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Digitale Bildretusche

Digitale Bildbearbeitung macht es möglich, Bildfehler zu eliminieren. Ein bevorzugtes Werkzeug stellt in der Bildbearbeitung der Kopierstempel dar. Er wird gerne eingesetzt, um unerwünschte Teile des Bildes zu entfernen oder um neue Elemente einzufügen. Das Kopierstempel-Werkzeug kopiert Pixel von einem Teil der Aufnahme in einen anderen. So lassen sich Bildobjekte verdecken oder neue Elemente einkopieren. Die hohe Kunst in der digitalen Bildbearbeitung liegt darin, dass der Bildbetrachter sie später nicht wahrnimmt. So sollten keine deutlichen oder harten Linien zwischen den kopierten und den ursprünglichen Pixeln zu sehen sein. Harte Linien lassen sich durch den Einsatz des Pinsels mit weichem Rand vermeiden. Damit es bei der digitalen Bildretusche nicht zu wiederholten Pixelstreifen kommt, die gerne auch als „Zebrastreifen“ bezeichnet werden, sollten die kopierten Pixel nicht zu nah am Original entnommen werden. Wichtig ist es auch, auf die Farbunterschiede zu achten. Auch wenn die Abweichungen zunächst geringfügig erscheinen, so können sie durch das Kopieren und Einfügen augenfällig werden. Der Reparatur-Pinsel, der dem Kopierstempel sehr ähnlich ist und allgemein als seine Weiterentwicklung betrachtet wird, mischt die kopierten Pixel mit denen des Zielbereichs und erzeugt damit subtilere Ergebnisse. Der Reparatur-Pinsel sorgt im Wesentlichen für eine Übereinstimmung der Tiefen, Lichter und Strukturen der Originalpixel. Bevorzugtes Einsatzgebiet ist die Retusche von Porträts.
 

Fototipps kurz und prägnant 02 / 2009

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