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Eigene Beamer garantieren mehr Perfektion

Ideal ist es, wenn man als Vortragender über einen eigenen Beamer verfügt und Notebook und Beamer mit einem sowohl für Monitore als auch Beamer geeigneten Farbkalibrierungsgerät aufeinander abstimmt. Ist man auf fremde Beamer angewiesen, empfiehlt es sich, vor dem Vortrag eine Kalibrierung vorzunehmen. Das ist mit den aktuell verfügbaren Kalibrierungsgeräten - wenn sich die entsprechende Software auf dem Notebook befindet - leicht in einer Viertelstunde zu erledigen.

Mit der Möglichkeit, die Farben der digital vorliegenden Bilder beeinflussen zu können, ist es recht einfach, Aufnahmen aus unterschiedlichen Quellen (zum Beispiel gescannte Dias oder Negative und digitale Photos) anzugleichen und so konsistente Farbeindrücke über die gesamte Präsentation zu erreichen. Aber auch bei optimaler Kalibrierung und Abstimmung der Bilddaten bleibt festzuhalten, dass die erzielbare Bildqualität in erster Linie vom Beamer limitiert wird. Sehr teuere Beamer bieten mehr Auflösung, einen größeren Farbraum und ein höheres Kontrastverhältnis sowie in der Regel mehr Helligkeit, was insbesondere bei der Großprojektion relevant ist.

Nur wenige Beamer bieten die Option von Wechselobjektiven. Viele verfügen dafür über ein fest eingebautes 1,2- bis 2-fach-Zoom, dessen mittlere Brennweite etwa einem 90-mm-Kleinbildprojektionsobjektiv entspricht. Allerdings kann man die Beamer meist problemlos recht nahe an der Leinwand positionieren. Dank des fest integrierten Ausgleichs (meist Standardausstattung) und digitaler Korrekturoption, lassen sich trapezförmigen Verzerrungen bei der Projektion aus schrägem Winkel in weiten Bereichen kompensieren. Zudem ist es auch möglich, die Projektoren ohne weiteres kopfüber an der Decke zu installieren. Eine entsprechende Eingabe im Bedienungsmenü genügt, damit das Bild zur Projektion entsprechend gedreht wird.
 

Präsentationstechnik 11 / 2007

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