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Weißabgleich - Kelvinzahl

Die meisten Digitalkameras verfügen über einen automatischen Weißabgleich sowie über die Option, diesen manuell den spezifischen Lichtsituationen anzupassen oder aber eine exakte Kelvinzahl einstellen zu können. Beim automatischen Weißabgleich analysiert die Kamera die jeweiligen Farbmengen im Bild und versucht bei starker Dominanz einer Farbe entsprechend gegenzusteuern. Im Automatikmodus sind mitunter Farbsprünge zu sehen, wenn das Motiv kurz hintereinander mehrmals aufgenommen wurde. Grund hierfür ist, dass der Kamera-Rechner bei der Bildanalyse nicht immer zum selben Resultat kommt. Wer konstante Farbtendenzen im Bild haben möchte, für den empfiehlt es sich, die jeweils passende oder gewünschte Voreinstellung, zum Beispiel „bewölkter Himmel“ zu wählen. Werden die Aufnahmen im RAW-Format gesichert, kann der Weißabgleich verlustfrei und punktgenau nachträglich am Computer eingestellt werden.
 

Fototipps kurz und prägnant 06 / 2006

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