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Eine wahre Fundgrube
Über 250 prägnante Fototipps auf www.prophoto-online.de

Den User erwarten im Bereich „Fototipps“ auf der Homepage www.prophoto-online.de über 250 prägnante Fototipps, die wertvolle Informationen aber auch Anregungen zum eigenen fotografischen Spiel garantieren. Von A wie Abblenden, D wie Drittelregel, G wie Gitterlinien über K wie Kamerapflege bis hin zu beispielsweise P wie Panoramafotografie, T wie Telekonverter, V wie Vorsatzlinsen und Z wie Zentralverschluss – kein Thema wird außer Acht gelassen und regelmäßig wird der Bereich um neue Beiträge ergänzt.

Kinderfotografie – Action ist angesagt

Kinder sind überaus dankbare Fotomotive. Der Fotograf sollte sie jedoch nicht in ihrem Aktionsradius begrenzen, sondern sich diesen zunutze machen. Der Spielplatz bietet sich dafür genauso an wie das Trampolin im Garten – ein Eldorado für Fotografen, denn Kinder machen im Sekundentakt Kunststücke und sind voller Freude. Der Akku gehört geladen und die Speicherkarte sollte nach Möglichkeit leer sein, denn, wenn die Serienbildfunktion aktiviert wird, dann sind schnell 100 Aufnahmen und mehr im Kasten, aus denen man dann die Besten auswählen kann. Nicht jede Aufnahme wird ein Volltreffer sein, darüber sollte man sich vorher bewusst sein. Wichtig ist es, auf den Hintergrund zu achten, der vom Motiv nicht ablenken sollte. Da der Fotograf einen deutlich niedrigeren Standpunkt als sein Fotoobjekt hat, bietet sich der blaue Himmel als Hintergrund an. Das Trampolin muss nicht mit aufs Bild, das wirkt meist sogar störend. Das Gegenlicht müssen Fotografen übrigens nicht scheuen, sondern können es als Stilmittel einsetzen.

Papierbilder konservieren

Papierbilder, die dem ständigen Licht ausgesetzt sind, bleichen durch das UV-Licht aus. Dies ist normal, aber dann besonders ärgerlich, wenn es sich um Unikate handelt. Solche Aufnahmen, wenn sie beispielsweise die eigenen vier Wände schmücken, gehören hinter sogenanntes Museumsglas, das UV-Strahlen so gut wie nicht durchlässt. Auch, wenn dieses Glas nicht ganz preisgünstig ist, so lohnt sich die Investition. Eine Alternative sind Fixiersprays, wie sie beispielsweise von Hahnemühle oder Tetenal angeboten werden. Sie schützen die Aufnahmen vor Feuchtigkeit, Fingerabdrücken, Schmutz und UV-Licht. Fotografien und erst wertvollen Originale sowie Einzelstücke sollten nie mit bloßen Händen angefasst werden. Schweiß ist mit der größte Feind. Aus diesem Grund sollten diese Aufnahmen immer mit speziellen Handschuhen beziehungsweise am Rand angefasst werden.

Bilderrahmen – Alles andere als langweilig

Bilderrahmen, ob nun für die Wand oder aber beispielsweise für den Schreibtisch, sind ein Muss für alle, die ihre Aufnahmen wirkungsvoll zur Geltung bringen möchten. Bilderrahmen aus Holz sind nach wie vor gefragt – Spezialrahmen gewinnen immer mehr Anhänger. Derzeit besonders gefragt sind Collagerahmen und auch Rahmen für Puzzle und andere Modelle legen an Beliebtheit zu. Im Rahmen können nicht nur Aufnahmen, sondern auch 3D-Objekte zur Geltung gebracht werden. Sehr in Mode ist die Kombination aus Bild und Objekt. Vielseitig geht es beim Rahmenangebot zu und das betrifft nicht nur die Größen, sondern auch das Material. Es muss nicht immer Holz sein – Rahmen aus beispielsweise Schiefer, Sandstein, rostigem Material bis hin zu metallischen Oberflächen erweitern das Angebot ins fast grenzenlose. Zahlreiche Standardgrößen für Rahmen sind im Handel erhältlich. Sollte die passende für einen nicht dabei ist, bieten zahlreiche Fotohändler maßgenaue Rahmen an.

Bildkomposition – Weniger ist oft mehr

Wir alle kennen überfüllte Regale und Schrankwände – man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. In der Fotografie verhält es sich nicht anders. Es muss also nicht alles aufs Foto, was man sieht – oftmals liegt sogar der Reiz im Weglassen. Um seinem Ziel näher zu kommen, empfiehlt es sich, sich darauf zu konzentrieren, worauf der Blick zuerst gerichtet wurde – nur das sollte fotografiert werden. Sollte diese Herangehensweise nicht zum Erfolg führen, so helfen Teleobjektive. Mit ihnen lassen sich unnütze Bestandteile aus der Aufnahme entfernen und die Bildkomposition vereinfachen.

Blütenmeer mit dem Weitwinkelobjektiv

Werden Blumenmeere aus niedriger Position heraus fotografiert, so bieten sich Weitwinkelobjektive dafür bestens an. Die übersteigerte Trennung zwischen Vorder- und Hintergrund erzeugt beim Betrachten der Aufnahme das Gefühl, sich mitten im Geschehen zu befinden. Für eine optimale Bildwirkung gilt es, blütenleere Flächen im Vordergrund zu vermeiden. Um eine den gesamten Bildausschnitt umfassende Schärfentiefe zu erzielen gilt es, die Blende weit zu schließen. Die weitwinkeltypische Übertonung des Vordergrundes erlaubt es, die nahe der Frontlinse befindlichen Blüten besonders hervorzuheben. Möchte man den Eindruck erwecken, dass sich das Blütenmeer dem Betrachter entgegenreckt, so sollte das Blütenpolster von oben ins Bild gesetzt werden.

