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Fotokochbücher - Das macht Appetit!

Gutes Essen steht in Deutschland hoch im Kurs, Fernsehkochsendungen boomen. Kein etablierter, ambitionierter Koch, der nicht sein eigenes kulinarisches Druckwerk veröffentlicht hat. Kochbücher in allen Preislagen haben Konjunktur. Warum sollten aber nicht auch engagierte Hobbyköche ihre Kreationen in einem Buch wieder finden? Fotobücher bieten heute die Chance, diese Idee zu verwirklichen.

Anlässe gibt es viele, sein eigenes Fotokochbuch zu gestalten. So ist es natürlich ein wunderbares Geschenk an Töchter oder Söhne, als Erinnerung an die Kindheit oder als Anleitung für den Auszug in die erste eigene Wohnung, ihnen ihre Lieblingsspeisen mit Rezepten und Bildern in einem Fotokochbuch zu präsentieren.

Ein Fotokochbuch muss auch nicht von einer Person allein kommen. Freunde oder Familie tun sich zusammen und jeder kocht und fotografiert sein Lieblingsgericht und gestaltet eine Seite des gemeinsamen Werkes. Dort findet man dann den Pudding, den die Schwester ihrem kleinen Bruder immer zum Geburtstag gemacht hat, Omas „geheimes“ Kuchenrezept oder die unvergessliche Spaghettisauce der Mutter. So ein Fotokochbuch kann als originelles Hochzeitsgeschenk ebenso Freude bereiten wie zu einem runden Geburtstag.

Wer öfter Gäste hat, der kann seine „Galadiners“ auch fotografisch festhalten und vielleicht mit den Bildern seiner eingeladenen „Mitesser“ in einem Fotokochbuch gemeinsam sammeln. Das ist nicht nur eine schöne Erinnerung, sondern hat noch den praktischen Nutzen, dass man weiß, wann und was man welchen Gästen schon an Menüs offeriert hat.

Selbstverständlich kann man sein Fotokochbuch als richtigen Kochkurs gestalten, dann werden nicht nur die Ergebnisse im Bild gezeigt, sondern die Beschreibung wird auch mit Bildern der Ausgangsprodukte und der Herstellung ergänzt.

Gerade, wenn man zwei Aufgaben hat – Kochen und Fotografieren – ist Vorbereitung der erste Schritt zum Erfolg. Ist die Kamera geladen, die Speicherkarte eingelegt, die Brennweite gewählt, das Stativ aufgebaut und stimmt das Licht? Nach Möglichkeit sollte man schon vor der Aktion ausprobieren, wo und wie man seine Leckereien präsentiert. Welche Teller wählt man, welche Farben der Lebensmittel könnten mit welchen Schüsseln und Platten harmonieren. Ein dunkel gebratenes Stück Fleisch wird selten auf einem schwarzen Teller beeindruckend wirken. Fast immer unschön wirken überladene Essensteller. Wer beim Anrichten auf den Tellerrand gekleckert hat, sollte vor der Aufnahme auch wieder alles fein säuberlich abwischen. Ein bisschen Deko darf auch immer einmal sein – das Stück Zitrone oder ein Sträußchen Petersilie oder Dill. Das alles sollte schon in der Vorbereitungsphase überlegt und arrangiert werden.

Man sollte keinesfalls aufgeben und auch nicht enttäuscht sein, wenn nicht gleich im ersten Versuch die perfekten Fotos entstehen. Deshalb sollte man für die Essensfotografie für sein erstes Fotokochbuch nicht unbedingt als Premiere ein Fünf-Gänge-Menü kochen. Üben kann man auch mit dem Arrangement eines Frühstücks oder einem besonderen Sandwich, bei dem man nicht gleich unter Zeitdruck gerät.

Übrigens: Die Foodfotografie ist nicht nur den Fotografen mit aufwändiger Ausrüstung vorbehalten. Heute bietet auch manche Kompaktkamera einen Food-Modus, mit dem sich schöne Ergebnisse erzielen lassen. Empfehlenswert dazu sind beispielsweise die kompakten, robusten Outdoor-Kameras, die sich auch abwaschen lassen, wenn sie einmal mit klebrigen oder feuchten Händen bedient wurden, weil es schnell gehen musste. Selten erreicht der eingebaute Blitz das optimale Licht und noch seltener die Leuchtröhren der Küchenzeile. Ein indirekt gegen eine weiße Styropor-Platte oder einen weißen Karton gerichteter Blitz kann hier schon für eine gleichmäßige Beleuchtung sorgen. Wer mit Lampen arbeitet, sollte vielleicht vorher ausprobieren, welche Einstellung für den Weißabgleich perfekt passt. Auf jeden Fall lohnt sich der Einsatz eines Stativs, um auch bei langen Belichtungszeiten und mit kleinen Blenden zwischen 8 und 11 optimale, unverwackelte und durchgehend scharfe Bilder zu erhalten.

Die Software der Fotobuchhersteller ist auch für Einsteiger einfach zu bedienen. Wie bei den meisten Fotobüchern, sollte man sich möglichst vorher einen Gestaltungsstil überlegen. Zu viele unterschiedliche Schriften oder Rahmen wirken meist nicht besonders ansprechend. Ein bisschen Zeit wird man sich schon nehmen müssen, aber der Spaß und das Ergebnis sind Belohnung genug für den Einsatz.

Also guten Appetit und viel Spass!

Fotobuch selbstgemacht 02 / 2012

Fotokochbücher

© steakshop.de

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