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Raumgestaltung mit eigenen Bildern

Fotografieren ist für unzählige Menschen eine echte Leidenschaft. Kein Wunder also, dass sich tausende Aufnahmen binnen kürzester Zeit ansammeln und in den digitalen Archiven stapeln. Gerade in Zeiten fast unbegrenzter Speichermöglichkeiten wird nicht nur beim professionellen Fotografen viel geknipst, sondern schon von der privaten Urlaubsreise gibt es oft mehr Aufnahmen als Platz im Fotoalbum ist. Wohin also mit all der Pracht? An die eigenen vier Wände, denn so leben die Erinnerungen weiter und man kann sich jeden Tag aufs Neue an ihnen erfreuen.

Mit den Bildern vom letzten Urlaub, aber auch mit Schnappschüssen von Freunden, Landschaftsaufnahmen vom letzten Spaziergang oder mit Aufnahmen vom Nachwuchs kann man sehr viel mehr machen als sie nur in Fotobüchern und Alben zu verewigen. Fotos eignen sich als Dekoration für die heimischen Wände. Besonders die Tatsache, dass die Aufnahmen sozusagen beim Künstler selbst ausgestellt werden, macht diesen stolz und die Dekoration einzigartig. Klassisch gerahmt ist die eine Möglichkeit – aber die Optionen, die der Handel heute zu bieten hat, sind mannigfaltig und können entsprechend dem eigenen Wohnambiente gewählt werden.

Viele kleine Bilder für ein großes Kunstwerk

Eine ganze Wand mit Fotos zu gestalten, ist eine gute Option, wenn man einen bunten Farbtupfer in der Wohnung wünscht. Die Wand sollte nicht zu groß sein, mit Fotos gestaltet würde sie sonst zu viel Unruhe in einen Raum bringen. Eine Wand von etwa zwei Metern Breite ist ideal. Möchte man eine Landschaftsaufnahme mit viel Tiefe zur Geltung bringen, so sollte man sich für einen Ausdruck im XXL-Format entscheiden. Je größer, desto besser und eventuell entscheidet man sich sogar für eine Fototapete, die einfach mit Kleister an der Wandbefestigt wird. Natürlich ist auf eine saubere Verarbeitung zu achten, denn Falten würden das fotografische Kunstwerk stören. Eine besondere Gestaltungsidee ist eine großformatige Mosaik-Collage. Besonders effektvoll ist diese, wenn man viele kleine Abzüge, etwa im Format 10×13 cm, auf einer Wand aufbringt. Dabei sortiert man die Aufnahmen zuvor farblich so, dass man das Hintergrundbild mosaikartig nachbilden kann. Auf diese Weise kann oder muss man tatsächlich seine Archive leer räumen, denn für eine solche Collage benötigt man zwischen 500 bis 3.000 Einzelbilder. Die Abzüge sollten alle im gleichen Format, also im Hoch- oder Querformat sein, oder besser noch zu einem Quadrat zugeschnitten werden. Für die Abzüge und das großformatige Hintergrundbild muss man allerdings ein wenig Zeit investieren, dafür hat man dann aber ein unübertreffbar einzigartiges Kunstwerk aus seinen eigenen Aufnahmen gemacht.

Fotografieren in der Praxis 03 / 2011

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