„Blende 2012“ - Entscheidung ist gefallen!!!

Rainer Holst, Harburger Anzeigen und Nachrichten, „Frühlingssonne im Fischereihafen Boltenhagen (Ostsee)“ zum Thema „Licht und Schatten“ Bildgalerie betrachten

Rainer Holst, Harburger Anzeigen und Nachrichten, „Frühlingssonne im Fischereihafen Boltenhagen (Ostsee)“ zum Thema „Licht und Schatten“

Fotografische Spitzenleistungen – Leidenschaft lässt Fotografen über sich hinauswachsen

133 Preisträger, 55 Sonderpreisträger, 111 Verlosungsgewinner – Preise im Wert von über € 35.000,—

Der Deutsche Zeitungsleser-Fotowettbewerb „Blende“ hat auch im 38. Jahr seines Bestehens nachhaltig seine Spitzenposition als Europas größter Fotowettbewerb für alle Fotobegeisterten weiter ausgebaut. Bei der Gemeinschaftsaktion deutscher Tageszeitungen und der Prophoto GmbH ging zu „Blende 2012“ bei den mehr als 50 teilnehmenden „Blende“-Redaktionen und ihren angeschlossenen Kopf- und Bezirksausgaben die imposante Zahl von nahezu 80.000 Bildeinsendungen ein. Sowohl bei den Erwachsenen mit über 73.000 Einsendungen als auch bei den jugendlichen Nachwuchsfotografen mit mehr als 6.200 Aufnahmen wurden in der fast 40-jährigen Geschichte von „Blende“ in 2012 Einsenderekorde aufgestellt, die ein weiterer Beleg für das hohe Ansehen des Deutschen Zeitungsleser-Fotowettbewerbs sind. Auszumachen ist zudem, dass im Gegensatz zu den Anfängen von „Blende“, mit der Digitalisierung der Fotografie von Jahr zu Jahr immer mehr Frauen zu den Teilnehmern gehören, die die Herausforderung und den Wettstreit beim Deutschen Zeitungsleser-Fotowettbewerb suchen und damit maßgeblich zum Einsenderekord bei „Blende 2012“ beitragen.

„Blende“-Fotografen aller Altersgruppen verstehen es, mit ihren herausragenden Leistungen zu brillieren und in den Bann zu ziehen. Allen „Blende“-Fotografen gemein, so die einstimmige Meinung der Juroren der bundesweiten Endausscheidung von „Blende 2012“, ist die intensive Auseinandersetzung mit den gestellten Themen und ihre weitreichende Interpretation. Festzustellen ist zudem eine weiter gestiegene Professionalität, die, so scheint es, durch eine große Portion Selbstkritik zusätzlich beflügelt wird. Aber auch Mitkonkurrenten, tragen scheinbar ebenso zur enormen Leistungsexplosion der „Blende“-Fotografen bei wie die zigtausend passiven Bildgenießer, die voller Anerkennung und des Lobes der fotografischen Spitzenwerke sind. Leidenschaft und die Liebe für die Fotografie beschert „Blende 2012“ einen Bilderreigen, der atemberaubend ist.

„Bei allen Anstrengungen, die die Bewertung der über 7.000 Aufnahmen, die von den mehr als 50 Redaktionen zur bundesweiten Endausscheidung eingereicht wurden, mit sich brachte, war es für die Juroren der bundesweiten Endausscheidung von ‚Blende 2012‘ eine große Ehre und purer Genuss, der Jury anzugehören“, so Constanze Clauß, Geschäftsführerin Prophoto GmbH. Unsere „Blende“-Fotografen haben, dank ihrer beeindruckenden Qualitäten, den Juroren sehr viel abverlangt.

„Blende“ – Zeitdokument mit hohem Spaßfaktor sowie Unterhaltungswert

„Blende“, der Wettbewerb für Fotobegeisterte aller Altersgruppen, ist seit Jahrzehnten ein Trendbarometer für den Stand der Fotografie. „Blende“-Fotografen – auch die Einsteiger unter ihnen – setzen die ihnen zur Verfügung stehende Fototechnik gekonnt ein. Wer dachte, dass die digitale Fotografie zu einer Bilderflut ohne Qualitäten führt, wird beim Betrachten der Bildeinsendungen beim Deutschen Zeitungsleser Fotowettbewerb „Blende“ eines Besseren belehrt. „Blende“-Fotografen verstehen es, gekonnt die technischen Finessen modernster Techniken für sich zu nutzen und so ist es sicherlich nicht verwunderlich, dass bei „Blende 2012“ die HDR-Fotografie, aber auch die Individualisierung der Bildwiedergabe absolut im Trend lagen. Statt natürlicher Farben, wie es einst die Werbung versprach, wollen die Hobbyfotografen die ganz persönliche Farbwiedergabe sowie Kontrast- und Schärfensteigerungen durch Bildbearbeitungen, die gezielt eingesetzt werden. Zum einen geschieht das durch Verfremdungen, die direkt durch die Features der Kamerasoftware möglich werden, zum anderen durch nachträgliche Bildbearbeitung. Auf jeden Fall ist es der Ausdruck von kreativer Steigerung der Bildwirkung, die zum Trend geworden ist. Darin drückt sich die Komplexität des Fotohobbys aus und die Freude an ganz individueller Bildgestaltung. Dazu gehört auch der Output der Bilder. Selbst drucken, das Home Printing ist – neben dem umfangreichen Angebot der großen Service-Dienstleister – zum tragenden Element der modernen Fotografie geworden. Fotografie ohne technische Grenzen bis zu Spezialtechniken für Panorama- und HDR-Aufnahmen wird von Amateuren mit geradezu professioneller Perfektion beherrscht. Die Innovationen der digitalen Fototechnik machen es möglich.

