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Android App: QuickPic - Ordnung im Chaos schaffen

Nach einiger Zeit mit dem Smartphone – sofern man die eingebaute Kamera fleißig benutzt, am Besten noch mit verschiedenen Foto-Apps – ist bald ein heilloses Durcheinander der aufgenommenen Fotos im Speicher. Jede App speichert die „eigenen“ Fotos in einem anderen Verzeichnis ab, und die Übersicht ist schnell dahin. Abhilfe schafft hier die kleine, schnelle App QuickPic.

Wie der Name vermuten lässt, dient sie dazu, schnell eine Übersicht über die auf dem Telefon beziehungsweise der SD-Card gespeicherten Bilder zu bekommen. Und das kann sie – sehr gut sogar.

Beim Start der App wird der Telefonspeicher (inklusive Speicherkarte) nach Bildern durchsucht, und diese dann – nach Verzeichnissen geordnet – als Übersicht angezeigt. Für jedes Verzeichnis gibt es eine Box, in der bis zu vier Fotos als Mini-Vorschau angezeigt werden. Durch Schieben mit dem Finger kann man scrollen und beim Antippen der Box öffnet sich das Bildverzeichnis. Genauso einfach navigiert man durch die Bilder, das Antippen öffnet das Bild in einer Vollansicht (je nach Lage des Smartphones in Hoch- oder Queransicht).

Auch in der Vollansicht lassen sich die Bilder durch einfaches Weiterwischen nacheinander anzeigen, mit zwei Fingern kann man stufenlos grösser- oder kleiner ziehen. Sollte dies unbequem sein, genügt auch ein Doppelklick für die gleiche Funktion. Wer es ganz automatisch mag – eine Diashow ist auch eingebaut.

Das alles wäre ja schon eine Menge für einen Bildbetrachter, vor allem weil alles schnell, flüssig und intuitiv erfolgt und ausgeführt wird. Aber der Entwickler hat noch einige Bonbons mit eingebaut: Es lassen sich sehr bequem einzelne Bilder oder auch ganze Ordner in der Ansicht abschalten oder sogar komplett verbergen, so dass beispielsweise nicht versehentlich die privaten Urlaubsfotos in der Diashow vom letzten Betriebsausflug auftauchen.

Es stehen außerdem noch Funktionen für das Sortieren, Drehen, Verschieben und Kopieren der Bilder zur Verfügung, auch einfache Dateifunktionen (neue Ordner oder umbenennen der Fotos) sind implementiert. Selbst die EXIF-Daten von digitalen Fotos lassen sich ab Version 1.3 anzeigen.

Das Senden der Bilder via Bluetooth oder auch Mail sowie an Social Networks ist obligatorisch, QuickPic kann sogar Videos anzeigen. Ein winzigkleiner Wermutstropfen ist, dass animierte GIFs nicht unterstützt werden, und auch Picasa oder andere Web-Alben nicht mit QuickPic zusammenarbeiten. Dafür will das Programm auch nur die allernotwendigsten Berechtigungen, und zwar Speicherzugriff und Standby-Modus deaktivieren.

Diese Applikation darf auf keinem Smartphone fehlen, zumal sie kostenlos im Android-Market zu haben ist. QuickPic für Android (ab Version 2.0). Aktuelle Version: 1.4.2, Downloadgröße 0,3 MB, gratis.
https://market.android.com/details?id=com.alensw.PicFolder

Foto-App Besprechung Android 11 / 2011


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