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Urlaubserinnerungen in Gefahr
Viele Deutsche riskieren den Verlust ihrer Fotos und Videos

Es gibt wenige Nationen, die reisefreudiger sind als die Deutschen. In keiner Sommersaison der vergangenen Jahre lagen die Umsätze mit gebuchten Reisen höher. Ständiger Begleiter auf der Urlaubsreise ist die Kamera. Zu keiner Zeit wird mehr fotografiert als in der Urlaubssaison. Schließlich will man sich an die schönsten Augenblicke des Jahres noch lange zurück erinnern. Doch diese Erinnerungen sind gefährdet, wie eine vom Marktforschungsunternehmen KRC im Auftrag des Speicherspezialisten Hitachi Global Storage Technologies (GST) durchgeführte Studie beweist.

Deutschlands Reisebüros haben die Wirtschafts- und Finanzkrise nach Angaben der GfK offenbar überwunden. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen sie für die laufende Sommersaison ein Umsatzplus von sechs Prozent. Vor allem Fernreisen zeigen ein starkes Wachstum, das sich im Vergleich zum Vorjahr auf elf Prozent beläuft. Das ist auch eine gute Nachricht für den Fotomarkt, denn nie wird mehr fotografiert als im Urlaub. Doch gerade diese Bilder, die den Reisenden so viel bedeuten, sind in Gefahr. Das hat zumindest eine aktuelle Umfrage von Hitachi (GST), die in vier europäischen Ländern durchgeführt wurde, ergeben. Demnach sichert nur ein Drittel aller Deutschen regelmäßig seine Urlaubsfotos.

So stellten die Marktforscher fest, dass die deutschen Urlauber so sehr an ihren Erinnerungsfotos hängen, dass mehr als zwei Drittel lieber eine Zahnarztbehandlung über sich ergehen lassen würden, als alle Urlaubsbilder zu verlieren. Nahezu die Hälfte der Befragten würde sogar lieber ganz auf den Sommerurlaub verzichten, als den Verlust der Fotos hinnehmen zu müssen. Die Umfrage ergab auch, dass auf den Speichermedien eines jeden Deutschen nach dessen eigenen Schätzungen durchschnittlich an die 2.000 digitale Bilder schlummern.

Über ein Drittel der Befragten nutzt zur Aufbewahrung der Fotos den PC oder das Notebook. Rund ein Viertel legt die Bilder auf CDs oder DVDs ab und ein Fünftel nutzt dafür externe Festplatten. Nur etwa ein Drittel aller Deutschen sichert diese wichtigen Daten zumindest einmal im Monat auf einem zusätzlichen Medium oder Gerät. Ein weiteres Drittel fertigt etwa ein- bis zweimal im Jahr eine Sicherheitskopie an. Ebenfalls ein Drittel der Befragten sichert seine Daten gar nicht oder so gut wie nie.

Wie die Befragung zeigt, gehen viele Menschen sehr leichtsinnig mit ihren so wichtigen Urlaubserinnerungen um. Kaum einer kümmert sich intensiv um die Archivierung und Sicherung seiner digitalen Fotos. Dabei bieten Firmen einfache und preiswerte Lösungen zur praktischen, automatischen Sicherung digitaler Daten an. Solche Backup-Lösungen sind in der Regel günstig zu haben und verlangen auch nur wenig Zeit und Mühe. Aber nicht nur Urlaubserinnerungen sind gefährdet. Laut eigener Schätzung besitzt jeder Deutsche zusätzlich zu seinen Fotos und Texten durchschnittlich etwa 865 Musikstücke sowie 15 Videos oder Filme auf digitalen Datenträgern.

Absolut gesehen archiviert keine der befragten Nationen mehr Daten als die Deutschen. Sie würden nach eigenen Angaben auch besonders unter einem totalen Datenverlust leiden. So wären nach den Umfrageergebnissen rund 80 Prozent aller Deutschen „enttäuscht“, „untröstlich“ oder gar „am Boden zerstört“, falls ihre Daten verloren gingen.

Einfache, automatische Lösungen für mehr Sicherheit bei der Archivierung wichtiger Urlaubserinnerungen in Foto und Video können die Besucher auf der vom 21. bis 26. September in Köln stattfindenden photokina 2010 kennenlernen.

(Alle Ergebnisse von Hitachi GST beruhen auf einer Telefonumfrage von KRC Research im Auftrag von Hitachi Global Storage Technologies zwischen dem 1. und 19. Februar 2010. Befragt wurden je 500 Teilnehmer über 18 Jahren aus Deutschland, England, Russland und Frankreich.)

Pressemeldungen 08 / 2010

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