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Rauschen

Mit der Einführung hoher ISO-Einstellungen ist verstärkt von Bildrauschen die Rede. Am deutlichsten tritt das Rauschen in Bereichen mit gleichmäßigen Farben, bei Aufnahmen in dunkler Umgebung und bei Unterbelichtungen auf. Beim Rauschen erscheinen unpassende Pixelfarben oder es zeigen sich im betroffenen Bereich Streifen in Zufallsanordnung. In der Fachwelt werden mehrere Arten von Rauschen unterschieden und zwar vom Schrotrauschen - wird zufälligen Fluktuationen im elektrischen Strom zugeschrieben und ist nur schwer zu steuern -, über das Funkelrauschen - beeinflusst bestimmte Bereiche des Spektrums, insbesondere Rot - bis hin zum Ladungsrauschen - besteht aus abgestuften Farbtönen und tritt durch Spannungsspitzen in unterschiedlichen Bildebenen auf. Mittels digitaler Bildbearbeitungsprogramme wie Photoshop kann das Rauschen in einem Bild verringert oder aber auch hinzugefügt werden. Entscheidet man sich für Letzteres, so liegt das Resultat in der Betonung des Bildkorns. Dies verleiht der Aufnahme ein körniges Aussehen und kann vorhandenes Rauschen verbergen. Die Option „Rauschen entfernen“ hingegen ermittelt die Kanten in einer Aufnahme und zeichnet den Auswahlbereich - mit Ausnahme der Kanten - weich. Damit werden optisch weichere Ränder erzielt. Eine weitere Option, um das Rauschen zu verringen, ist das Werkzeug „Helligkeit interpolieren“. Hier werden alle Pixel in einem vorgegebenen Bereich miteinander verglichen und all jene verworfen, deren Wert erheblich vom Mittelwert abweichen. Das Werkzeug wird bevorzugt dann eingesetzt, wenn Bewegungsartefakte und normales Rauschen entfernt werden sollen.
 

Fototipps kurz und prägnant 03 / 2009

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