Alle Rechte der Vervielfältigung und Verarbeitung einschließlich Film, Funk und Fernsehen sowie der Photokopie und des auszugweisen Nachdrucks vorbehalten © 2004 Prophoto GmbH
- FAQ
FAQ
(engl. Abk. Frequently Asked Questions) Liste mit häufig gestellten Fragen und den dazu passenden Antworten im Internet.
- Farbannahme
Farbannahme
Die relative Menge Druckfarbe, die während des Drucks vom Papier aufgesaugt wird. Dies kann sich auf die Druckqualität auswirken (Punktzuwachs) und muß in der Druckvorbereitung kompensiert werden.
- Farbauszüge
Farbauszüge
Einzelne Negativ- oder Positivfilme, die jeweils die Bilddatei für eine Druckfarbe enthalten.
- Farbauszug
Farbauszug
1.) Rot-, Blau- oder Grünsignal eines farbigen Videobildes. 2.) Die einzelnen Druckvorlagen - Cyan, Magenta, Gelb, Schwarz - für den professionellen Druck
- Farbcoder
Farbcoder
Gerät zur PAL-Codierung der RGB-Signale
- Farbdecoder
Farbdecoder
Gerät zur Decodierung von FBAS-Signalen
- Farbdifferenzsignale
Farbdifferenzsignale
1.) Entstehen bei der Codierung von RGB-Signalen durch Differenzbildung zwischen den Farbwertsignalen Rot, Grün und Blau und dem Luminanzsignal. Sie enthalten keine Informationen über die Helligkeit, sondern nur über den Farbton und die Farbsättigung. B-Y-Signal, R-Y-Signal, U-Signal, V-Signal. 2.) Durch Differenzbildung der Farbwertsignale Grün, Blau und Rot werden ein B-G-Signal und ein R-G-Signal erzeugt, die bei Röhrenkameras zur Justage der Rasterdeckung verwendet werden.
- Farbe
Farbe
Eine Farbe wird durch die drei Faktoren Farbton, Farbsättigung und Farbhelligkeit definiert. Es wird unterschieden zwischen 16,7 Millionen Farben, Grundfarben, illegalen Farben, Komplementärfarben, Körperfarben, Mischfarben, Pastellfarben, Purpurfarben, Spektralfarben, unbunten Farben, ungültigen Farben.
- Farbenzahl
Farbenzahl
Sie gibt an, wie viele unterschiedliche Farben auf dem Bildschirm angezeigt werden können.
- Farbfilmrecorder
Farbfilmrecorder
Ausgabegeräte, die neue Filmnegative oder -positive in verschiedenen Formaten anhand einer digitalen Datei erzeugen. Die Bildinformation wird Punkt für Punkt und Zeile für Zeile auf den Film belichtet.
- Farbfilter
Farbfilter
Um mit einer Digitalkamera Farbaufnahmen zu erzeugen, sind Farbfilter unumgänglich, da die CCD-Sensoren ausschließlich auf Helligkeitsunterschiede reagieren.
- Farbfiltermaskierung
Farbfiltermaskierung
Bei dieser Technik wird eine Matrix von Masken über die Elemente einer CCD-Matrix gelegt, so daß ein bestimmtes Element nur eine Primärfarbe erfaßt. Der Vorteil liegt in einer schnelleren Farbbilderfassung in einem einzigen Scandurchgang.
- Farbinterpolation
Farbinterpolation
Berechnung des Farbwertes zwischen bekannten Farbwerten einer Funktion. Bei Digitalkameras mit CCDs wird nur jeweils einer der drei für eine Belichtung erforderlichen Farbwerte physikalisch erfaßt. Die fehlenden Werte werden mit Hilfe von Software durch Interpolation rechnerisch ermittelt.
- Farbkalibrierung
Farbkalibrierung
Soft- und/oder Hardware-System zum Farbabgleich zweier oder mehrerer digitaler Geräte. Farbkalibrierungssysteme vergleichen die Farbprofile der Einzelgeräte und übersetzen ein Farbmodell in eine geräteunabhängige Sprache, die das jeweils andere Gerät verstehen und umsetzen kann.
