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Fotokunst bleibt Bestandteil der photokina

„Ausstellungen hervorragender Fotografien sind immer ein wichtiger Bestandteil der photokina gewesen und werden es auch in Zukunft sein”, so Katharina C. Hamma, Geschäftsführerin der Koelnmesse. Damit tritt die Koelnmesse Falschmeldungen entgegen, nach denen die photokina keine Ausstellungen mit Fotokunst mehr präsentieren wird. Hintergrund ist, dass die photokina 2012 die seit 2002 fünfmal durchgeführte Visual Gallery in Abstimmung mit dem Photoindustrie-Verband und der Imagingindustrie durch das neue Format „Boulevard of Competitions“ ersetzen wird. „Zehn Jahre sind in der hoch innovativen Imagingbranche eine kleine Ewigkeit, es war absolut an der Zeit, hier mit dem ,Boulevard‘ einen neuen Weg zu gehen,“ erläutert Hamma. Dieser wird prominent im Nordboulevard zu finden sein, hochkarätige Bildinstallationen der führenden Profi-Fotowettbewerbe werden präsentiert. Darüber hinaus werden auch weiterhin qualitativ hochwertige Fotoausstellungen auf der photokina zu sehen sein. „Die photokina wird auch in Zukunft einen Bogen spannen, von Fotodokumentationen und Fotodesign, bis hin zum Fotojournalismus und der Fotokunst“, so die Koelnmesse-Geschäftsführerin.

Auch Christoph Thomas, Vorsitzender des Photoindustrie-Verbandes, sieht in der Änderung eine Stärkung der photokina: „Wir sind von unserer gemeinsamen Entscheidung, die Präsentationsform der Bilderausstellungen auf der photokina konzeptionell neu zu gestalten, überzeugt. Auch die Gespräche, die wir hierzu im Vorfeld mit der Branche geführt haben, bestätigen uns darin, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben. Und selbstverständlich werden hochwertige Bilderausstellungen auch in Zukunft ein fester Bestandteil der photokina sein.“

Meldungen, nach denen der Grund für den Wegfall der Visual Gallery in den Sparmaßnahmen der japanischen Fotoindustrie zu suchen sei, wies Katharina C. Hamma als „abwegig“ zurück: „Der Anmeldestand ist aktuell hervorragend. Bereits 65 Prozent des Flächenziels sind erreicht, alle Key Accounts sind schon jetzt mit vergleichbaren oder sogar größeren Standflächen als 2010 an Bord. Insbesondere die wichtigsten japanischen Aussteller haben sich schon im November 2011 geschlossen zu der Veranstaltung kommittet. Die Situation nach dem Tsunami in Japan hat keinerlei negativen Einfluss auf die Ausstelleranmeldungen.“ Das sieht auch Verbandsvorsitzender Christoph Thomas so: „Alle großen und wichtigen Unternehmen sind von der internationalen Bedeutung der photokina überzeugt und haben sich so früh wie noch nie für eine Messebeteiligung entschieden. Die photokina gilt nicht ohne Grund unangefochten als bedeutender Umsatzmotor und der wichtigste internationale Handelsplatz der Foto- und Imagingbranche.“

photokina 02 / 2012


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