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Für jede Fotogelegenheit die optimale Kamera

Noch nie war das Fotografieren so einfach wie heute. Noch nie gab es so viele, unterschiedliche Wege, seine Erlebnisse in perfekten Fotos festzuhalten. Für jeden Geldbeutel und Anspruch an die Bildqualität sowie an die kreativen Gestaltungsmöglichkeiten gibt es für nahezu jede Situation das optimale Aufnahmesystem.

Immer dabei - Das Kamerahandy
Seit der Einführung der Fotohandys wird keine Fotogelegenheit mehr verpasst, nur weil die Kamera zu Hause gelassen wurde. Das Camphone gehört heute, wie Schlüsselbund und Geldbörse, zu den drei Dingen, die von den meisten Menschen stets mitgeführt werden, wenn sie das Haus verlassen. Nicht nur durch die ständig wachsende Megapixelzahl der Bildsensoren, sondern auch durch den ständigen Ausbau der fotografischen Features der integrierten Kameramodule wurden die Kamerahandys zu den Aufnahmesystemen mit der weltweit höchsten Verbreitung. Heute gibt es Camphones mit Sensorauflösungen bis zu zwölf Megapixel, Zoomobjektiv, Gesichtserkennung, zahlreichen Motivprogrammen, Videofunktion, GPS und integrierten Blitzgeräten. Das Besondere: Die Bilder lassen sich sofort per E-Mail versenden, ins Internet laden oder per Bluetooth und anderen kabellosen Netzwerkverbindungen auf den PC laden, ausdrucken oder auf den Fernseher übertragen.

Chic und komfortabel - Die Zoomkompaktkamera
Klein, leicht und einfach zu bedienen sind die Digitalkameras in der Zoomkompaktklasse. Diese Multitalente sind wahre Alleskönner. Mit ihren Zoomobjektiven decken sie mindestens einen 3-fachen und maximal bis zu einem 10-fachen Brennweitenbereich ab. Die jüngste Generation in dieser Klasse überrascht mit ausgefallenen Ausstattungsmerkmalen, wie Hochgeschwindigkeitsaufnahmen, HD-Videofunktionen oder intelligenter Motivautomatik, die aufgrund der Motivanalyse selbsttätig die optimale Belichtung für die jeweilige Situation wählt. Mimik-Steuerung, wie etwa die automatische Auslösung durch ein Lächeln oder die Wiedererkennung von Personen durch die Kamera und die automatische Einbettung des Namens in der Bilddatei, gehören ebenso zu den innovativen Technologien dieser vielseitigen Kameraklasse wie integrierte Bildverarbeitungsprogramme zur Optimierung der Fotoqualität oder zur Realisierung überraschender Effekte. Gegen Unschärfe durch Verwacklung sind viele Zoomkompaktkameras mit Systemen zur Bildstabilisation ausgerüstet. Manche Hersteller verwenden dazu optische andere mechanische Systeme, bei denen entweder eine Linsengruppe oder der Sensor die Bewegung zu kompensieren versuchen. Manche mindern die Verwacklungsgefahr durch Erhöhung der ISO-Empfindlichkeit, um so bei drohender Verwacklung eine kürzere Verschlusszeit zu erreichen. Einige Zoomkompaktkameras können ihre Bilder direkt per HDMI-Kabel auf den Fernseher übertragen oder sogar kabellos in Netzwerke oder das Internet einspeisen. Auch die Einbettung der Standortkoordinaten über GPS beherrschen manche Vertreter dieser Klasse.

Brückenbauer - Die Superzoomkameras
Mit den extremen Brennweitenbereichen ihrer fest integrierten Superzoomobjektive schlagen die Kameras dieser Klasse eine Brücke zwischen den kompakten Zoomkameras und den Spiegelreflexsystemen. Bis zu 26-facher Brennweite beträgt der extreme Zoombereich mancher dieser Kameras, der sich meist digital noch einmal erweitern lässt. Unverzichtbares Ausstattungsmerkmal in dieser Kameraklasse ist, wegen der erhöhten Verwacklungsgefahr bei extrem langen Brennweiten, die Bildstabilisation. Die meisten Superzoomkameras verwenden, ähnlich wie Camcorder, zusätzlich zum Display einen elektronischen Sucher, der ans Auge genommen werden kann und dadurch auch bei gleißendem Sonnenlicht ein brillantes Sucherbild liefert. Ansonsten sind Ausstattung und Bedienkomfort vergleichbar mit dem Standard bei den Zoomkompaktkameras.

