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Sportfotografie

Tagtäglich umgeben uns atemberaubende Aufnahmen aus dem Sport – sei es in den Tageszeitungen oder beispielsweise auf Internetportalen. Dass es einen jeden dann in den Fingern juckt, sich der Sportfotografie hinzugeben ist nicht verwunderlich – die Enttäuschung über die Bildausbeute ist aber vielfach groß, da man solche Aufnahmen einfangen möchte, wie man sie in den Zeitungen sieht. Entscheidend ist in der Sportfotografie die Kameraausrüstung. Mit einer Superzoom- beziehungsweise Bridge-, Spiegelreflex- oder Systemkamera mit Teleobjektiv können Distanzen überwunden werden, so dass die Akteure auch formatfüllend abgelichtet werden. Kompaktkameras mit einem 3-fach-Zoom eignen sich, um beispielsweise die unmittelbare Fangemeinde abzulichten. Möchte man mit diesen Kameras aber die Akteure auf dem Fußballplatz formatfüllend fotografisch in Szene setzen, so wird einem dies nicht gelingen. Trotz Bewegungsstabilisatoren und immer höherer ISO-Empfindlichkeiten sind Einbeinstative beim Einsatz von Superzoom- beziehungsweise Bridge-, Spiegelreflex- oder Systemkamera mit Teleobjektiv mehr als ratsam. Sie gelten als Stütze und die dritte Hand des Fotografen. Gute Sportaufnahmen verlangen aber nicht nur nach entsprechender Fototechnik, sondern setzen voraus, dass der Fotograf die Sportart kennt. Der vorausschauende Blick auf eine Situation erhöht die Wahrscheinlichkeit für überzeugende Aufnahmen. Je näher die Kamera durch ihre Teleoptik am Geschehen ist, desto emotionaler werden die Aufnahmen ausfallen.

Fototipps kurz und prägnant 08 / 2011

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