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Glossar Digital Imaging

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Alle Rechte der Vervielfältigung und Verarbeitung einschließlich Film, Funk und Fernsehen sowie der Photokopie und des auszugweisen Nachdrucks vorbehalten © 2004 Prophoto GmbH

  • Farbdifferenzsignale
    Farbdifferenzsignale
    1.) Entstehen bei der Codierung von RGB-Signalen durch Differenzbildung zwischen den Farbwertsignalen Rot, Grün und Blau und dem Luminanzsignal. Sie enthalten keine Informationen über die Helligkeit, sondern nur über den Farbton und die Farbsättigung. B-Y-Signal, R-Y-Signal, U-Signal, V-Signal. 2.) Durch Differenzbildung der Farbwertsignale Grün, Blau und Rot werden ein B-G-Signal und ein R-G-Signal erzeugt, die bei Röhrenkameras zur Justage der Rasterdeckung verwendet werden.

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  • Farbkalibrierung
    Farbkalibrierung
    Soft- und/oder Hardware-System zum Farbabgleich zweier oder mehrerer digitaler Geräte. Farbkalibrierungssysteme vergleichen die Farbprofile der Einzelgeräte und übersetzen ein Farbmodell in eine geräteunabhängige Sprache, die das jeweils andere Gerät verstehen und umsetzen kann.

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  • Farbmanagement
    Farbmanagement
    Ziel des Farbmanagements ist eine durchgehende Korrektur und farbliche Vereinheitlichung der einzelnen Komponenten von der Aufnahme bis hin zur Ausgabe. Dabei soll das Photo sowohl auf dem Bildschirm als auch auf verschiedenen Proofsystemen mit der gleichen Farbgebung wie im Druck erscheinen. Jedes Gerät besitzt ein Farbprofil, das die Abweichung der Bilddarstellung von einem definierten Standard angibt und dadurch Korrekturberechnungen für die Anzeige/Druck möglich macht.

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  • Farbmanagementsystem
    Farbmanagementsystem
    Eine Reihe von zusammengehörigen Software-Hilfsprogrammen, die eine kalibrierte Monitordarstellung und Ausgabe von Farben sicherstellen, indem sie die Merkmale und Grenzen jedes einzelnen Gerätes in einem Bildverarbeitungssystem beschreiben. Ein Farbmanagementsystem sorgt auch für die Transformierung der Farbdaten zwischen verschiedenen Farbmodellen, z.B. bei der Umwandlung von RGB-Werten in CMYK-Daten.

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  • Farbprofil
    Farbprofil
    In einem Farbprofil werden die Einstellungen gespeichert, die bei der Abstimmung (Kalibrierung) der Farben für Scanner, Monitor und Drucker festgelegt werden. Mit dem Farbprofil wird beim nächsten Scannen eines Bildes sichergestellt, daß die Farben sowohl auf dem Monitor als auch im Druck mit denen des Ausgangsbildes übereinstimmen.

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  • Farbsäume
    Farbsäume
    Einen Hinweis darauf, wie gut ein Monitor ist, erhält man, wenn man die Bildränder auf Farbsäume anhand eines Gittermusters überprüft. Bei einem guten Monitor sind sowohl die Linien in der Mitte als auch die äußersten Linien rein weiß. Vor allem in den Ecken kann es passieren, daß die Linien einen Farbsaum aufweisen. Farbsäume treten aber auch bei Bildern auf, die schlecht gescannt oder in Darstellungen, die von einem analogen Videosignal übernommen wurden. Diese kann man nur mit den Funktionen einer guten digitalen Bildbearbeitungssoftware mindern.

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  • Farbsublimationsdrucker
    Farbsublimationsdrucker
    Drucksystem, bei dem Farben aus RGB-, CMY- oder CMYK-Computerdateien auf mit Farbstoff getränkte Bänder übertragen werden. Diese Farbstoffe werden erwärmt und gehen dann mit dem Papier eine chemische Reaktion ein, wodurch die Farben entstehen.

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  • Farbtemperatur
    Farbtemperatur
    Eine in Grad Kelvin (°K) ausgedrückte Maßeinheit zur Bestimmung der Farbe des Lichtes. Im graphischen Gewerbe werden damit speziell die Lichtquellen der Betrachtungsgeräte für Originale, Dias oder Andrucke zu einheitlichen Normen standardisiert. Normen liegen dafür etwa zwischen 5000-6000 °K.