Für Systemanhänger - Digitale Spiegelreflexkameras
Spiegelreflexsysteme mit ihren umfangreichen Wechselobjektivprogrammen zählen zur Königsklasse der Fotografie. Die Möglichkeit, aus einer großen Brennweitenpalette für jede Aufgabe das optimale Objektiv wählen zu können, macht diese Systeme zu den am flexibelsten nutzbaren Geräten für die Bilderfassung. Spiegelreflexkameras sind, nicht zuletzt bedingt durch die systembedingten Module, wie Pentaprisma, Rückschwingspiegel und Spiegelkasten, im Vergleich zu anderen Aufnahmesystemen schwerer und größer. Um die große Funktionsvielfalt voll ausschöpfen zu können, sind häufig auch nicht nur fotografische Grundkenntnisse, sondern auch tiefer reichendes Wissen von Nutzen. Neben der Möglichkeit, Wechselobjektive verwenden zu können, zählen die größeren Sensoren, leistungsstarke Prozessoren, raffinierte Bildbearbeitungsalgorithmen, digitale Filter und die zahlreichen individuellen Steuermöglichkeiten zur Realisierung komplexer, fotografischer Vorhaben zu den Stärken dieser Kameraklasse. Zu den innovativen Ausstattungsmerkmalen der jüngsten Modelle aus dem DSLR-Lager gehören die HD-Videofunktion, LiveView, dreh- und schwenkbare Displays, GPS-Kompatibilität und integrierte Bildbearbeitungsfunktionen. Durch die größeren Sensorflächen der SLR-Kameras lässt sich nicht nur die Auflösung einfacher steigern, sondern auch die Empfindlichkeit erhöhen, ohne das meist als störend empfundene Bildrauschen befürchten zu müssen.

Neue Konzepte - Kompakte Systemkameras
Viele Menschen, die sehr gern fotografieren und ihre Kreativität in Bildern ausdrücken wollen, beklagen Größe und Gewicht der Spiegelreflexkameras. Eine neue Generation von Kameras mit Wechselobjektivprogrammen soll ihnen nun das Fotografieren im wahrsten Sinne des Wortes erleichtern. Durch den Einsatz elektronischer Suchersysteme konnten der große Spiegelkasten und das Pentaprisma, die für einen optischen Sucher erforderlich waren, eingespart und so kleinere und leichtere Kameras gebaut werden. Auch die Wechselobjektive für diese Kameras wurden kleiner und leichter. Als erste Hersteller haben die Partner innerhalb des Four Thirds Lagers mit der Micro Four Thirds Version dieses Standards deutlich kleinere Systemkameras mit Wechselobjektiven entwickelt und auf den Markt gebracht. Auch die anderen Hersteller wollen diesem Trend folgen und ähnliche Modelle für ihre Sensorformate auf den Markt bringen. Schließlich bieten die elektronischen Suchersysteme dem Fotografen erstmals in der Geschichte der Fotografie die Chance, sein Ergebnis schon vor der Aufnahme zu sehen.

Höchste Abbildungsleistungen - Digitale Rückteile und Mittelformatkameras
Die Sensorgröße hat, wie auch die Größe des Aufnahmeformats, beim Film nicht nur Einfluss auf die höchstmögliche Auflösung, die mögliche Pixelgröße und den davon abhängigen Rauschsignalabstand, sondern auch auf kreative Gestaltungsmöglichkeiten. Je größer das Format umso gezielter lässt sich mit Effekten wie selektiver Schärfe und Unschärfe fotografieren. Digitale Rückteile für Mittelformatkameras oder digitale Mittelformatkameras besitzen meist besonders große Sensoren, die extreme Auflösungen, große Pixel, hohe Lichtempfindlichkeiten bei wenig Rauschen bieten. Allerdings sind auch die Preise für diese Kameras hoch und schon deshalb vor allem bei professionellen Fotografen anzutreffen.

Pressemeldungen 08 / 2009

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