- Farbkippen
Farbkippen
In den hellen Bildpartien oder in den dunklen können, beurteilt an den hellsten bzw. dunkelsten Stellen einer Grauskala, Farbstiche auftreten, die oft eine sogenannte Gegenläufigkeit aufweisen, z.B. rötlich in den Lichtern und grünlich in den Schatten.
- Farbkorrektur
Farbkorrektur
Verfahren zur Kompensation von Scannerfehlern oder der Eigenschaften des Ausgabegerätes
- Farbmanagement
Farbmanagement
Ziel des Farbmanagements ist eine durchgehende Korrektur und farbliche Vereinheitlichung der einzelnen Komponenten von der Aufnahme bis hin zur Ausgabe. Dabei soll das Photo sowohl auf dem Bildschirm als auch auf verschiedenen Proofsystemen mit der gleichen Farbgebung wie im Druck erscheinen. Jedes Gerät besitzt ein Farbprofil, das die Abweichung der Bilddarstellung von einem definierten Standard angibt und dadurch Korrekturberechnungen für die Anzeige/Druck möglich macht.
- Farbmanagementsystem
Farbmanagementsystem
Eine Reihe von zusammengehörigen Software-Hilfsprogrammen, die eine kalibrierte Monitordarstellung und Ausgabe von Farben sicherstellen, indem sie die Merkmale und Grenzen jedes einzelnen Gerätes in einem Bildverarbeitungssystem beschreiben. Ein Farbmanagementsystem sorgt auch für die Transformierung der Farbdaten zwischen verschiedenen Farbmodellen, z.B. bei der Umwandlung von RGB-Werten in CMYK-Daten.
- Farbmenü
Farbmenü
Menü mit Farbfeldern, die per Klick ausgewählt werden können.
- Farbmodell
Farbmodell
Beschreibung von Farbspektren, wobei auf möglichst wenige Grundfarben und Mischungen zurückgegriffen wird.
- Farbpalette
Farbpalette
Ist die Auswahl von Farben aus einer umfassenden Menge von Farbtönen, mit denen ein Bild gedruckt oder am Bildschirm dargestellt wird.
- Farbpipette
Farbpipette
Ein Bildverarbeitungsprogramm-Werkzeug zur Festlegung der Farben auf dem Bildschirm
- Farbprofil
Farbprofil
In einem Farbprofil werden die Einstellungen gespeichert, die bei der Abstimmung (Kalibrierung) der Farben für Scanner, Monitor und Drucker festgelegt werden. Mit dem Farbprofil wird beim nächsten Scannen eines Bildes sichergestellt, daß die Farben sowohl auf dem Monitor als auch im Druck mit denen des Ausgangsbildes übereinstimmen.
- Farbproof
Farbproof
Ein Probemuster für den endgültigen Ausdruck
- Farbrauschen
Farbrauschen
Nicht korrekte Wiedergabe farblicher Bildinformationen, z.B. Punkte auf einer eigentlich weißen Fläche.
- Farbreduktion
Farbreduktion
Reduzierung der Farbinformationen eines Bildes, die für die Darstellung der drei Grundfarben zur Verfügung stehen. Dies kann für die Speicherung, Verarbeitung, die Anzeige oder Ausgabe eines Bildes erforderlich oder von Vorteil sein, wenn die Bilddatei zu groß ist.
- Farbsäume
Farbsäume
Einen Hinweis darauf, wie gut ein Monitor ist, erhält man, wenn man die Bildränder auf Farbsäume anhand eines Gittermusters überprüft. Bei einem guten Monitor sind sowohl die Linien in der Mitte als auch die äußersten Linien rein weiß. Vor allem in den Ecken kann es passieren, daß die Linien einen Farbsaum aufweisen. Farbsäume treten aber auch bei Bildern auf, die schlecht gescannt oder in Darstellungen, die von einem analogen Videosignal übernommen wurden. Diese kann man nur mit den Funktionen einer guten digitalen Bildbearbeitungssoftware mindern.
- Farbsampling
Farbsampling
Methode der Komprimierung, bei der die Menge der Farbinformationen in Bildern reduziert wird, während die Menge der Helligkeitsinformation erhalten bleibt.
- Farbsaum
Farbsaum
Farbige Kanten, die durch chromatische Aberration von Objektiven, durch fehlerhafte Konvergenz von Monitoren oder fehlerhafte Rasterdeckung an elektronischen Röhrenkameras entstehen können.
