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Infrarotfotografie - Digitale Aufnahmetechnik

Die Infrarotfotografie garantiert Aufnahmen, die zu beeindrucken wissen. Digitale Bildsensoren sind bis hoch in den nahen Infrarotbereich sensibel. Dies lässt den Schluss zu, dass der Infrarotfotografie mit jeder Digitalkamera nachgegangen werden kann. Dem ist aber nicht so, denn in vielen Digitalkameras ist ein Infrarot-Sperrfilter eingebaut, der - meist zusammen mit einem aufgedampften Hot Mirror - nahezu keine Infrarotstrahlung durchlässt. Grund hierfür ist, dass eine Infrarotsensibilität für die normale Farbfotografie von großem Nachteil ist, da sie unerwünschte Nebeneffekte mit sich bringt. Auch aktuelle Objektive sind durch ihre Vergütung nur bedingt Infrarot-tauglich und erzeugen oft einen mehr oder weniger deutlichen hellen Kreis in der Bildmitte (Center Spot). Um herauszufinden, wie gut eine bestimmte Kamera oder ein Objektiv für die Infrarotfotografie geeignet ist, bietet sich das Internet an. In der digitalen Fotografie können grundsätzlich die gleichen Infrarotfilter wie in der analogen Technik genutzt werden. Da das Infrarotlicht zwei Filtersysteme passieren muss, sind die Belichtungszeiten mit einer bis 30 Sekunden sind jedoch relativ lang. Ein Stativ ist also ein Muss.
 

Fototipps kurz und prägnant 05 / 2008

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