Komprimieren mit Teleobjektiven

Um entfernte Motive aus der Umgebung zu isolieren, greifen viele Fotografen zum Teleobjektiv. Dieses bietet nicht nur eine längere Brennweite, es hat auch völlig andere Abbildungseigenschaften als beispielsweise ein Weitwinkelobjektiv. Neben dem Heranholen entfernter Objekte, also dem bloßen Überwinden von Distanz, komprimiert es letztere. Der Vordergrund tritt zurück, die Perspektive wird gerafft. Aber auch die Schärfentiefe verändert sich. Lange Brennweiten zeichnen bei offener Blende nur einige Zentimeter vor und hinter dem anfokussierten Punkt scharf. Damit isoliert man Motive.

Motivprogramm Sport

Das Motivprogramm Sport eignet sich nicht nur bestens für Actionszenen, sondern für alle Motive, die mit kürzester Belichtungszeit fotografiert werden sollten. Die kurze Verschlusszeit verhindert Verwackler und friert zudem Bewegungen ein. Analog zur kurzen Belichtungszeit wird beim Motivprogramm Sport eine große Blendenöffnung gewählt. Aus diesem Grund bietet sich dieses Programm auch für Motive, die losgelöst vor einem unscharfen Hintergrund aufgenommen werden sollen. Je nach Kameramodell werden die folgenden Einstellungen automatisch vorgenommen: Der Autofokus wird auf Schärfennachführung eingestellt. Dies bedeutet, dass einmal anfokussierte Objekte kontinuierlich erfasst werden. Die Belichtung erfolgt aufgrund einer Mehrfeldmessung und die Betriebsart schaltet auf Serienbildaufnahme. Der interne Blitz wird meist ausgeschaltet.

Panoramafotografie – Bildschärfe

Panoramafotografie begeistert, und je größer der Blickwinkel ist, desto faszinierender sind die Aufnahmen, weil sie so sehr von unseren Sehgewohnheiten abweichen. Im Nu hat man bei 360-Grad-Aufnahmen auch hinten Augen. Auf einen Blick zeigen Panoramaaufnahmen eine Realität, die das menschliche Auge ohne Hilfe der Fotografie nicht oder nur langsam durch das Drehen des Betrachters um sich selbst wahrnehmen könnte. Um ein Panorama zu stitchen, sind eine Reihe von Einzelaufnahmen notwendig. Dafür muss der Schärfenverlauf identisch sein. Eine Aufnahme mit scharfem Hintergrund und unscharfem Vordergrund passt schlecht zu einer Aufnahme mit unscharfem Hintergrund und scharfem Vordergrund. Der Autofokus gehört aus diesem Grund abgeschaltet, damit alle Einzelbilder mit der gleichen Entfernungseinstellung aufgenommen werden. Ebenso muss die Blendenöffnung konstant gehalten werden, um den identischen charakteristischen Schärfenverlauf in den Fotos zu erhalten. Für den Fotografen stellt sich in der Panoramafotografie außerdem die Frage, worauf zu fokussieren ist. In der Regel soll bei einem Panorama alles – vom Vordergrund bis zum Horizont – scharf sein. Das erreicht man am besten, wenn man am Objektiv die hyperfokale Entfernungseinstellung wählt, mit der man die maximale Schärfentiefe im Bild bei der gewählten Blende erlangt.

Rasterweite

Die Rasterweite entspricht der Anzahl der Druckpunkte oder Rasterzellen pro Zoll, die zur Ausgabe von Graustufenbildern oder Farbseparationen verwendet werden. Die Rasterweite wird in Linien pro Zoll (lpi) beziehungsweise Zellenlinien pro Zoll in einem Halbtonraster gemessen. Je höher die Auflösung des Ausgabegerätes, desto feinere (höhere) Rasterweiten sind möglich. Die Qualität eines gedruckten Bildes hängt von der gewählten Bildauflösung und der Rasterweite ab. Für die optimale Ausgabequalität von Rasterbildern wird in der Regel eine Bildauflösung verwendet, die das 1,5- bis maximal 2-Fache der Rasterweite beträgt. Bei manchen Bildern und Ausgabegeräten lassen sich jedoch auch mit einer niedrigeren Auflösung gute Ergebnisse erzielen.

Sonnenblenden

Sonnenblenden sind überaus empfehlenswert, denn sie erfüllen wichtige mechanische und optische Schutzfunktionen gegen Beschädigung der Frontlinse sowie gegen Streulicht und Reflexe. Mit Sonnenblenden lassen sich ungewollte Reflexionen, Schleierbildung und sogenannte Geisterbilder verhindern. Zu jedem Objektiv werden passende Sonnenblenden angeboten, bei einigen Objektiven ist die Sonnenblende fest eingebaut und kann bei Bedarf ausgezogen werden. Da bei Aufnahmen mit dem Kamerablitz Sonnenblenden den Blitz abschatten können, sollten sie in diesem Fall grundsätzlich abgenommen werden.

T-Modus

Im T-Modus wird der Verschluss beim ersten Betätigen des Auslösers geöffnet und nach Ablauf der gewünschten Belichtungszeit mit einem zweiten Druck auf den Auslöser wieder geschlossen. Der T-Modus kommt dann zum Einsatz, wenn lange Belichtungszeiten gewünscht sind.

Pressemeldungen 08 / 2011

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