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Fotografieren mit farbigem Licht

Um spezielle Effekte zu erzielen wird in der Fotografie vielfach farbiges Licht eingesetzt. Für den Fotografen stellt dieses eine besondere Herausforderung dar, denn beim Arbeiten mit farbigem Licht entstehen stark unterschiedliche Wellenlängen. Aktuelle Objektive korrigieren diese durch den Einsatz verschiedener konkaver und konvexer Linsen, den sogenannten Achromaten aus. Dieser Ausgleich ist jedoch meist nicht hundertprozentig. Gerade beim Arbeiten mit Lichtern aus den Randbereichen des uns sichtbaren Farbspektrums - zum Beispiel rotem Licht - kann dieser Effekt trotz perfekter Fokussierung zu unscharfen Aufnahmen führen. Wie in der Infrarotfotografie sollte die Fokussierung leicht angepasst werden. Da auf dem Objektiv die nötigen Angaben fehlen muss experimentiert werden, um zu einer scharfen Aufnahme zu gelangen. Auch eine kleinere Blendenöffnung könnte helfen, dies ist aber aufgrund der Lichtsituation - rotes Licht - nicht möglich, die nach einer offenen Blende verlangt. Bei blauem Licht ist dieser Effekt nur noch schwach vorhanden und gelbes sowie grünes Licht stellen gar keine Probleme dar, da sich diese Farben in der Mitte des Farbspektrums befinden.
 

Fototipps kurz und prägnant 03 / 2010

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