- Farbskala
Farbskala
Eine Liste aller verwendeter Farben. Im Internet ist die RGB-Farbskala üblich, in der die einzelnen Farben aus den Grundfarben Rot, Grün und Blau zusammengesetzt werden.
- Farbsublimationsdrucker
Farbsublimationsdrucker
Drucksystem, bei dem Farben aus RGB-, CMY- oder CMYK-Computerdateien auf mit Farbstoff getränkte Bänder übertragen werden. Diese Farbstoffe werden erwärmt und gehen dann mit dem Papier eine chemische Reaktion ein, wodurch die Farben entstehen.
- Farbtafel
Farbtafel
Testtafel mit genormten farbigen Pappstreifen. Wird z.B. bei Filmaufnahmen verwendet und dient bei der im Kopierwerk stattfindenden Lichtbestimmung als Anhaltspunkt.
- Farbtemperatur
Farbtemperatur
Eine in Grad Kelvin (°K) ausgedrückte Maßeinheit zur Bestimmung der Farbe des Lichtes. Im graphischen Gewerbe werden damit speziell die Lichtquellen der Betrachtungsgeräte für Originale, Dias oder Andrucke zu einheitlichen Normen standardisiert. Normen liegen dafür etwa zwischen 5000-6000 °K.
- Farbtendenz
Farbtendenz
Steuerung der Farbabstimmung oder verarbeitungsbedingter farblicher Grundcharakter, beurteilt nach der Wiedergabe mittlerer Grautöne. Eine "warme" Farbtendenz liegt bei einer gelblichen oder rötlichen Grauwiedergabe vor, eine "kühle" oder "kalte" bei einer bläulichen oder grünlichen Grauwiedergabe. Bei einer neutralen Farbtendenz erscheint das Grau ohne jegliche Einfärbung.
- Farbtiefe
Farbtiefe
Bei einer Graphikkarte bzw. einem Monitor gibt sie an, wie viele Farben dargestellt werden können. In analoger Weise gibt die Farbtiefe bei einem Scanner an, wie viele Farben je Pixel durch ihn aufgenommen werden können. Für die Farbtiefe wird entweder die Anzahl der verfügbaren Farben oder der pro Pixel verwendeten Bits angegeben.
- Farbtreue
Farbtreue
Übereinstimmung der Wiedergabe auf dem Film, CCD oder Papierbild mit der Originalfarbe bzw. im Test im Vergleich mit einer Farbtafel
- Farbumfang
Farbumfang
Der begrenzte Bereich von Farben, den ein bestimmtes Eingabe- bzw. Ausgabegerät oder Pigment erlaubt
- Farbverlauf
Farbverlauf
Bezeichnet einen stufenlosen, weichen Übergang von einer Farbe zur anderen.
- Fast AV-Master
Fast AV-Master
(engl.) PCI-Videokarte mit M-JPEG-Komprimierung und Audio-on-Board-Funktion sowie S-Video Ein- und Ausgang und Overlayfunktion
- Fast DV-Master
Fast DV-Master
(engl.) PCI-Videokarte mit DV-Anschlüssen zur komplett digitalen Bearbeitung von Videos
- Fast FPS 60
Fast FPS 60
(engl.) ISA-Videokarte mit M-JPEG-Komprimierung sowie S-Video Ein- und Ausgang und Overlay-Funktion
- Fast Packet Switching
Fast Packet Switching
(engl.) Schnelle Paketvermittlungstechnologie. Verfahrensweise der OSI-Schichten 1 und 2 für die dynamische, protokolltransparente Übermittlung von Daten, digitalisierter Sprache und Bildern auf breitbandigen Übertragungsmedien (Mbit/s).
- FAW
FAW
(engl. Abk. Full Automatic White Balance) Vollautomatischer Weißabgleich
- FBAS
FBAS
(Abk. Farbbild Amplituden Signal) Videosignal zum Ansteuern des Bildschirms. Alle Signale des Farbbildes werden hier auf einer Leitung übertragen, was keine hohen Bildqualitäten zuläßt.