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  • Farbtendenz
    Farbtendenz
    Steuerung der Farbabstimmung oder verarbeitungsbedingter farblicher Grundcharakter, beurteilt nach der Wiedergabe mittlerer Grautöne. Eine "warme" Farbtendenz liegt bei einer gelblichen oder rötlichen Grauwiedergabe vor, eine "kühle" oder "kalte" bei einer bläulichen oder grünlichen Grauwiedergabe. Bei einer neutralen Farbtendenz erscheint das Grau ohne jegliche Einfärbung.

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  • FBAS-Chroma-Key
    FBAS-Chroma-Key
    (engl.) Chroma-Key-Effekt, bei dem das Stanzsignal aus einem FBAS-Signal gewonnen wird. Da die Frequenzbandbreite des Farbanteils nur rund 1,5 MHz groß ist, hat das Stanzsignal eine geringe Auflösung und das Motiv im Vordergrund erscheint sehr künstlich vor dem Hintergrund. Ein FBAS-Chroma-Key muß z.B. dann gemacht werden, wenn das zu stanzende Vordergrundsignal nicht direkt von einer Kamera kommt, sondern über eine FBAS-Leitung übertragen wird.

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  • Filter
    Filter
    In der digitalen Bildbearbeitung sind Filter Programme bzw. Bestandteile einer Software, mit deren Hilfe sich Bilder manipulieren lassen. Die Palette der möglichen Filtereffekte ist programmabhängig und fast unendlich: Von der Schärfung bis hin zur virtuellen Kreidezeichnung oder der Farb- und Helligkeitsänderung bis hin zur perspektivischen Verzerrung ist alles möglich.

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  • Filterrad
    Filterrad
    Gerät zur Erzeugung von Farbinformationen bei Digitalkameras, die nur über einen monochromen Bildsensor verfügen. Das Filterrad ermöglicht meist vier Farbeinstellungen: rot, grün, blau sowie neutral. Zur Erfassung der Farbinformationen werden pro Motiv drei oder vier Aufnahmen mit jeweils unterschiedlicher Filtereinstellung gemacht, die dann mittels Software zu einem Bild zusammengesetzt werden.

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  • Fingerkamera
    Fingerkamera
    Ein-CCD-Farbkamera mit sehr kleinen Abmessungen. Die gegenüber CCD-Kameras mit drei Chips eingeschränkte Bildqualität wird in Kauf genommen, da sich durch einen versteckten Einbau der Kamera besondere Aufnahmesituationen ergeben. Das Kamerasignal wird drahtgebunden oder drahtlos zu einem Aufzeichnungsgerät eines beliebigen MAZ-Formates geführt.

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  • Flash ROM
    Flash ROM
    (engl.) Ein Datenspeicher, der Informationen dauerhaft speichern kann und diese auch nach dem Ausschalten des Gerätes nicht verliert. Im Gegensatz zu ROM können in einem Flash ROM gespeicherte Informationen aber mittels einer Programmierspannung gelöscht und neu beschrieben werden. Ein Flash ROM stellt somit eine Kombination aus RAM und ROM dar. Eingesetzt werden Flash ROM unter anderem in Digitalkameras.

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  • FlashPix
    FlashPix
    (engl.) Offener Industriestandard im Bereich der Bildformate zur Verarbeitung und Speicherung von Bilddateien. Vorteil ist die multifunktionale Bildarchitektur, bei der das digitale Bild nicht mehr in Reihen und Linien, sondern in 64 x 64 Pixel großen Basiszeilen ("tiles") mit verschiedenen Auflösungsebenen gespeichert wird. Jeder Bildpunkt im Grobbild repräsentiert als Objekt nach dem OLE-Prinzip (Object Linking and Embedding) die Gruppe der wesentlich höher aufgelösten Pixel in der nächst höheren Auflösungsstufe. Vorteil: Schnelle Verarbeitung, da während der Bildbearbeitung und der Übertragung mit den niedrigen Auflösungen gearbeitet wird und erst bei der Bildausgabe die hohe Feinauflösung zum Tragen kommt.

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  • Flimmerfrequenz
    Flimmerfrequenz
    Bezeichnet die Anzahl der (Bild-)Helligkeiten pro Sekunde, bei der das Auge aufgrund seiner Trägheit schnell aufeinanderfolgende Hellphasen nicht mehr voneinander unterscheiden kann und der Eindruck einer gleichbleibenden Helligkeit entsteht. Die Flimmerfrequenz nimmt mit steigender Bildhelligkeit zu.

