Bildleiste

Verwacklungen vermeiden

Mit der Länge der Belichtungszeit in Abhängigkeit vom Abbildungsmaßstab wächst das Risiko, eine Aufnahme zu verwackeln. Der Abbildungsmaßstab ist umso größer, je stärker das Motiv vergrößert wird – zum Beispiel durch das Heranholen eines Motivs mithilfe einer Telebrennweite oder aber durch Vergrößerung eines sehr nahen Motivs durch ein Makroobjektiv. Unscharfe Aufnahmen durch Verwacklungen lassen sich vermeiden.

  • Beim Fotografieren sollte stets eine stabile Position eingenommen werden. Sofern die Möglichkeit besteht, sollte sich der Fotograf anlehnen.
  • Vor dem Auslösen sollte tief eingeatmet und erst beim Auslösen ausgeatmet werden.
  • Sofern es die Lichtstimmung zulässt, sollte der Blitz zugeschaltet werden, da sich mit ihm die Belichtungszeit verkürzen lässt.
  • Ein Stativ gilt als die dritte Hand des Fotografen und gibt sicheren Stand. Ist gerade keines zur Hand, so sollte man nach einer stabilen, ebenen Auflagefläche Ausschau halten. Diese sollte aber so groß sein, dass die ganze Kamera aufgelegt werden kann. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Kamera herunterfällt.
  • Mit Fernauslösern lassen sich Verwacklungen ebenso vermeiden wie mit dem Programmpunkt „Selbstauslöser“ – die Vibrationen durch das Drücken des Auslösers vor der Aufnahme lässt sich so verhindern.
  • Erhöhung des ISO-Wertes beziehungswese Öffnung der Blende – beides reduziert die Belichtungszeit. Je nach Kamera kann aber ein höherer ISO-Wert zu Bildrauschen (Körnigkeit) führen.
  • Sofern die Kamera darüber verfügt: Aktivierung des Bildstabilisators.

Fototipps kurz und prägnant 04 / 2011

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