- FBAS-Chroma-Key
FBAS-Chroma-Key
(engl.) Chroma-Key-Effekt, bei dem das Stanzsignal aus einem FBAS-Signal gewonnen wird. Da die Frequenzbandbreite des Farbanteils nur rund 1,5 MHz groß ist, hat das Stanzsignal eine geringe Auflösung und das Motiv im Vordergrund erscheint sehr künstlich vor dem Hintergrund. Ein FBAS-Chroma-Key muß z.B. dann gemacht werden, wenn das zu stanzende Vordergrundsignal nicht direkt von einer Kamera kommt, sondern über eine FBAS-Leitung übertragen wird.
- FBAS-Signal
FBAS-Signal
(Abk. Farb-Bild-Austast-Synchron-Signal) Farbiges Videosignal mit Austast- und Synchronimpulsen, das aus der PAL-Codierung der Farbwertsignale entsteht.
- FBM
FBM
(engl. Abk.) Datei-Graphikformat und zugleich Dateinamensendung
- FCIF
FCIF
Anzahl der Zeilen und Bildpunkte, die auf dem Monitor zum Erstellen eines Bildes verwendet werden.
- FE
FE
(engl. Abk. Format Effector) Bezeichnet eine Gruppe von Kontroll- und Steuerzeichen, z.B. für die Druckerausgabe (z.B. CR, LF).
- Feature extraction
Feature extraction
(engl.) Auch als ICR bekannt. Bezeichnet das Verfahren zur Analogisierung der Eigenschaften eines Zeichens.
- FEC
FEC
(engl. Abk. Forward Error Correction) Teil eines Fehlerkorrektursystems, das mit der zusätzlichen Übertragung digitaler Daten eine bestimmte Menge von fehlübertragenen Bits korrigiert.
- FEM
FEM
(engl. Abk. Finite Element Modelling) Rendering-Verfahren nach einer mathematischen Berechnungsmethode. Hierbei wird eine Fläche in viele Einzelflächen zerlegt und für jede einzelne Fläche Farbe, Schatten und Lichtintensität bestimmt.
- Fenster
Fenster
Bezeichnet die Aufteilung des Bildschirmes in eigenständige Bereiche.
- Festfrequenzmonitor
Festfrequenzmonitor
Analoger Monitor, der sich nur auf einem schmalen Bereich der Abtastfrequenz einphasen kann.
- Festplatte
Festplatte
Die Festplatte ist ein Speicher aus der Computertechnik. Einige Digitalkameras, Camcorder nutzen kleine Festplatten, um Bilddaten bzw. Videosequenzen zu speichern.
- FGA
FGA
(engl. Abk. Future Graphics Adapter) Graphikadapter, der bis zu 84 MHz eine Auflösung von 1.280 x 1.024 Pixel und bis zu zwei Monitore gleichzeitig unterstützen kann.
- Fiberglasoptik
Fiberglasoptik
Ein System dünner Glasfasern zur Weiterleitung von digitalen Signalen in Form von Lichtimpulsen
- Field Modus
Field Modus
(engl.) Technischer Trick, um ein Halbbild auf ein vollständiges Bild hochzurechnen (Interpolation). Einher geht damit allerdings ein Verlust an Bildqualität.
- Filmbelichter
Filmbelichter
Gerät zur Belichtung von Farbfilmen mit digitalen Daten. Die Filme werden mit einer CRT zeilenweise beschrieben und anschließend konventionell entwickelt. Filmbelichter werden vor allem zur Erstellung von Präsentationsdias oder Zwischennegativen eingesetzt.
- Filmrecorder
Filmrecorder
Gerät zur Ausgabe digitaler Daten auf Filmmaterial. CRT-Filmrecorder nutzen eine Kathodenstrahlröhre zur Erstellung des Filmbildes. Trommel-Filmrecorder/-schreiber besitzen Aufnahmekassetten für Blatt- oder Rollenware und nutzen weißes Licht oder Laser, um das Bild auf den Film zu schreiben.
- Filter
Filter
In der digitalen Bildbearbeitung sind Filter Programme bzw. Bestandteile einer Software, mit deren Hilfe sich Bilder manipulieren lassen. Die Palette der möglichen Filtereffekte ist programmabhängig und fast unendlich: Von der Schärfung bis hin zur virtuellen Kreidezeichnung oder der Farb- und Helligkeitsänderung bis hin zur perspektivischen Verzerrung ist alles möglich.
