Fotoprojekt: Den Pfunden auf der Spur - Essentagebuch

© Blende, Marcel von Borstel, Augenschmaus
© Blende, Marcel von Borstel, Augenschmaus
Diäten haben seit Jahren Hochkonjunktur und immer wieder werden neue vorgestellt, die vielversprechend klingen aber eben oftmals nur das. Auch immer mehr Sender greifen das Thema Übergewicht auf. Deutlich wird dabei immer wieder, dass sich die wenigsten Personen darüber bewusst sind, was sie an einem Tag, in einem Monat oder gar in einem Jahr so zu sich nehmen. Wer Einblick in seine Essgewohnheiten erhalten möchte, der sollte für sich fotografisch dokumentieren, was er über einen Zeitraum von beispielsweise einem Monat oder länger so alles zu sich nimmt. Da die Gummibärchen, dort das Spagettieis, hier die Currywurst mit Pommes Schranke, da die Sahnetorte und nicht zu vergessen die Tafel Schokolade, der Hamburger, das Mettbrötchen und, und, und – alles so mal zwischendurch neben den Hauptmahlzeiten. Entscheidend sind aber auch die Mengen, denn für den einen oder anderen ist es mit einem Hamburger mal so auf die Schnelle nicht getan, da müssen es schon drei oder auch fünf sein. Und wie gesund ist eigentlich das Essen, das wir so zu uns nehmen? Ein Essentagebuch gibt schnell Auskunft darüber, ob auch mal Gemüse, Salat oder Obst mit auf dem Speiseplan standen.

© Blende, Alexa Claes, Das Auge isst mit - guten Appetit
© Blende, Alexa Claes, Das Auge isst mit – guten Appetit
Wichtig bei diesem Fotoprojekt ist es, wirklich alles fotografisch festzuhalten, was man über einen gewissen Zeitraum zu sich nimmt, bitte die Getränke nicht vergessen. Die Kamera wird zum ständigen Begleiter. Hier bietet sich das Smartphone als ständiger Begleiter ebenso an wie eine kleine Kompaktkamera. Achten Sie bei dieser darauf, dass Datum und Uhrzeit korrekt eingestellt sind, denn so wissen Sie genau, wann und zu welchem Zeitpunkt Sie was gegessen haben. Mit dem Fotografieren ist es natürlich allein nicht getan. Den Überblick erhält man erst dann, wenn die Fotografien zu einem Essentagebuch in Form eines Fotobuches zusammengestellt werden. Pro Tag eine Seite ist garantiert eine gute Übersicht.

© Blende, Nell Spitzer, pancakes
© Blende, Nell Spitzer, pancakes
Hat man sich durch dieses Fotoprojekt wachgerüttelt, so sollte man es fortsetzen und weitere Informationen mit aufnehmen, wie einmal wöchentlich den Gewichtsverlust. Auch Selbstporträts sollten nicht fehlen, denn sie machen die schrittweisen Veränderungen erst visuell für einen erlebbar und wirken, motivierend am Ball zu bleiben.

Fotografieren in der Praxis 01 / 2016

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