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Bildbearbeitung - Hautunreinheiten beseitigen

Jeder strebt bei Aufnahmen nach einer makellosen Haut, glatt und ohne Pickel. Auch, wenn der Fotograf erfahren mit der Beleuchtung spielt und sogar eine Visagistin ihr Bestes gegeben hat, so verlangt selbst eine perfekte Aufnahme vielfach nach Bildbearbeitung. Diese wird umso notwendiger, je größer die Aufnahme später präsentiert werden soll. Beim Passfoto fallen Pickel und Co. nicht so ins Gewicht wie bei einem 10 × 13 cm oder noch größerem Ausdruck. Mit Photoshop lassen sich Hautunreinheiten am besten mit dem Bereichsreparatur-Pinsel-Werkzeug eliminieren. Dieser nimmt Pixel aus dem Bild auf. Struktur, Beleuchtung, Transparenz und Schattierung werden mit den zu reparierenden Pixeln abgeglichen und berechnet. Die Härte des Pinsels sollte bei 100 Prozent liegen und der Durchmesser der Spitze sollte nur minimal größer sein als der zu bearbeitende Bereich. Mit dem Bereichsreparatur-Pinsel lassen sich Hautunreinheiten und kleine Pickel perfekt beseitigen. Für die Entfernung von größeren Pickeln bietet sich das Werkzeug „Ausbessern“ an. Auch hier werden Struktur, Beleuchtung, Transparenz und Schattierung mit der zu reparierenden Stelle abgeglichen und neu berechnet. Das Werkzeug arbeitet mit der Funktion Quelle und Ziel. Bei der Option Quelle wird der zu ändernde Bereich markiert und auf den Zielbereich gezogen, mit der Option Ziel wird der Bereich markiert, der die zu ersetzende Stelle dann überlagern soll. In älteren Versionen von Adobe Photoshop stehen die beiden vorgenannten Werkzeuge noch nicht zur Verfügung. Hier leistet das Kopierstempel-Werkzeug zur Retusche von Hautunreinheiten gute Dienste. Dieser hinterlässt jedoch gerne Flecken, weil er die aufgenommenen Pixel überträgt und nicht verrechnet wie die beiden Reparaturwerkzeuge. Aus diesem Grund sollte man auf einer zweiten Ebene arbeiten und über Verblassen die Korrektur anpassen. Die Werkzeugspitze gilt es, in Form und Größe der zu retuschierenden Stelle anzupassen und eine Kantenschärfe von 0 zu wählen. Jegliche Bildbearbeitung sollte nur an der Kopie einer Aufnahme erfolgen und niemals am Original.

Fototipps kurz und prägnant 02 / 2012

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