- Filter-Browser
Filter-Browser
Mit dem Filter-Browser können die vorhandenen Filter in einer Vorschau betrachtet werden, bevor sie auf ein Photo angewandt werden.
- Filtergewinde
Filtergewinde
Dieses ermöglicht das Auswechseln von Filtern an der Kamera. Die Millimeterzahl bezeichnet den Durchmesser der Öffnung, auf den die Linsen und Zusatzfilter aufgeschraubt werden können.
- Filterrad
Filterrad
Gerät zur Erzeugung von Farbinformationen bei Digitalkameras, die nur über einen monochromen Bildsensor verfügen. Das Filterrad ermöglicht meist vier Farbeinstellungen: rot, grün, blau sowie neutral. Zur Erfassung der Farbinformationen werden pro Motiv drei oder vier Aufnahmen mit jeweils unterschiedlicher Filtereinstellung gemacht, die dann mittels Software zu einem Bild zusammengesetzt werden.
- Finalized CD
Finalized CD
(engl.) Fertig beschriebene, vollständige Multi-Session-CD
- Fingerkamera
Fingerkamera
Ein-CCD-Farbkamera mit sehr kleinen Abmessungen. Die gegenüber CCD-Kameras mit drei Chips eingeschränkte Bildqualität wird in Kauf genommen, da sich durch einen versteckten Einbau der Kamera besondere Aufnahmesituationen ergeben. Das Kamerasignal wird drahtgebunden oder drahtlos zu einem Aufzeichnungsgerät eines beliebigen MAZ-Formates geführt.
- Fire Wire Buchse
Fire Wire Buchse
(engl.) Auch als IEEE 1394 oder i.Link bezeichnet. Weltweiter Standard, der bei Digital-Camcordern, einigen Computern sowie digitalen Videoschnittkarten zu finden ist, und der für den verlustfreien digitalen Datentransfer von Bild- und Tondaten sorgt.
- Firewall
Firewall
(engl.) System in einem Netzwerk, mit dessen Hilfe Bereiche auf einen PC gegen den unauthorisierten Zugriff geschützt sind.
- Firmware
Firmware
(engl.) Spezielle, von einem Gerätehersteller geschriebene Software, die in Form eines ROM oder EPROM in seinem Gerät integriert und somit leicht aktualisierbar ist.
- First-Frame Analysis
First-Frame Analysis
(engl. Erstbildanalyse) Transparenzbereich, bei der das erste Bild einer Videodatei ein Blindbild ist, das die Farbe oder den Farbbereich angibt, der durchsichtig dargestellt werden soll.
- Fisheye-Adapter
Fisheye-Adapter
(engl. Fischauge) Extrem weitwinklige Linse, die vor ein Standardobjektiv geschraubt wird und ein nach außen gewölbtes Bild, häufig in einem runden Ausschnitt, mit einem Winkel von 180 Grad und darüber erfaßt.
- Flächen CCD Kamera
Flächen CCD Kamera
Diese Kameras eignen sich für Reportage- und für Outdoor-Einsätze, da durch den Flächen CCD kurze Verschlußzeiten möglich sind. Das einfallende Licht wird wie bei einer Bewegtbild-Videokamera erfaßt und verwertet.
- Flachbettscanner
Flachbettscanner
Ein Scangerät, das einen flachen, transparenten Vorlagenhalter aufweist, auf dem Bilder zum Scannen aufgelegt werden. Der Scanvorgang erfolgt linear und nicht rotierend. Durchlichteinheiten sorgen für die Durchleuchtung transparenter Vorlagen.
- Flag
Flag
(engl.) Kleine, metallene Fläche zum Abdecken von Licht, das z.B. in das Objektiv einer Kamera fallen könnte. Mit einer entsprechenden Halterung kann es auf einem Beleuchtungsstativ befestigt werden.
- Flash
Flash
1.) (engl.) Blitz 2.) (engl.) Ein Programm, mit dem sich kleine Filme oder auch Spiele für das Internet produzieren lassen.
- Flash Film Scanner
Flash Film Scanner
(engl.) Reproduktionsaufsatz für einige Digitalkameras, um 35 mm sowie APS-Negative und -Dias durch Reproduktion zu digitalisieren.
