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Dialogfähige Präsentation - Neue Möglichkeiten

Dialogfähige Präsentationen garantieren sowohl für den Vortragenden als auch für das Publikum Dynamik und einen großen Unterhaltungswert. Der Vorteil der dialogfähigen Präsentation für den Vortragenden liegt darin, dass er an Kompetenz gewinnt und er die Präsentation steuern kann, ohne dass er sein Publikum aus den Augen verliert. Bislang waren dialogfähige Präsentationen nur über interaktive Präsentationsflächen möglich, doch jetzt erobert eine neue Technik den Markt, die wesentlich geringere Investitionen erfordert.

Die Handhabung der von Kindermann vorgestellten dialogfähigen Präsentation ist denkbar einfach: Ermöglicht wird die neuartige Technik durch eine Kombination aus einer in den Projektor integrierten VGA-Kamera und dem Zeigestab, der mit einem Infrarotsender ausgestattet ist. Die Kamera erfasst die Bewegungen des Zeigestabs und ermittelt daraus die Position des Mauszeigers, der synchron mit der Spitze des Zeigestabs nachgeführt wird. Über eine in den Zeigestab integrierte Taste kann der Vortragende einen Mausklick auslösen, der per Infrarotsignal an den Projektor weitergeleitet und von dort aus über ein USB-Kabel an den angeschlossenen Computer übertragen wird. Mit dieser ausgefeilten, aber dennoch sehr einfach gehaltenen Technik ist eine interaktive Präsentation mit jedem handelsüblichen Computer oder Notebook möglich. Eine spezielle Vorbereitung der Präsentationsfläche ist nicht notwendig - es kann theoretisch jede Projektionsleinwand oder einfach eine weiße Wand genutzt werden. Die Projektionsleinwand garantiert jedoch ein besseres Bildergebnis als beispielsweise ein weißes Betttuch oder die Raufasertapete. Lediglich ein in allen gängigen Computern und Notebooks vorhandener USB-Anschluss ist Voraussetzung für die dialogfähige Präsentation.
 

Präsentationstechnik 02 / 2007

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