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Gebrauchte Objektive

Das Angebot an gebrauchten Objektiven ist groß. So mancher lässt sich in der Hoffnung auf ein Schnäppchen verleiten und greift zu. Oftmals ist die Enttäuschung, aber auch das Ärgernis groß. Vor dem Kauf gilt es, das Objektiv am Kamerabody zu testen.

Gebrauchte Objektive sollten frei von Kratzern, Trübungen und Glas-Pilz sein. Die Abbildungsqualität wird besonders durch Kratzer auf der Hinterlinse herabgesetzt. Auf die Vergütung gilt es ebenso zu achten wie auf die Blende, die trocken, sauber, nicht verölt sein und nicht hängen bleiben darf. Testen Sie die Scharfstellung auf unendlich und werfen Sie auch einen Blick auf das Filtergewinde. Minimale Staubeinschlüsse sind bei gebrauchten Objektiven fast die Regel. Mängel lassen sich gut erkennen, wenn das Objektiv mit geöffneter Blende gegen eine Lichtquelle gehalten wird.

Die Mechanik, die gleichmäßig und spielfrei laufen sollte, muss man auch im Blick haben. Weist das Objektiv Schleifgeräusche auf – sie sind oftmals ein Ergebnis von trockenen Schnecken -, so ist vom Kauf abzuraten. Alle Schalter am Objektiv müssen ihre Funktion erfüllen. Finden sich deutliche Gebrauchsspuren an einem Objektiv, so ist dies ein Indiz dafür, dass es intensiv genutzt wurde. Bei AF-Objektiven muss das Augenmerk auch auf die elektronische Kommunikation zwischen Kamera und Objektiv gerichtet sein. Viele ältere Objektive sind für den Anschluss an eine digitale Spiegelreflexkamera nicht geeignet.

Fototipps kurz und prägnant 10 / 2011

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