- Flash Memory
Flash Memory
(engl.) Spezieller RAM Speicher-Typ, der Daten speichert, ohne daß dabei elektrischer Strom fließt. Flash Memory wird derzeit bei einer Reihe von Digitalkameras sowie einigen tragbaren Computern eingesetzt.
- Flash Path Adapter
Flash Path Adapter
(engl.) Kartengerät für die Übertragung der auf Speicherkarten gespeicherten Bildinformationen auf einen PC
- Flash ROM
Flash ROM
(engl.) Ein Datenspeicher, der Informationen dauerhaft speichern kann und diese auch nach dem Ausschalten des Gerätes nicht verliert. Im Gegensatz zu ROM können in einem Flash ROM gespeicherte Informationen aber mittels einer Programmierspannung gelöscht und neu beschrieben werden. Ein Flash ROM stellt somit eine Kombination aus RAM und ROM dar. Eingesetzt werden Flash ROM unter anderem in Digitalkameras.
- FlashPix
FlashPix
(engl.) Offener Industriestandard im Bereich der Bildformate zur Verarbeitung und Speicherung von Bilddateien. Vorteil ist die multifunktionale Bildarchitektur, bei der das digitale Bild nicht mehr in Reihen und Linien, sondern in 64 x 64 Pixel großen Basiszeilen ("tiles") mit verschiedenen Auflösungsebenen gespeichert wird. Jeder Bildpunkt im Grobbild repräsentiert als Objekt nach dem OLE-Prinzip (Object Linking and Embedding) die Gruppe der wesentlich höher aufgelösten Pixel in der nächst höheren Auflösungsstufe. Vorteil: Schnelle Verarbeitung, da während der Bildbearbeitung und der Übertragung mit den niedrigen Auflösungen gearbeitet wird und erst bei der Bildausgabe die hohe Feinauflösung zum Tragen kommt.
- Flat Screen
Flat Screen
(engl.) Monitor mit flacher Oberfläche
- FLI / FLC
FLI / FLC
(engl.) Ursprünglich für DOS entwickelte Animationsformate, die sich als Quasi-Standard etabliert haben. FLI-Dateien sind standardmäßig begrenzt auf eine Auflösung von 320 x 200 Bildpunkten mit 8 Bit Farbtiefe (256 Farben) und verfügen über keinen Sound. FLI- und FLC-Dateien sind einfach komprimiert.
- Flimmerfrequenz
Flimmerfrequenz
Bezeichnet die Anzahl der (Bild-)Helligkeiten pro Sekunde, bei der das Auge aufgrund seiner Trägheit schnell aufeinanderfolgende Hellphasen nicht mehr voneinander unterscheiden kann und der Eindruck einer gleichbleibenden Helligkeit entsteht. Die Flimmerfrequenz nimmt mit steigender Bildhelligkeit zu.
- Flimmern
Flimmern
Störeffekt, der durch schnell aufeinanderfolgende periodische Veränderungen der Bildhelligkeiten entsteht, die das Auge aufgrund seiner Trägheit noch voneinander unterscheiden kann.
- Flip
Flip
(engl.) Digitaler Videoeffekt, bei dem das Videobild um seine senkrechte Achse gedreht wird.
- Floptical
Floptical
(engl.) Floppy Disk Gerät mit exakter Lichtstrahlpositionierung des Magnetkopfes, die eine Speicherkapazität von 21 MB/Megabyte gewährleistet.
- Fluidzoom
Fluidzoom
(engl.) Anbaubares oder bereits in die Objektivkonstruktion integriertes System zum weicheren, manuellen Bedienen des Zoomobjektivs. Schwer- oder Leichtgängigkeit lassen sich stufenlos regeln.
- FMV
FMV
(engl. Abk. Full Motion Video) Bezeichnet das Verfahren zur Speicherung bewegter Bilder, das jedoch nicht ganz unproblematisch ist, da hier nicht nur große Datenmengen entstehen, sondern diese auch in kürzester Zeit zu transportieren sind.
- Fokus
Fokus
Bezeichnet den Schärfepunkt eines optischen Abbildungssytems, z.B. eines Objektivs. Dieser Schärfepunkt kann durch die Verschiebung von Linsen und Linsengruppen manuell oder automatisch eingestellt werden. Die meisten analogen und digitalen Kameras verfügen heute über eine Autofokusfunktion, die einen Schärfepunkt im Objektiv automatisch einstellt.
