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Nodalpunkt - Ausrichten der Kamera

Grundvoraussetzungen für beispielsweise gute Panoramaaufnahmen sind die exakte Ausrichtung der Kamera bezüglich des Horizonts und die Parallelität mit der Objektebene. Möchte man Parallaxenfehler ausschließen, so muss die Kamera im optischen Zentrum des Objektivs, dem so genannten Nodalpunkt, ausgerichtet sein. Nur bei symmetrischen Objektivkonstruktionen kann das optische Zentrum des Objektivs messtechnisch ermittelt werden. In der Regel sind Kleinbildobjektive nicht symmetrisch aufgebaut und ihr Nodalpunkt muss empirisch ermittelt werden. Liegen Zoomobjektive vor, so ist die Ermittlung des Nodalpunktes nur bei exakt nachvollziehbarer Brennweiteneinstellung möglich und muss pro Brennweite durchgeführt werden. Für die empirische Ermittlung des Nodalpunktes benötigt man eine vertikale Linie im Nah- und eine vertikale Linie im Fernbereich. Im Nodalpunkt befindet man sich, wenn sich der Abstand der beiden Linien zueinander bei der Drehung auf der Panoramaplatte sich nicht verändert. Ist dem nicht so, so ist die Position auf der Panoramaplatte nach vorne oder hinten zu ändern. Hat man die falsche Richtung eingeschlagen, so wird der Abstand größer. Bei Shiftobjektiven ist die Ermittlung des Nodalpunktes nur in der Nullstellung möglich. Die Ausrichtung auf der Panoramaplatte ist objektivabhängig, der Nodalpunkt muss nur einmal ermittelt werden.
 

Fototipps kurz und prägnant 05 / 2007

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