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Bildserien

Türen, Briefkästen, Telefonzellen, Schaufenster, Wäscheleinen, Sonnenschirme, Staturen, Verkehrsschilder, Fahrräder, Fassaden oder zum Beispiel Schuhe – alles Objekte, die für Bildserien prädestiniert sind, und es gibt noch sehr viel mehr Objekte bis hin zu Küchengeräten oder aber dem ein und demselben Quietscheentchen in unterschiedlichen Umgebungen. Zunächst muss man sich von der Vorstellung befreien, auf einer einzigen Fototour alle Aufnahmen für eine wirkungsvolle Bildserie zu erhalten. Aus wie vielen Einzelaufnahmen eine Bildserie besteht, hängt, neben dem gewählten Motiv, auch vom persönlichen Geschmack ab. Unter drei Aufnahmen können wir jedoch nicht von einer Bildserie sprechen. Wichtig ist natürlich ein Konzept, denn nur ein roter Faden führt zum Bilderfolg. Wer sich dem Thema Bildserien stellt, der wird schnell feststellen, dass er seine Welt wesentlich wachsamer wahrnimmt. Es ist quasi genauso, wie wenn man den Kauf einer Waschmaschine plant – ab diesem Zeitpunkt hat man das Gefühlt, nur noch Werbung für dieses Produkt zu sehen. Die Kamera sollte man immer mit sich führen, damit einem kein Motiv entgeht. Sollten die fotografischen Bedingungen nicht optimal sein, so kann der Rat nur lauten, sich dem Objekt zu einem späteren Zeitpunkt erneut zu stellen. Neben einem gewissen Fundus an Aufnahmen, ist auch deren Zusammenstellung entscheidend über die Bildwirkung. Die einzelnen Aufnahmen können alle die gleiche Größe haben – das muss aber nicht zwangsläufig so sein. Für die Anordnung der Aufnahmen ist es wichtig zu wissen, dass wir ein Blatt immer von links oben nach rechts unten betrachten.

Fototipps kurz und prägnant 05 / 2012

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