- Fokussierung
Fokussierung
Bezeichnet der Einstellung der Schärfe, was manuell oder automatisch erfolgen kann.
- Font
Font
(engl.) Zeichenvorrat einer Schriftart (Buchstaben, Zahlen, Interpunktionen und Sonderzeichen)
- Formatumschaltbare Kamera
Formatumschaltbare Kamera
Studiokamera oder EB-Kamera, bei der sich das Bildseitenverhältnis von 4:3 auf 16:9 umschalten läßt. Dabei wird die Aufnahmefläche des CCD-Chips entsprechend dem Bildformat anders ausgenutzt. Bei einigen Kamerasystemen ändert sich die Brennweite der Kamera. Andere Systeme erhalten den horizontalen Blickwinkel bei beiden Bildformaten und machen so den Einsatz von Minuskonvertern überflüssig. Das Bild im Suchermonitor der Kamera wird entsprechend umgeschaltet.
- Formatwandler
Formatwandler
1.) Gerät zur Konvertierung von 4:3 Bildern in das Format 16:9 und umgekehrt. Da der Bildausschnitt standardisiert ist, führt dies häufig zu einem Verlust von Bildteilen. So werden z.B. bei einer Konvertierung von 4:3 Bildern in das Format 16:9 am oberen und unteren Rand Bildteile abgeschnitten, was insbesondere bei Großaufnahmen von Personen zu einem unbefriedigenden Bildausschnitt führt. 2.) Gerät zur Wandlung analoger Komponentensignale in analoge RGB-Signale und umgekehrt ohne Qualitätsverluste. 3.) Gerät zur Wandlung paralleler Videosignale in serielle digitale.
- Forward
Forward
(engl.) Weiterleiten von e-mails in einen anderen Briefkasten
- FPS
FPS
1.) (engl. Abk. Frames Per Second) Bilder pro Sekunde
2.) (engl. Abk. Fast Packet Switching) Schnelle Paketvermittlungstechnologie der OSI-Schichten 1 und 2 für die dynamische, protokolltransparente Übermittlung von Daten, digitalisierter Sprache und Bildern auf breitbandigen Übertragungsmedien (Mbit/s)
- Fraktal
Fraktal
Begriff für Graphiken, die sich aus Formeln berechnen lassen. Wegen ihrer Unregelmäßigkeit lassen sich mit ihnen z.B. sehr gut Oberflächen natürlicher Gegenstände auf dem Computer nachbilden.
- Fraktale Bildkompression
Fraktale Bildkompression
Komprimierungsverfahren zur Reduzierung des Speicherbedarfs von Bitmap-Bildern. Wie das JPEG-Verfahren arbeitet es mit Verlusten.
- Frame
Frame
1.) (engl.) Anderer Name für Block bei der Datenaufzeichnung optischer Datenträger. 2.) (engl.) Einzelnes Bild einer Videosequenz mit dazugehörigem Ton. 3.) (engl.) Bezeichnet das Bitmuster bestehend aus Startbit, den eigentlichen Datenbits und dem Stopbit.
- Frame Differenzierung
Frame Differenzierung
Eine Art zeitlicher Komprimierung, bei der die für die Darstellung jedes Frames im Clip benötigte Datenmenge minimiert wird. Dies geschieht, indem nur die Daten der Frames gespeichert werden, die Änderungen enthalten. Der gespeicherte Frame ist die Differenzierung zwischen sich und dem vorigen Key Frame. Eine häufig auftretende Nebenwirkung dieser Komprimierungsmethode ist eine Art von Blockbildung innerhalb der Videobilder.
- Frame Relay
Frame Relay
(engl.) Übertragungstechnologie mit einer Geschwindigkeit von 56 Kbit/s und 2 Mbit/s, die keine Wiederholung fehlerhafter oder verlorener Pakete zuläßt.
- Frame Switching
Frame Switching
(engl.) Bezeichnet die schnelle Aufeinanderfolge von Standbildern.
- Frame-Buffer
Frame-Buffer
(engl.) Speicherraum im RAM Speicher, in dem Daten für die Bildschirmanzeige abgelegt werden
- Frame-Dropping
Frame-Dropping
(engl.) Auslassen von Frames. Wird beim Dekodieren, bei der Farbumwandlung oder der Fenstergrößen-Anpassung zu viel Rechenzeit beansprucht, werden einzelne Bilder übergangen / gedroppt.
