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Studioblitzgeräte kontra Neonröhren, LED-Leuchten …

Besonders reizvoll ist es, bei Fotoshootings als künstliche Lichtquellen Neonröhren, LED-Leuchten und Lichtschläuche einzusetzen. Dabei wird das Leuchtmittel selbst zu einem Bestandteil der Bildgestaltung. Diese Leuchtmittel eignen sich jedoch nur für einzelne Aufnahmesituationen und stellen keine wirkliche Alternative zu Studioblitzgeräten dar. Letztere garantieren ein sorgenfreies Arbeiten. Die Größe und Stärke von Studioblitzanlagen sollte auf die Größe des Studios und auf die geplanten Aufnahmen abgestimmt sein. Für Low-Key-Aufnahmen ist bereits ein Blitzgerät mit einem Striplight-Vorsatz ausreichend. Bei High-Key-Aufnahmen sind mindestens drei Blitzgeräte notwendig. Studioblitzgeräte warten ohne große Hitzeentwicklung mit einer hohen Lichtmenge auf. Dem Fotografen garantieren Studioblitzgeräte eine sehr gute Kontrolle über die Lichtwirkung. Bewegungen werden beim Fotoshooting mit ihnen eingefroren. Die Farbtemperatur ist bei Studioblitzgeräten auf das Tageslicht abgestimmt und man erhält eine sehr präzise und konstante Farbtemperatur. Ein weiterer Punkt, der für Studioblitzgeräte spricht, ist die Tatsache, dass viele verschiedene Vorsätze zur Beeinflussung der Lichtqualität eingesetzt werden können. Der eventuelle Nachteil von Studioblitzgeräten liegt im Einfrieren der Bewegungen und bei den kleinen Blendenöffnungen, mit denen der Fotograf wegen der großen Lichtmenge arbeiten muss. Beim Einsatz von Dauerlicht ergeben sich diese Probleme nicht.
 

Fototipps kurz und prägnant 01 / 2010

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