das Licht einer Taschenlampe muss sich gegenüber dem Hauptlicht durchsetzen können. Innenräume bieten den großen Vorteil, dass sie sich verdunkeln lassen. Wer im Freien dem Lightpainting nachgeht, der wird schnell feststellen, wie hell es trotz „dunkler“ Nacht durch Straßenbeleuchtungen und so weiter ist. Um Formen und Linien zu erzeugen, wird das Licht in Richtung der Kamera gehalten. Die Bewegung des Lichtes garantiert Formen und Linien.
Fotografieren in der Praxis 02 / 2013

1 Kommentare
Ein sehr interessantes Thema! Ich hab vor zwei Jahren ein kleines Lightpainting-Projekt geshootet mit bekannten Locations in München. Die Ergebnisse sind hier zu sehen: www.lumenman.de
Vg, Bernie