- Frame-Grabbing
Frame-Grabbing
(engl.) Kombination von Hard- und Software zur Erfassung von Einzelbildern aus Videofilmen für die weitere digitale Bearbeitung oder die anschließende Wiedergabe auf Computern.
- Frame-Modus
Frame-Modus
(engl.) Im Frame-Modus macht die Digitalkamera zwei Aufnahmen hintereinander und setzt sie anschließend zu einem Bild zusammen.
- Framegrabber
Framegrabber
(engl.) Ermöglicht es, Bilder eines TV-Empfängers, einer Videokamera oder eines Videorekorders in das Computersystem einzuspeisen.
- Framerate
Framerate
(engl.) Anzahl der Einzelbilder pro Sekunde
- Frankfurt Proposal
Frankfurt Proposal
Standard für die CD-R, der ein logisches Dateisystem mit langen Dateinamen und ISO 9660-Tracks definiert. Auch bekannt als ECMA 169 oder ISO 13490.
- Free Cropping
Free Cropping
(engl.) Frei gewählter Bildausschnitt
- Freeware
Freeware
(engl.) Urheberrechtlich geschützte Programme, die zumeist durch private Anwender kostenlos kopiert, weitergegeben und benutzt werden dürfen.
- Freistellen
Freistellen
Bezeichnet die Trennung bestimmter Motive auf einem Photo vom Hintergrund, um die weiteren Bildbearbeitungsschritte nur in diesen Bildbereichen wirken zu lassen oder das Motiv innerhalb einer Bildmontage auf einen neuen Hintergrund zu kopieren.
- Frequenz
Frequenz
Anzahl der Schwingungen pro Zeiteinheit, die in Hertz gemessen wird.
- Frequenzmodulierte Rasterung
Frequenzmodulierte Rasterung
Eine Alternative zur herkömmlichen Rasterung, bei der Bilder in sehr feine, zufällig verteilte Mikropunkte aufgelöst werden, im Gegensatz zu einem Raster mit geometrisch angeordneten Rasterpunkten.
- Froschperspektive
Froschperspektive
Beliebtes Mittel der Bildgestaltung. Die optische Achse verläuft dabei meistens in einem vom Grund mehr oder weniger aufsteigenden Winkel. Zum Motiv wird aufgeblickt. Für Aufnahmen aus der Froschperspektive mit langen Belichtungszeiten oder variablen Perspektiven sind Ministative mit kurzen Beinen und Kugel- oder Neigegelenk ratsam.
- Froschstativ
Froschstativ
Sehr kleines bzw. kurzes Stativ, auf dem z.B. ein Hydrokopf knapp über dem Boden zu befestigen ist, und damit eine Froschperspektive erzielt werden kann.
- FTP
FTP
(engl. File Transfer Protocol) Übertragungsprotokoll für Dateien, das im Internet oder in lokalen Netzen eingesetzt wird.
- FTP Space
FTP Space
(engl.) Bezeichnet die Menge aller Ressourcen, die über das File Transfer Protokoll zugänglich sind.
- Full Frame
Full Frame
(engl.) Ganzbild bzw. Vollformat eines Videobildes, das sich aus zwei Halbbildern zusammensetzt.
- Full Motion
Full Motion
(engl.) Bezeichnet ein Video mit 25 Bildern pro Sekunde.
- Fuzzy Logic
Fuzzy Logic
(engl.) Eine Computer-Logik, bei der durch Wahrscheinlichkeits- und Näherungswerte in bestimmten Programmen Entscheidungen getroffen werden. Die starre Logik der Computerprogramme, die normalerweise stets fest zwischen "ja" und "nein", d.h. zutreffend oder nicht zutreffend entscheiden, wird mit Fuzzy Logic erweitert, um die Möglichkeit des "Vielleicht". Praxisbeispiel: Belichtungssteuerung einer Kamera: Hier kann die Elektronik nicht nur hart entscheiden, z.B. Blitz zuschalten ja/nein, sondern kann in Fuzzy Logic Technologie gespeicherte Erfahrungswerte einfließen lassen.