Bildleiste

Architekturfotografie - Stürzende Linien

Geht es in der Architekturfotografie darum, große beziehungsweise hohe Gebäude abzulichten, so hat der Fotograf sich mit sogenannten stürzenden Linien auseinander zu setzen. Unter stürzenden Linien versteht man, wenn sich die Gebäudekannten in einer Aufnahme nach oben hin verjüngen. Im Extremfall wirkt es in der Aufnahme so, als wenn das Bauwerk einstürzen würde. Sofern man über eine Spiegelreflex- beziehungsweise Systemkamera verfügt, lassen sich stürzende Linien durch Tilt-Shift-Objektive vermeiden. Hat man dieses nicht zur Hand beziehungsweise gestattet die Kamera keinen Objektivwechsel, so lassen sich die stürzenden Linien dadurch minimieren, dass man so weit wie möglich zurücktritt und heranzoomt. Die stürzenden Linien sind umso geringer ausgeprägt, je länger die Brennweite gewählt wird. Eine weitere Option ist es, einen erhöhten Standpunkt einzunehmen – zum Beispiel vom gegenüberliegenden Gebäude aus. Verfügt die Kamera über einen Panoramaassistenten, so hat man die Option, das Gebäude mit drei oder mehr Einzelbildern einzufangen die – je nach Fotoapparat – automatisch zu einer Aufnahme vereint werden. Bietet die Kamera diese Möglichkeit nicht, so muss auf ein Bildverarbeitungsprogramm zurückgegriffen werden.

Fototipps kurz und prägnant 08 / 2011

Bewerten 114

Kommentare

Es wurden noch keine Kommentare zu diesem Artikel abgegeben.

Artikel kommentieren






* Diese Felder müssen ausgefüllt werden

Fototipps alphabetisch

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Alle