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Trend 2010: Designer Kompaktkameras

Kaum ein Segment des Kameramarktes präsentiert sich so vielschichtig, wie das der Kompaktkameras. Mehr oder weniger klein und leicht sind sie alle. Doch in ihren Konzepten hinsichtlich Ausstattung, Design und Anspruch gibt es gewaltige Unterschiede. Eine Sonderstellung nehmen die edlen Designermodelle ein, die sich durch eine stilvolle Gehäuseform ebenso auszeichnen wie durch eine technisch anspruchsvolle Ausstattung. Welche Entwicklungen und Designrichtung die Edelsten unter den Kompakten zukünftig nehmen werden, das zeigt die photokina 2010, die vom 21. bis 26. September 2010 die Tore in Köln öffnet. Soviel schon jetzt: Es werden zahlreiche Neuvorstellungen erwartet.

Jeder würde sie gern haben – das beschreibt die besondere Begehrlichkeit der edlen Taschenkameras, die mit ihrem stilvollen Design und anspruchsvollen Innenleben Fotografenherzen höher schlagen lassen. Der durch das äußere Erscheinungsbild geweckte Anspruch findet bei diesen Edelmodellen seine Entsprechung im technisch raffinierten Innenleben. Es sind jene Kameras, für die sich Window-Shopper die Nase an der Fensterscheibe platt drücken.

Was haben sie, was andere nicht haben? Da ist zunächst einmal das stilvolle Äußere. Da sich über Geschmack aber trefflich streiten lässt, verfolgen diese Produkte sehr unterschiedliche Stilrichtungen von der minimalistischen, klassischen Formgebung bis hin zu einer modischen oder gar avantgardistischen Gehäusegestaltung. An ausgefallenen Materialien wird nirgendwo gespart. Ob es sich nun um ein ebenso robustes wie leichtes Metallgehäuse aus Titan oder einer anderen seltenen Metalllegierung handelt, um eine spezielle Oberflächenbeschichtung oder eine wertvolle Lederarmierung – hier fehlt nichts, was gut und teuer ist.

Ähnlich unterschiedlich wie ihr Äußeres sind auch die technischen Konzepte, die diese Kameras verfolgen. Manche setzen auf reduzierte Automatik und flexible, individuell steuerbare Einstellungen. Andere wiederum vereinen in ihren eleganten, kompakten Gehäusen modernste Automatik mit größter Funktionsvielfalt und innovativen Bildbearbeitungs- und Kommunikationsmöglichkeiten. Eines aber garantieren alle gemeinsam: höchste Bildqualität und beträchtliche Flexibilität für die individuelle Bildgestaltung. Den besonderen Fokus auf höchste Bildqualität verdeutlicht schon die häufige Wahl von größeren Bildsensoren. Auch, wenn die Pixelzahlen meist nicht Rekordhöhen entsprechen, so liegen sie doch im oberen Bereich von zehn Megapixels aufwärts. Hier versprechen größere Sensorformate höhere Empfindlichkeiten bei deutlich geringerem Bildrauschen.

Traditionell besitzen die Edelkameras aufwändig konstruierte Objektive, mit hoher Abbildungsleistung und überdurchschnittlichen Lichtstärken. Der Priorität auf optimale Bildqualität folgt auch der Verzicht auf extreme Brennweitenbereiche. Bei den Kameras mit Zoom liegen diese im Schnitt zwischen einem 25 mm Weitwinkel und einem 90 mm Porträttele. Viele Designerkameras setzen aber auch auf hochwertige Festbrennweiten mit leichter Weitwinkelwirkung und hoher Lichtstärke.

Zur Erweiterung der individuellen Gestaltungmöglichkeiten gibt es für die meisten dieser Kameras ein umfangreiches Angebot an Zubehör. Dazu gehören optische Vorsätze zur Brennweitenverlängerung oder
-verkürzung, Filter zur Bildoptimierung oder für Effekte sowie meist auch dem Design angepasste Kamerataschen.

Ein besonderer Geschmack ist immer individuell geprägt. So wenden sich die anspruchsvollen Designerkameras auch an sehr schmale Zielgruppen. Dennoch werden alle gekennzeichnet von hoher optischer Qualität, anspruchsvoller Verarbeitung und innovativer Technik.

Kompletter Artikel als PDF-Download:
Trend-2010-Designer-Kompaktkameras.pdf

Trendletter Foto & Imaging 08 / 2010

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