„Blende“ versteht aber nicht nur, dank der Trends in 2012, zu verzaubern, sondern auch in der Art und Weise, wie Gesehenes fotografisch festgehalten wird und in den Freiheiten der Interpretation der gestellten Themen. Auch, wenn Amateurfotografen bevorzugt das Schöne ablichten, ist ihnen die kritische und vor allem gefühlvolle Auseinandersetzung nicht fremd. „Blende“ gilt auch deshalb als wichtiges Zeitdokument, verbunden mit einem hohen Spaßfaktor sowie Unterhaltungswert, auch dank kurioser und mitunter übertriebener klischeebehafteter Interpretationen.

Die glücklichen Gewinner der Spitzenpreise bei „Blende 2012“

1.Preis – Sigma digitale Spiegelreflexkamera SD1 Merrill mit Sigma 17-50/2,8 DC OS Objektiv, Goldmedaille und Urkunde – geht an Rainer Holst, Harburger Anzeigen und Nachrichten, „Frühlingssonne im Fischereihafen Boltenhagen (Ostsee)“ zum Thema „Licht und Schatten“

2. Platz – 7-tägige Fotoreise nach Zingst zum 6. Umweltfotofestival „horizonte zingst“ mit Übernachtung in einem Ferienhaus (Wert € 1.200,—, Anzahl Personen freie Wahl) im Zeitraum vom 25. Mai bis 2. Juni 2013 und ein Fotoworkshop nach Wahl von der Erlebniswelt Fotografie Zingst (plus Reisekostenzuschuss in Höhe von € 400,— von der Prophoto GmbH), Silbermedaille und Urkunde – geht an Anne Rollero, Grafschafter Nachrichten, „Morgenrot an der Vechte – Quendorf“ zum Thema „Gutes Wetter – Schlechtes Wetter“

3. Platz – Tamron Standardzoomobjektiv SP 24-70mm F/2.8 Di VC USD, Bronzemedaille und Urkunde – geht an Max Striegl, Der Neue Tag, „Reise in den Sonnenuntergang“ zum Thema „Doppelt gesehen – Spiegelungen“

4. Platz – Adobe Bildbearbeitungssoftware Photoshop CS6 und Tecco Book Pico Set DS275 – geht an Christian Buchhold, Main-Echo, „Lichtpilz“ zum Thema „Aus der Frosch- und Vogelperspektive“

5. Platz – Adobe Bildbearbeitungssoftware Photoshop CS6 und Buch „Photoshop CS6 Praxisbuch“ (Verlag Data Becker) – geht an Dr. Christoph Wehner, Fuldaer Zeitung, „Heiliger Rasen“ zum Thema „Auf Straßen, Gassen und Plätzen“

6. Platz – Adobe Bildbearbeitungssoftware Photoshop CS6 und Buch „Photoshop CS6 Praxisbuch“ (Verlag Data Becker) – geht an Hans Findling (16 Jahre), Backnanger Kreiszeitung, „Deep inside“ zum Thema „Auf Straßen, Gassen und Plätzen“

Einen Stillstand gibt es nicht – „Blende 2013“

Die Vorbereitungen zu „Blende 2013“ laufen auf Hochtouren, damit die nächste Runde nahtlos eingeläutet werden kann. Keiner der „Blende 2012“-Teilnehmer sollte traurig sein, wenn er nicht unter den Siegern gelandet ist. Verlierer gibt es bei „Blende“ nicht! Stärker als bisher wird die Prophoto GmbH über ihre Homepage www.prophoto-online.de, aber auch über ihren Facebook-Kanal (https://www.facebook.com/prophotoonline) die Schaffenskraft der „Blende“-Fotografen einer breiten Öffentlichkeit präsentieren.

In Kürze bietet sich mit „Blende 2013“ allen Fotobegeisterten eine neue Chance, den Wettstreit und die Herausforderung zu suchen. Aber nur wer mitmacht, kann gewinnen und dessen Fotografien können Bildgenießern vorgestellt werden.

Die „Blende“-Teilnehmer werden in Kürze von der Prophoto GmbH über Ihr Abschneiden in der bundesweiten Endausscheidung von „Blende 2012“ informiert.

