Bildleiste

Sie können das auch - Individuelle Fotobücher begeistern nachhaltig

Individuell erstellte Fotobücher lassen jeden vor Stolz im siebten Himmel schweben. Vor wenigen Tagen in Auftrag gegeben, hält man sein Werk in den Händen und kann es kaum glauben. Ein Buch, das aus der eigenen Feder stammt, mit Fotografien die endlich von der Festplatte befreit wurden und die mitunter wieder neu entdeckt wurden, weil sie schon in Vergessenheit geraten waren. Selbstgestaltete Fotobücher sind übrigens der Renner unter dem Weihnachtsbaum. Die Labore spüren dies, denn dort ist bereits Hochbetrieb.

Es ist wie eine Sucht, wissen all jene zu berichten, die die große Liebe zu selbstgestalteten Fotobüchern für sich entdecken. Dass individuelle Fotobücher heute für jedermann möglich sind, haben wir der digitalen Technik zu verdanken. Selbstgestaltete Fotobücher bereichern den Foto- und Imagingmarkt nachhaltig und es gibt am Ende des sogenannten Foto- und Imagingworkflows kaum ein Produkt, das die Emotionen höher schlagen lässt.

Können das nur Profis?

Die Antwort lautet „Nein“, und das Schöne ist, man muss noch nicht einmal über große PC-Kenntnisse verfügen. Jeder kann Fotobücher gestalten. Überaus praktisch sind die sogenannten Assistenten. Diese gestalten in Windeseile das Werk. Man muss lediglich das Format, den Seitenumfang und die Bilder auswählen, die ins Buch sollen. Wem nicht gefällt, was der Assistent gestaltet hat, der kann natürlich kreativ eingreifen und Bilder löschen, verkleinern oder vergrößern. Vom Assistenten vorgegebene Textfelder müssen natürlich mit Inhalt gefüllt werden. Hier heißt es, lieber einmal mehr Korrektur zu lesen, damit sich kein hässlicher Fehler einschleicht.

Kunterbunt oder ein Thema?

Dies lässt sich nicht klar beantworten, denn es kommt darauf an, welches Ziel man mit dem Fotobuch verfolgt. Dient das selbstgestaltete Fotobuch rein der Archivierung einer bestimmten Zeitspanne und erhebt man keinen kreativen Anspruch, so kann es bunt zugehen. Plant man hingegen, das selbstgestaltete Fotobuch zu verschenken, so ist ein Thema Pflicht. Dieses hängt natürlich davon ab, was einen mit der beschenkten Person verbindet. Ist es der vergangene Urlaub, die Familie, die Liebe zur Natur, zum Garten und Sport oder zum Kochen. Wie wäre es also mit dem eigenen Kochbuch, das natürlich Familienrezepte enthalten muss. Sehr beliebt in den Familien mit Kindern sind sogenannte Jahrbücher, die zum Beispiel die Großeltern erfreuen. Und denken Sie nicht nur an diese, sondern auch an den Nachwuchs. Im erwachsenen Alter freut sich dieser, wenn er von den Eltern Fotobücher aus Kindertagen überreicht bekommt. Damit es später keinen Streit unter den Kindern gibt, sollte man die Fotobücher in der Anzahl der Kinder fertigen.

Wie viele Bilder brauche ich?

Fotobücher werden in unterschiedlichen Formaten mit variierenden Seitenzahlen angeboten. Wichtig ist, dass man über einen gewissen Bilderfundus verfügt, aus dem man auswählen kann. Weniger ist manchmal mehr. Die Aufnahmen sollten nicht zu klein abgebildet werden und Größe zeigen. Unscharfe, dunkle oder zu helle Bilder haben in einem Fotobuch nichts verloren. Wenn der Assistent die Warnung ausspricht, dass die Aufnahme von der Auflösung her zu klein ist, dann sollte sie im Fotobuch auch keine Beachtung finden.

Worauf ist bei der Gestaltung zu achten?

Eine zu starke Strukturierung verursacht schnell Langeweile und zu viele Bilder auf einer Seite führen zu Unübersichtlichkeit. Der gewählte Hintergrund sollte nicht von den Aufnahmen ablenken, sondern die Bildaussage unterstreichen. Wichtig ist, ein Gleichgewicht zwischen den Motiven und ihrer seitenweisen Gestaltung zu finden. Möchte man einige Bilder besonders hervorheben, so bietet sich eine völlig andere Gestaltung auf diesen Fotobuchseiten an. Besonders gelungene Aufnahmen sollten ganzseitig präsentiert werden oder sogar eine Doppelseite einnehmen. Mit Text sollte – je nach Thema – sparsam umgegangen werden. Wichtig ist hier, sich innerhalb des Fotobuches für eine Schriftart zu entscheiden. Auch sollte die Schriftgröße nicht zu sehr variieren. Maximal drei Schriftgrößen – ansonsten wirkt das Fotobuch unaufgeräumt. Texte müssen natürlich lesbar sein. So ist ein grauer Text auf schwarzem Hintergrund kaum lesbar.

Individuell erstellte Fotobücher sind kein Hexenwerk – jeder kann es. Zwei letzte Tipps. Speichern Sie Ihr Werk immer zwischendurch ab und wenn es geschafft ist, dann sollte man es sich mit etwas Abstand am nächsten Tag noch einmal in Ruhe anschauen, bevor es in den Druck geht.

Pressemeldungen 11 / 2010

Bewerten 68