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  • FMV
    FMV
    (engl. Abk. Full Motion Video) Bezeichnet das Verfahren zur Speicherung bewegter Bilder, das jedoch nicht ganz unproblematisch ist, da hier nicht nur große Datenmengen entstehen, sondern diese auch in kürzester Zeit zu transportieren sind.

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  • Fokus
    Fokus
    Bezeichnet den Schärfepunkt eines optischen Abbildungssytems, z.B. eines Objektivs. Dieser Schärfepunkt kann durch die Verschiebung von Linsen und Linsengruppen manuell oder automatisch eingestellt werden. Die meisten analogen und digitalen Kameras verfügen heute über eine Autofokusfunktion, die einen Schärfepunkt im Objektiv automatisch einstellt.

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  • Formatumschaltbare Kamera
    Formatumschaltbare Kamera
    Studiokamera oder EB-Kamera, bei der sich das Bildseitenverhältnis von 4:3 auf 16:9 umschalten läßt. Dabei wird die Aufnahmefläche des CCD-Chips entsprechend dem Bildformat anders ausgenutzt. Bei einigen Kamerasystemen ändert sich die Brennweite der Kamera. Andere Systeme erhalten den horizontalen Blickwinkel bei beiden Bildformaten und machen so den Einsatz von Minuskonvertern überflüssig. Das Bild im Suchermonitor der Kamera wird entsprechend umgeschaltet.

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  • Formatwandler
    Formatwandler
    1.) Gerät zur Konvertierung von 4:3 Bildern in das Format 16:9 und umgekehrt. Da der Bildausschnitt standardisiert ist, führt dies häufig zu einem Verlust von Bildteilen. So werden z.B. bei einer Konvertierung von 4:3 Bildern in das Format 16:9 am oberen und unteren Rand Bildteile abgeschnitten, was insbesondere bei Großaufnahmen von Personen zu einem unbefriedigenden Bildausschnitt führt. 2.) Gerät zur Wandlung analoger Komponentensignale in analoge RGB-Signale und umgekehrt ohne Qualitätsverluste. 3.) Gerät zur Wandlung paralleler Videosignale in serielle digitale.

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  • Fraktal
    Fraktal
    Begriff für Graphiken, die sich aus Formeln berechnen lassen. Wegen ihrer Unregelmäßigkeit lassen sich mit ihnen z.B. sehr gut Oberflächen natürlicher Gegenstände auf dem Computer nachbilden.

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  • Frame Differenzierung
    Frame Differenzierung
    Eine Art zeitlicher Komprimierung, bei der die für die Darstellung jedes Frames im Clip benötigte Datenmenge minimiert wird. Dies geschieht, indem nur die Daten der Frames gespeichert werden, die Änderungen enthalten. Der gespeicherte Frame ist die Differenzierung zwischen sich und dem vorigen Key Frame. Eine häufig auftretende Nebenwirkung dieser Komprimierungsmethode ist eine Art von Blockbildung innerhalb der Videobilder.

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  • Froschperspektive
    Froschperspektive
    Beliebtes Mittel der Bildgestaltung. Die optische Achse verläuft dabei meistens in einem vom Grund mehr oder weniger aufsteigenden Winkel. Zum Motiv wird aufgeblickt. Für Aufnahmen aus der Froschperspektive mit langen Belichtungszeiten oder variablen Perspektiven sind Ministative mit kurzen Beinen und Kugel- oder Neigegelenk ratsam.

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  • Fuzzy Logic
    Fuzzy Logic
    (engl.) Eine Computer-Logik, bei der durch Wahrscheinlichkeits- und Näherungswerte in bestimmten Programmen Entscheidungen getroffen werden. Die starre Logik der Computerprogramme, die normalerweise stets fest zwischen "ja" und "nein", d.h. zutreffend oder nicht zutreffend entscheiden, wird mit Fuzzy Logic erweitert, um die Möglichkeit des "Vielleicht". Praxisbeispiel: Belichtungssteuerung einer Kamera: Hier kann die Elektronik nicht nur hart entscheiden, z.B. Blitz zuschalten ja/nein, sondern kann in Fuzzy Logic Technologie gespeicherte Erfahrungswerte einfließen lassen.

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