» zur Galerie Preisträger Blende 2012

Blende Informationen A-Z 02 / 2013

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8 Kommentare

Ich kann die Kritik am Siegerbild verstehen- mir gefällt es auch absolut nicht. Allerdings hat dies nichts mit der Bildbearbeitung an sich zu tun. Das Bild hat für mich einfach null Aussagekraft, null Wiedererkennungswert und ist technisch nicht einmal gut gemacht. Bildbearbeitung per se finde ich nicht negativ und sollte auch nicht verboten werden. Das wurde auch schon zu guter alten Dunkelkammerzeiten gemacht. Ich finde wichtig, dass das Ergebnis und die Bildaussage/ Wirkung stimmt. Die Idee, der perfekte Blick und die Kreativität sind meiner Meinung nach die wichtigsten Eigenschaften eines guten (Hobby) Fotografen. Hinterher ist es leicht zu sagen, "das ist ja bearbeitet, unfair" oder "das hätte ich auch gekonnt". Betonung liegt auf "HÄTTE" und nicht "habe"! Wichtig für den Wettbewerb finde ich nur, dass keine CGI's eingereicht werden dürfen. Der Rest ist Fotografie. In diesem Sinne "allzeit gut Licht", vielleicht klappt es ja in der nächsten Ausgabe der Blende bei uns ;-)

von Tom
08. April 2013, 12:45:53 Uhr

Blende ist kein Photoshop-Fotowettbewerb und wer sich zum Beispiel die "Blende"-Galerien hier auf der Seite anschaut, der wird schnell erkennen, dass auch unbearbeitete Aufnahmen ausgezeichnet werden. Bearbeitete Aufnahmen sind natürlich bei "Blende" zugelassen - einige wenige "Blende"-Redaktionen machen jedoch davon Gebrauch, bearbeitete Bilder nicht zuzulassen. Für "Blende 2013" werden wir diesen Punkt erneut mit den Redaktionen besprechen. An dieser Stelle muss die Frage erlaubt sein, wo Bildbeaerbeitung anfängt. Ist es nicht so, dass sie bereits in der Kamera anfängt. Kritik ist gut - es wäre jedoch an mancher Stelle wünschenswert, bei der Wortwahl bedachter zu sein.

von Prophoto
22. Februar 2013, 07:53:22 Uhr

Lächerlich. Ich kann auch mit Fotobearbeitungsprogrammen mehr aus Bildern raus holen und der geschriebene Text ist jawohl ne lachnummer. HDR,... Im Trend??? Hast du überhaupt gelernt? Ich schließe mich meinen Vorrednern an. Mit Licht und Schatten hat es NICHTS zu tun!!!! In euren REGELN steht Bildbearbeitung ist verboten, und hier im Text wird es hervorgehoben als wäre es etwas besonderes. Geschmacklos. Regeln sind nicht dazu da, um sie zu brechen...

von Anonym
22. Februar 2013, 02:23:56 Uhr

Fotowettbewerb oder Photoshop-Wettbewerb?

von Emil Drescher
08. Februar 2013, 22:51:37 Uhr

Erstmal Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner! Es sind sehr ausdrucksstarke Bilder prämiert worden. Keine Frage. Da ich bei der Bildauswahl vor dem gleichen Problem stand, kann ich mir ein Hinweis an die Jury nicht ganz verkneifen. Das Thema hieß unter anderem: "Licht und Schatten" und nicht "Spiegelungen im Licht". Wenn in der Schule beim Aufsatz das Thema nicht getroffen wird, ist das Thema verfehlt, auch wenn es der beste Aufsatz von allen war. Gruß Hermann Mohr

von Hermann Mohr
07. Februar 2013, 16:00:10 Uhr

1.Platz Foto für mich Fehl am Platze, so eine einfache Aufnahme kann von jedem gemacht werden, die anderen sind schon ok. Das ist natürlich alles Juroren Geschmack!!

von Murat Ertem EFIAP-ESFIAP
01. Februar 2013, 13:22:31 Uhr

Tolle Aufnahmen - Glückwunsch an alle!!! Ich kann mich jedoch dem Kommentar von Erich nur anschließen. Die Aufnahme ist zwar schön aber ich finde Platz 3 und Platz 11 sehr viel besser.

von Paula
01. Februar 2013, 12:40:13 Uhr

Das 1. Preis-Foto von Rainer Holst, Harburger Anzeigen und Nachrichten, „Frühlingssonne im Fischereihafen Boltenhagen (Ostsee)“ zum Thema „Licht und Schatten“ gefällt mir zwar, reißt mich jedoch nicht vom Stuhl und hat auch nichts mit "Licht und Schatten" zu tun. Die nachgeordneten Fotos halt ich für wesentlich aussagekräftiger. Gruß www.diablaich.de

von Erich Blaich
01. Februar 2013, 12:04:16 Uhr

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