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Fotografieren-aus-der-Froschperspektive

Die meisten Fotos macht man im Stehen mit dem Kameradisplay vor dem Gesicht. Beobachtet Euch mal selbst, und Ihr werdet sehen, dass Ihr es ganz genauso macht. Das ist ja auch bequem und funktioniert gut. Aber auch eventuell ein wenig langweilig, wenn alle Bilder aus gleicher Höhe aufgenommen werden. Fotografen mit viel Erfahrung passen ganz genau auf, in welcher Höhe sie den Fotoapparat halten. Sie sprechen dabei von Perspektive und meinen damit, dass man die Blume, die man gerade fotografiert, eher von unten, von der Seite oder von oben sieht. Dafür, dass ein Bild gut wirkt, kann das ziemlich wichtig sein.

Bei Bildern, die von hoch oben aufgenommen sind, etwa von einer Leiter oder aus dem Flugzeug, sprechen Fotografen von der Vogelperspektive. Weil eben Vögel die Welt von oben sehen. Wenn man von ganz weit unten knipst, sagt man Froschperspektive – genau, weil Frösche ganz dicht am Boden sitzen und alles um sie herum von unten wahrnehmen. Solche Bilder sind ganz einfach zu machen: Legt Euch dazu platt auf den Bauch, haltet die Kamera dicht über den Boden und fotografiert schräg nach oben.

Die Ergebnisse werden Euch überraschen. Blumen beispielsweise sind viel interessanter, wenn man so ihren ganzen Lebensraum sieht und nicht nur die Blüte von oben. Vor allem für Eure vierbeinigen Freunde solltet Ihr Euch mal zum Fotografieren auf den Boden legen. Auf den Fotos, die Ihr so macht, zeigt Ihr die Welt so, wie sie auch Eure Katze, Euer Meerschweinchen oder Euer Hund erlebt. Oder eben wie ein Frosch. Ein spannender Blick, der vor allem zeigt, wie die Menschen so aussehen – aus der Perspektive Eures Lieblingstieres. Probiert es gleich mal aus!

Foto Jugend Ratgeber 05 / 2011

Sabine Romanowsky, 16 Jahre, Eingeschüchtert

Blende ,"Eingeschüchtert"
Sabine Romanowsky, 16 Jahre


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