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Imaging verbindet - Connectivity

Bilder waren und sind stets das wichtigste Medium der Kommunikation. Moderne Imagingtechnologien, die eine immer größere Schlüsselrolle einnehmen und den Takt für andere Branchen vorgeben, machen es möglich, immer und überall mit Bildern in Verbindung zu bleiben. Durch die Innovationen der Foto- und Imagingbranche, aber auch durch das Zusammenwachsen der Nutzungsmöglichkeiten erreicht die Bildkommunikation eine neue Dimension. Das Zauberwort heißt „Connectivity“. Auf dem Business Forum Imaging – präsentiert von der photokina – werden vom 1. bis 2. März 2011 in Köln Spitzenmanager und unabhängige Experten mit Fokus auf das Thema „Connectivity“ die Zukunft der Vermarktung digitaler Imagingprodukte diskutieren und Geschäftsmodelle präsentieren, in denen sich durch die Netzwerkfähigkeit der Geräte und den dadurch möglichen Zugriff auf digitale Dienstleistungen und soziale Netzwerke neue Märkte erschließen lassen.

Bilder bestimmen das Leben

Die wichtigste Schnittstelle für die Wahrnehmung unserer Umwelt sind die Augen. Die Bilder, die sie an den Prozessor – das Gehirn – senden, liefern die Basis für das Auslösen von Entscheidungen und Handlungsprozessen. Ob wir nun Zeitungen, Zeitschriften und Bücher lesen oder über Bildschirme Computer und andere Maschinen steuern oder uns durch Fernseher zu Hause beziehungsweise mobile Geräte unterwegs unterhalten lassen – es sind Bilder, die weitestgehend unser Leben bestimmen.

Visuelle Kommunikation – rasantes Tempo

Die visuelle Kommunikation hat sich in Jahrtausenden von den ersten Höhlenzeichnungen und Hieroglyphen durch menschlichen Forschungsgeist zu immer größerer Perfektion entwickelt. Waren früher handwerkliches Können sowie ein hoher technischer und zeitlicher Aufwand erforderlich, um überhaupt aussagekräftige Bilder zu erstellen, so haben sich die Möglichkeiten der visuellen Kommunikation inzwischen im rasanten Tempo erweitert und vereinfacht.

Bildgebende Technologien erweitern Wahrnehmung

Moderne, bildgebende Technologien machen sichtbar, was unseren Augen ohne diese Hilfsmittel verborgen bliebe. Sie erweitern unsere Wahrnehmung und liefern die Basis für unser Bild von der Welt. Sie ermöglichen qualitätssichernde Prüfungen in unzugänglichen Innenräumen von Maschinen, sie liefern Bilder von fremden Galaxien, erlauben medizinische Ferndiagnosen über Kontinente hinweg oder helfen dabei, vermisste Personen in unwegsamem Gelände zu finden. Winzige Kameras durchwandern den menschlichen Körper auf der Suche nach Krankheitsherden. Spezialobjektive projizieren Rastergrößen im Nanobereich für die Erstellung immer leistungsfähigerer Mikrochips für den Vorstoß in die Bilder des Mikrokosmos.

Die Vernetzung all dieser bildgebenden Techniken und der blitzschnelle, einfache Austausch der Bilder über Kontinente hinweg, markieren den aktuellen Trend der Imagingtechnik und ist gleichzeitig einer ihrer wichtigsten Motoren ihrer Industrie.

Zauberwort „Connectivity“

Die Mehrdeutigkeit der wörtlichen Übersetzung des englischen Wortes „Connectivity“ als Anschluss- oder Verbindungsfähigkeit drückt gleichzeitig auch die technisch-wirtschaftliche Relevanz der Konnektivität für die Imagingwelt aus. Bilder, gleich welcher Art und aus welcher Quelle, ob Foto oder Video, gering- oder hochaufgelöst, sollten sich auf einer möglichst großen Zahl von Geräten anzeigen, bearbeiten und austauschen lassen. Zur Kompatibilität und Konnektivität kommt die Vereinfachung der Herstellung der Verbindungen von Gerät zu Gerät.

Letzteres wird weitgehend von der Standardisierung der Geräteschnittstellen und der Übertragungsprotokolle zum Datenaustausch abhängen.

Obwohl immer mehr Geräte miteinander multimediale Inhalte, wie Bild, Ton und Dokumente, austauschen können, ist die Welt weit von einer einfach zu handhabenden, visuellen Kommunikation entfernt. Ob Verbindungen über Wireless oder per Stecker und Kabel hergestellt werden, stets setzt eine Vielzahl unterschiedlicher, nicht kompatibler Standards, die für die jeweilige Endnutzung der Daten optimiert sind, einer universellen Kommunikation Grenzen. Zu viele, spezielle Einzellösungen behindern einen einfachen und reibungslosen Austausch komplexer Multimedia-Inhalte für unterschiedliche Anwendungen.

Die Imagingindustrie, gestählt durch eine über 150-jährige Erfahrung in der Überwindung von Individuallösungen und den ständigen Prozess, sich immer wieder neu zu erfinden, kann sich hier besonderer Erfolge brüsten. War es in analogen Zeiten die Standardisierung der Filmformate und Kameras für die jeweiligen Qualitätsanforderungen (zum Beispiel Kleinbild, Rollfilm, Großformate), so sind die Ansprüche an Standards für den digitalen Datenaustausch noch vielschichtiger. Gleichzeitig aber birgt die Digitaltechnik die Chance für deutliche Vereinfachungen bei gleichzeitiger Erweiterung bisheriger Grenzen der visuellen Kommunikation.

Unter www.bfi-photokina.de sind Informationen zu den Referenten sowie Themen und die Anmeldeunterlagen hinterlegt.

Pressemeldungen 01 / 2011

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